Tag Archives: küche

20Jan/15

134 loroba

something in the 1st floor bathroom of a 1860s chapelfieldian terrace seems to have had some leak – one day it all went down to ground floor. the collapsed extension was replaced by a single-storey annex, kitchen & bathroom, in the early 1980s.

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the situation as seen from the garden (photo: alexandra ribeiro)

with the task to
_add a new 1st floor bathroom
_expand the kitchen in ground floor
_create a roof-top-terrace on 2nd floor
we devellopped three alternatives for this wonderful, largely unspoiled example of a coventrian dwelling, part of the watchmakers quarter:

top-up

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kitchen window replaced by double-door; solar-deck on 2nd floor (model from laser-cut finish wood pulp board)

keeps the existing but cleared-out and cleaned-up ground-floor structure as plynth for the 1st floor bathroom in a rather pragmatic, build-on approach.

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left: ground floor with kitchen & wc; right: bathcube with sun-deck

deep space thirty

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prefabricated wooden frame-construction; proportions to recall workshop windows

really enjoys the long-and-narrow typology of the terraced house by further slimming down the width of the new-built add-on it furthermore adapts the organisation of the house, the narrow serving space slice aligned to the served space.

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left: ground floor with kitchen & wc; right: bathroom with sun-deck

the plug

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left: ground floor with kitchen & storage; right: bathroom with sun-deck

as antipode to the conventional approach represented by deep space thirty, the plug comes in full-width, cutting-off a li‘l yard of the garden, allows for bi-directional natural light and three-dimensional floor. Continue reading

19Sep/14

128 küchë – kitchen

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Wir haben die Küche nach den Anforderungen der Bauherrin und ihrer Familie geplant. Details, verwendete Materialien, und ausgeführte Oberflächen wurden in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Schreiner, der die Küche gebaut hat entwickelt: analysis driven / requirement profile /specific concept / customized solution

Client <-> Designer <-> Maker <-> Client <-> Designer <-> Maker

Anforderungen an:

a Ökologie/Ökonomie
Minimierung der Schadstoffe in den Produkten und der Verarbeitung, um die Innenraumluft nicht Schadstoff-Emissionen zu belasten:

  • die Korpusse und die Arbeitsplatte sind aus Tischlerplatten gefertigt. Die Oberflächen sind mit kanadischen Ahorn, bzw. mit weißem HPL (Hochdruck-Schichtpressstoffplatten) belegt. (Plattenmaterial, das von Schreinereinen verwendet wird unterliegt einer strengen Qualitätskontrolle was die toxischen Eigenschaften betrifft. Anders als vorgefertigte Küchenmodule aus Presspan, die in Möbelhäusern verkauft werden. Diese importierten Produkte unterliegen einer weniger stregen Kontrolle.)
  • Auszüge und Schübe sind in massiver Buche, gezinkt
  • Wiederverwendung eines ca 15 Jahre alten Stahlregales (Fachbodenregal, verzinkt, 3 Felder, Feldbreite je 1m), das man aus dem industriellen Bereich als Lagerregal kennt, um die Anzahl der neuen Möbelstücke und die Kosten zu reduzieren.

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b  Kommunikation
Die Lage der Küche am Laubengang soll die Kommunikation mit den Nachbarn ermöglichen und fördern. Wichtig ist, daß das Fenster leicht zu öffnen ist. Ein Einschnitt mit Schräge, der gleichzeitig Arbeitsfläche, freifliegendes Tischen und Theke ist, ist Dreh-und Angelpunkt im Kontakt zu den Nachbarn. Sitzplatz fürs Frühstück und mehr. (Da die vorbereitete Installation eine durchgängige Küche vor demFenster vorsah und die Verrohrung offen verlegt war, musste vom Schreiner ein aufwändiger Koffer konstruiert werden, der die Wasser- und Abwasserversorgung zur Spülmaschine gewährleistet.)

c  Flexibilität /universal design
Im Sinne des universal design ist es möglich die Küche zerstörungsfrei und ohne großen Aufwand rolli-geeignet umzubauen: Der Sockel (15o mm) wird entfernt, die Korpusse stehen dann direkt auf dem Boden, die Arbeitsplatte wird somit tiefergelegt (dann OK 71 cm). Korpusse die die Unterfahrbarkeit von Spüle und Herd stören werden herausgenommen und an der freigebliebenen Wand aufgestellt. Zack-fertisch. Durch diese nun mögliche Unterfahrbarkeit der Arbeitsplatte, der Spüle und des Herdes ist die Küche dann auch für eine breitere Nutzergruppe geeignet.

d  Situation/Raum/Architektur
Neubezug; offen verlegte Verrohrung; Lage am Laubengang, nach Osten, bedingt durch die Überdachung des Laubenganges, Einschränkung der natürlichen Belichtung; Boden: Stabparkett Eiche geölt. Helle ruhige Oberflächen; schöne Erscheinung; freier Raum, loftartige , luftige Atmosphäre; kompakte Anlage; keine weiten Wege

Entwurf, gedrehtes U

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23Jul/07

078 küche türkenfeld

das ganze erdgeschoss dieses einfamilienhauses in türkenfeld ist mit nichts- oder allenfalls wenignutzigen wänden zugestellt und zerstückelt: wir sollten die kücheneinrichtung »ein bisschen paraktischer machen«, haben dann aber gleich deren abstellkammer-aura zu der eines wohnraumes überführt.

