Tag Archives: gemeinschaftswohnen

15Aug/16

UCT 04 communal cuboid

ccbc

1
when i am by myself it’s the best way to be [circle, edie brickell; cover by j mascis]

our house it has a crowd / there’s always something happening / and it’s usually quite loud [our house, madness]
together and/or alone?

2
our current economic model makes mass ownership impossible in the long run – sharing can be a luxury, not a compromise – when we combine our resources, the result is more than the sum of the parts. (…) functionalist space is designed around ergonomically optimised actions that determine precise social relations. when cultural norms change, these spaces can quickly become impractical or redundant. [excerpts from: HOME ECONOMICS, british pavillon, venice architecture biennale, curated by shumi bose, jack self, finn williams, 2016]

3
a cuboid, of 27.60 meters width, 5 meters depth, that rises 21.50 meters above, and 5 meters into the ground a shared home to 15 (m)i-spaces

4
from this block of black solid-coloured insulative reinforced concrete you substracted/excavated six elegantly allocated, orientated, arranged and connected (primary) volumes, [in] [up] [eat] [wet] [heat] [move], allowing them to live up to their individual characters whilst even more having their com-position on their passage between public and private in mind.

5
you used less than 99 concrete mixer trucks (@ 7 m3)

[in]

[up]
stairway to heaven (led zeppelin, 1971)
metropolis (fritz lang, 1927)
vertigo (alfred hitchcock, 1958)
psycho (alfred hitchcock, 1960

[eat]
the cook, the thief, his wife and her lover (peter greenaway, 1989)
cannibal holocaust (ruggero deodato, 1980)
american diner (barry levinson, 1982)
themroc (claude faraldo, 1973)
kitchen (andy warhol, 1965)

wet
eaux d’artifice (kenneth anger, 1953)
zero patience (john greyson, 1993)
26 bathrooms (peter greenaway, 1985)
waterworld (kevin costner, 1995)
chinatown (roman polanski, 1974)

[heat]
in the first bar/folks were drinking sips/but in this bar/they could shake their hips
»i was dancing in a lesbian bar«, jonathan richman, 1992
heat (paul morrissey, 1972)
barton fink (joel & ethan coen, 1991)

[move]
crash (david cronenberg, 1996)
girl on a motorcycle (jack cardiff, 1968)
mad max (george miller, 1979, 1981, 1985, 2015)
two lane blacktop (monte hellman, 1971)
scorpio rising (kenneth anger, 1964)

stay tuned for more info

19Jan/04

046 gemeinschaftswohnen

die zukünftigen bewohnerinnen und bewohner des wohnmodells an der sand,- und linprunstraße sind staatsbedienstete, die für einen zeitraum von 3 monaten bis 3 jahren nach münchen kommen, um eine aus- oder fortbildung zu absolvieren z.b.polizisten, justizangestellte etc. für diesen temporären aufenthalt in münchen soll eine wohnform angeboten werden, die mit dem arbeitstitel »GemeinschaftsWohnen« umschrieben werden kann, das irgendwo zwischen jugendherberge und hotel, studentenwohnheim und wohngemeinschaft angesiedelt ist. wohnen soll als realisierbare utopie wieder zum kollektiven ergeignis werden und der vereinzelung und vereinsamung entgegenwirken.

grundstück / städtebau
die beiden über eck stehenden baulücken sind teil eines städtischen blockes, der von der nymphenburgerstraße, der erzgießereistraße, der linprunstraße und der sandstraße aufgespannt wird.geprägt ist der block von dem großmäßstäblichen justizgebäude und dessen erweiterungen. eine geschlossene blockstruktur war und ist nicht vorhanden. die offenheit und durchgrünung desblockes, das aufeinandertreffen unterschiedlicher maßstäbe sind charakteristika  dieses besonderen stadtbausteines, den wird hier mit drei vorschlägen interpretieren. interpretation des ortes die schließung der baulücken ist eine naheliegende lösung, die, wenn die maßstäblichkeit der nachbarbebauung eingehalten wird eine möglichkeit der reaktion darstellt. (»passivhaus«) eine wirkliche interpretation und überhöhung der städtebaulichen situation ist jedoch eine verbleibende öffnung im blockrand.sei es durch die »himmelhäuser«, denen ihre außentreppe den nötigen abstand zur nachbarbebauung gewährleistet oder dem »backhaus«, dem es gelingt diebaulücke an der sandstraße gänzlich freizuhalten. mehrwert durch gemeinschaftswohnen ein räumlicher, kostenmäßiger und sozialer vorteil entsteht, indem unterschiedlich große personengruppen räume gemeinsam nutzen, die bei »single-wohnen« jedem einzeln zugeordnet werden müssten. z.b. küche, bad, wohnzimmer. d das zimmer als möbel jede person hat ein eigenes zimmer, das mit einer kleinen nasszelle (wc, wb) ausgestattet ist. das zimmer ist durch einbaumöbel zur sofortigen nutzung bereit. das zimmer kann in der fläche stark reduziert sein, da das haus als ereignis zur verfügung steht. e wohnküche gemeinschaftlich genutzte bereiche sind räume, die an schnittstellen der bewegung entstehen.sie sind informell nutzbar und schwellenlos. das haus als platz und weg ein teil des hauses-dach oder erdgeschoß oder beides stehen der ganzen hausgemeinschaft zur verfügung. dachterrasse und/oder garten sind die orte deszusammentreffens. es entsteht eine hierarchie der gemeinschaftlich genutzten räume.