Tag Archives: han-ok

13Aug/14

daeguhanok wins AAFF

we feel highly honored that our little documentary daeguhanok was selected »best film« at
AAFF 2014 [architect africa film festival] in collaboration with
DIFF [durban international film festival] at
UIA2014 durban [XXV international union of architects world congress]

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AAFF is organised by the architects collective of south africa
the7th edition subject was
»voices |in|visible : revealing temporal interactions with place«

watch daeguhanok here

05Oct/13

109 KoreanTypologies @ Koreanisches Kulturzentrum

»Den rapiden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Wandel, den Südkorea in den zurückliegenden Jahrzehnten durchlaufen hat, betrachten Jan Schabert & Martina Günther aus architektonischem Blickwinkel. Die typischen südkoreanischen Häusertypen Han-Ok, Yang-Ok und Apat – in der westlichen Welt weitgehend unbekannt – werden dem Betrachter mittels Fotografien, Plänen und Modellen vorgestellt und ermöglichen eine Annäherung an die Entwicklung Südkoreas
[koreanisches kulturzentrum]

eine ausstellung im koreanischen kulturzentrum vom 05. bis 28. oktober 2013

220px-Korean_cultural_center
Koreanisches Kulturzentrum

Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

22Oct/12

daegu han-ok: a last [picture] show

a downtown daegu han-ok bound for demolition within a fortnight from now has its last moments of fame as location for an intimate exhibition of plans & models of –still-alive– neighbouring conspecifics: 5 urban han-oks drawn and built to scale by 20 students in the module architectural design basics at the department of architectural engineering of keimyung university, initiated and organized by martina günther.

daegu, seo-seomg-ro 14-gil / 33-7
monday 2012.10.22 – 2012.10.29

opening with presentation
monday 2012.10.22, 02.45 pm

the exhibition would not have been possible without the great support of
_kwon, sang-gu & team, jungu communitty design centre, daegu
_lim, young-hee

 

Das Interview führte Claudia Guter, BÜRO FÜR GESPRÄCHSKULTUR München

Interview mit der Münchner Architektin, Martina Günther, die zwei Jahre lang als Professorin an der katholischen Keimyung-Universität in Daegu, einer Millionenstadt in Südkorea, Architektur unterrichtet hat. Im Juli kehrte sie nach München zurück, immer noch gefangen von ihren Eindrücken aus dem Land, das sich in den letzten Jahrzehnten rasant zu einem selbstbewussten Tigerstaat entwickelt hat.
Wenn man hierzulande von Südkorea hört oder liest, geht es meist um den Konflikt mit dem Norden. Als Reiseland oder gar als Arbeitsort ist Südkorea bislang noch wenig entdeckt.

1.    Frau Günther, was hat sie gereizt, ausgerechnet in Südkorea eine Professorenstelle auf Zeit anzunehmen?
Um ehrlich zu sein, stand zunächst die Aussicht auf ein festes Gehalt im Vordergrund. Als freiberufliche Architektin führe ich seit 1999 ein Architekturbüro in München. Beim Bauen kann ich eigene Ideen realisieren. Daneben habe ich aber schon immer Architektur gelehrt und auch geforscht. Diese Art der Berufstätigkeit ist zwar anregend und wunderbar, hat sich aber finanziell nicht mehr getragen.
Als mein Sohn dann 2011 sein Fachabitur in der Tasche hatte, konnte ich dieses Ende der mütterlichen Betreuungsphase nutzen, um einen Lehrauftrag im Ausland anzunehmen. Es ist eher zufällig Daegu im Süden von Korea geworden.

2.    Was waren anfangs die größten Herausforderungen für Sie, um sich in Südkorea zurechtzufinden?
Herausfordernd war vor allem die Verständigung. Englisch ist in Korea nicht sehr verbreitet. Ich sprach zunächst kein Wort Koreanisch und habe mir erst im Laufe der zwei Jahre ein paar Brocken angeeignet. Wenn man die Nachbarn kennen lernen möchte oder mit dem Hausmeister verhandeln muss, merkt man erst, wie schwierig das ohne gemeinsame Sprache ist.
Auch das Uni-Leben ist anders organisiert, als ich es von Deutschland kenne. Informationen werden oft auf informellem Weg, beim Mittag- oder Abendessen oder über den Flurfunk, ausgetauscht. So wurde ich das ein oder andere Mal von Events überrascht, von denen ich schlicht nichts mitbekommen hatte. Ohne Sprache und Netzwerk ist man erst einmal ziemlich verloren.

3.    Wie fühlten Sie sich persönlich als ausländische Professorin an der Universität aufgenommen?
Mir wurden sehr viele Sympathien entgegengebracht. Die Stimmung war überaus freundlich, höflich und herzlich. Das hat die gemeinsame Arbeit angenehm gemacht und über die ersten Hürden hinweggeholfen. Viele meiner ausländischen Kolleginnen und Kollegen empfinden dies ebenso. Und viele verlängern ihre Verträge Jahr um Jahr, weil ihnen die Studierenden ans Herz gewachsen sind.

4.    Welche Architektur-Trends sind denn in Südkorea gerade aktuell?
Wenn man unter Trend so eine Art Mode versteht, dann gilt für Repräsentationsbauten hauptsächlich Westimport. Ein Beispiel ist das neue Museum für Design, Dongdaemun Design Plaza&Park in Seoul. Es wird von der britischen Star-Architektin Zaha Hadid realisiert. Aber auch Städte wie Busan und Daegu engagieren oft international tätige Star-Architekten, um herausragende oder Stadtbild prägende Gebäude zu schaffen. Diese Art von branding kennen wir in europäischen Städten. In Korea, und auch in China, ist das jetzt auch sehr angesagt.

10. Und wie wohnt die typische koreanische Familie?
Die wohnt momentan noch in einem der 20-, 30- oder auch 40-stöckigen Apartmenthochhäuser, die in Südkorea circa 60 % der Bevölkerung beherbergen. Doch immer mehr junge Leute wünschen sich, ebenso wie in Deutschland, ein Häuschen auf dem Land. Am besten mit einem für Korea eher untypischen Satteldach. Das wird in Korea gerade große Mode. Ich habe diese sehr spannende koreanische Alltagsarchitektur während meines Aufenthalts für mich entdeckt und beschäftige mich nach wie vor intensiv damit.

5.    Konnten Sie bleibende berufliche Kontakte knüpfen, oder gibt es gar schon spruchreife Zukunftsprojekte?
Ja, durchaus. Im Oktober zeige ich die Ausstellung korean typologies im Koreanischen Kulturinstitut in Berlin. Dabei geht es um koreanische Wohnhaustypen. Konzipiert habe ich die Ausstellung zusammen mit meinem Architekturpartner und Universitätskollegen aus Südkorea für das Maximiliansforum in München, wo sie im Januar diesen Jahres schon zu sehen war und auf große Resonanz stieß.
Ein Traum wäre es, eines der traditionellen koreanischen Häuser instand zu setzen. Die verfallen in den Städten nämlich zuhauf, weil sich momentan keiner für den Erhalt interessiert.

6.    Und wie realistisch ist dieser Traum?
Schau mer mal. In den zwei Jahren stieß meine fachliche Meinung bei Ausstellungen und Konferenzen auf großes Interesse. Insbesondere mein Fachwissen aus Deutschland, was Sanierung, Umbau etc. angeht, war gefragt. Schon möglich, dass es klappt. Und wenn es soweit ist, dann wird es schnell gehen: Die Koreaner planen heute und bauen morgen. Da werde ich zusehen müssen, dass ich rasch einen Flug bekomme.

 

 

10Oct/11

107 living han-ok

Living Han-Ok in Daegu This project has the main focus on the vitalization of the Han-Ok, which are still existing in the center of the cities, for example in the traditional center of Daegu. The idea is, to develope the existing Han-Ok in the city-center to a convenient living-house for the next generation, by improving the climatic performance in a tectonic, and technological way. That means, preserving the character of the house, but adding new elements, which support the small building in a sensitive way. It´a more creative way and usable way of conversation, than the historical Han-Ok villages are able to offer. With the developing of the neglected Han-Ok the city center will become a more interesting place for living and housing again. 이 프로젝트는 대구의 전통센터와 같이 현재 도심에 남아있는 한옥의 활성화에 그 목적을 두었다. 이 계획은 지질 구조적이고 기술적인 방법으로 주위환경을 개선시킴으로써 도시 중심에 잔존하는 한옥 주택을 다음 세대를 위한 편리한 주택으로 발전시키는데 목적이 있다. 그 의미는 한옥의 특징을 보존하되 새로운 기능을 추가하여 감각적인 방법으로 한옥을 활성화시킨다. 이것은 기존의 한옥에 보다 더 창의적이고 실용적인 소통의 방안이다. 도심 속 소외된 한옥의 활성화를 통해 다시 머물기 위한 더욱 흥미로운 장소가 될 것이다.

 

Adding two Elements New On-Dol in court-yard & Mobile glass-house system for winter/autem/spring, to make the courtyard a living room in winter. 여름 마당에 설치되는 온돌은 또 다른 기능을 제공. 정원과 화장실에 사용하는 물의 제공을 위한 우수조의 역할을 한다 & 복사에 의한 주택과 바닥의 냉방을 위한 축열제 역할을 한다.

Summer The new On-Dol in the courtyard will offer different functions; being a storage-tank for rainwater, which can be used for the flowers, toilet etc. being a thermal-mass for cooling house by radiation, or sitting on a “cool” floor. 두가지 기능 제안 -마당에 온돌을 설치한다. -봄/가을/겨울에도 마당을 거실처럼 사용할 수 있도록 가변형 유리 시스템 도입한다.

Winter With the mobile glas-house system, you can close the courtyard in winter Sfor extending the living-room. The passive solar-win will heat the house and heat uo the thermal mass in the new On-Dol. 겨울가변형 유리 시스템을 통해 겨울에 마당을 덮어 더 넓은 거실로 사용할 수 있다. 자연형 태양열 시스템은 집을 따듯하게 하고 온돌의 축열제를 따듯하게 한다.


10Oct/11

106 the hanok metabolism

 

 

the hanok metabolism
collect > store > enjoy integrated low-tech high-performance in adaptable & adjustable sustainable urban space
도심 대구 한옥 2.0 [중구, 북내동]

collect & protect the tranparent roof (corrugated post-consumer polycarbonate) allows for the hanoks supply of natural light and solar energy, easily controlled by industrial reflective green-house blinds and adaptable cross-ventilation. 투명한 한옥 지붕은 산업용 온실 블라인드를 이용하여 자연 채광과 태양 에너지를 공급하고 통풍을 쉽게 통제할 수 있다.

urban farming fresh vegetables & herbs throughout the year from your own roof and out of your court. 일년내내 신선한 야채와 허브를 자신의 지붕에º 재배할 수 있다.

heat sink the excessive summer-heat collected in the ceiling, used as cooling component is stored in a thermally decoupled heat-sink in the former ondol-housing plynth with optional thermal exchange with ground-water. 과거의 온돌의 원리를 기둥에 적용시켜서 여름에 천장에 모인 과열된 열기를 / 저장해 두었던 지하수의 냉기와 맞바꾸는 역할을 한다.

reedbed sewage treatment grey-water is cleaned in the adjacent linear pond for re-use in the garden. 생활폐수는 정원의 연못에º 정수식물을 이용하여 다시 사용할수 있도록 정가 된다.

fastondol the responsive storage-coupled thin-bed screed avoids delays at heating demands. the thermal storage provides the hanok with time-shifted nocturnal solar heating. the oversized energy-reservoir allows for a small-scale additionally energy-input from continuous, efficient combustion. 열저장고와 빠르게 연결되어진 바닥은열 수요의 지연을 방지한다. 열 저장고는 밤중에 한옥에 태양열을 제공한다. 대 규 모의 에너지저장고는 계속해서 효과적인 가열을 돕는 작은 크기의 부가되어진 에너지의 출입을 허락한다.

rainwater storage seasonal rain excesses is stored in a earth-tank to reduce water-consumption and flooding. 계절별 빗물은 홍수를 줄이기 위해 지하탱크에 저장이 된다.

green filter the desiduous »flying« screen filters climate-responsive the hanoks solar exposure whilst cleaning the air from pollutants. irrigated by post-reedbed-water. 기후에 반응하는 한옥은태양 노출은 날리는 지, 오염물질, 낙엽등을 정수식물을 이용하여 걸러낸다.

convertible court closed in winter, the transformable courtyard minimizes a/v, whilst collecting passively solar thermal energy.
during summer it allows for cross-ventilation in a fully opened position. 변형가능한 안뜰은 겨울에 공기대류를 줄이는 반면, 태양열에너지를 꾸준히 저장할 수 있다.

transulation sliding multiple-wall-sheets from post-consumer polycarbonate as additional shojis increase winterly solar-intake whilst adding living space in the newly created buffer-zone. 과거 창호지와 같은 미닫이 문은 겨울의 집ø양을 증가시켜주고 집안의 새로운 완충공간을 제공한다.

compost toilet modular serving-spaces (kitchen, storage, ..) are plugged-out. the nutritious-rich ordure is transformed to compost on site instead of becoming a pollutant to gaining streams. 모듈단위로 돌출된 공간은 (부엌, 수납공간등등) 영양이 풍부한 오물을 하천으로 바로 보내지 않고 퇴비처리 한다.


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