[vorschlag, grundriss]

[bestandsplan]
18Jun/06

062 mensa klenze/dante

ein elternverein im dante-/ klenze-gymnasium versucht die planung ihrer g8-mensa von der determinierenden ausrichtung auf tiefkühl-mischkostverpflegung in richtung der verarbeitbarkeit frischer produkte umzustellen: und wir machen, auch weil paul günther ebendort und derzeit zur schule geht, einen vorschlag wie das räumlich gehen könnte. das projekt zeigt einen überraschend deutlichen zusammenhang zwischen temperatur von essenszutaten und flexibilität von raum ebenso auf, wie er vor augen führt, wie räumliche setzungen den vitamingehalt von lebensmitteln zu determinieren in der lage sind. [obige grundrisse zeigen die tiefkühlvariante zur linken (quelle: lh m), die frischversion zur rechten]

illustrierend, ein kurzer ausschnitt aus der längeren nutzer- und nutzereltern-planungsbeteiligungsgeschichte, aus dem: Protokoll zum Infoabend/Podiumsgespräch zwischen Vertretern des Schulreferats, des Baureferats und des Architektenbüros (…) mit Vertretern der beiden Gymnasien Dante- und Klenze- in München Sendling, Mittwoch, den 31. 05.06, 18:30 Uhr bis 22:30 Uhr; Initiatoren der Veranstaltung: Zukunftswerkstatt Klenze, RistoDante mit Unterstützung der Schulleitung

(…) Es war vom Schulreferat geplant, dem Publikum das Bauvorhaben mit einer Beamerpräsentation vorzustellen. Das kam aber nicht zustande. Die Präsentation fand anhand von Plänen statt, die für das Publikum aus der Entfernung etwas schlecht zu sehen waren. Ein Modell stand zur Erläuterung nicht zur Verfügung.
Herrn B., der Architekt erläutert die Pläne. Zunächst begründet er die Wahl des Standorts aus der Zentralität und der gleichberechtigten Erreichbarkeit für beide Schulen. Die weiteren Alternativen der Bauplätze auf dem gesamten Schulgelände wurden in Abstimmung mit den Schulleitungen als nicht geeignet begutachtet und an diesem Abend nicht weiter erläutert. (…)

Frau Christ (Vorsitzende RistoDante) fordert als Ziel dieser Veranstaltung die sofortige Beteiligung von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrern am Planungs- und Bauprozess. Nur so kann eine qualitativ hochwertige Nachmittagsbetreuung und Mittagsverpflegung an den beiden Schulen im Rahmen des G8-Systems gewährleistet und vorprogrammierte, teuere Umbauten vermieden werden.
Der Bau erfüllt in seinem derzeitigen Planungsstand die Anforderungen der zukünftigen Nutzer an den beiden Gymnasien Klenze und Dante nicht. Z.B. ist die Küchenausstattung ausschließlich auf das Konzept einer Tiefkühl-Mischkostverpflegung ausgerichtet. Diese Ernährungsform wird an unseren Schulen für die Kinder als Dauerkost abgelehnt. Fr. Christ erläutert pädagogische Hintergründe und ernährungswissenschaftliche Details.
Der durch die Satzung festgelegte Zweck der Vereins RistoDante e.V. ist die Verwirklichung der Selbstorganisation der Mensa und einer Cafeteria durch Schülerinnen, Schüler und Eltern unter Anleitung von Fachkräften. Mit dem Neubau wird die Infrastruktur für Nachmittagsbetreuung/Mittagsverpflegung für die nächsten Jahrzehnte festgelegt.
Um dem Argument des Bauherrn, „für den Dialog sei es jetzt zu spät und jede Umplanung mit Kosten verbunden“, entgegen zu treten, zitiert Fr. Christ eine E-Mail, die sie bereits vor einem Jahr vom Schulreferat (Herrn Stein) erhalten hat, in der auch zu diesem frühen Zeitpunkt bereits stand, „die Planung ist abgeschlossen“.(…)

Die Lage der Toiletten im Keller stellen für die Schülerinnen und Schüler ein Sicherheitsrisiko dar, deshalb besteht die Forderung einer Umplanung. Die Antwort der Verantwortlichen dazu ist: die Toiletten lassen sich nicht umplanen, Lösungsvorschlag: die Toiletten, sowie das gesamte Kellergeschoss können während des Schulbetriebs abgesperrt werden. Dazu gibt es am Ende der Kellertreppe eine Tür. Toiletten sind für den Mensabetrieb nicht zwingend erforderlich und müssen lediglich für den Veranstaltungsbetrieb nachgewiesen werden.

die für (uns) erste unfassbarkeit war, dass vom architekten/hochbauamt keine, wie ja angekündigt, beamerpräsentation erfolgte. die pläne wurden hinter(!) die damen und herren  verantwortlichen, teils übereinander(!) an stellwänden gehängt. ein modell war nicht vorhanden. die pläne waren somit für das publikum nicht lesbar. die vorstellung war so, daß eigentlich niemand kapieren konnte, was da gebaut wird. weder im großen des baukörpers, noch im kleinen der inneneinrichtung/farben/materialien… leider fragt dann aber auch niemand nach (…) [g&s]

21May/03

044 möbelsystem steelheeled cuisine

wendbare flatpack-küche aus 3 zuschnitten fassadentafel [holz-verbundwerkstoff] und ein paar z-winkeln aus 10 mm gewachstem stahl verbunden mit gesenkten rostfreien innensechskant-schrauben in geschnittenen gewinden. dann noch 2 oder 3 stahl-stangen als hänge-occasionen für kleingerät & trockentuch und fertig.

die küche wurde für eine ausstellung [»zum gebrauch«] schnell mal daheim abgebaut, transloziert und einer breiteren öffentlichkeit vorgestellt und dann wieder heim. irgendwann später konnte sie ihre lässige versabilität mittels wendbarkeit [von waschbecken links auf waschbecken rechts] anlässlich eines umzugs vorführen. und jüngst ist sie dann noch mal umgezogen. und nimmt nun an ihrem neuen einsatzort um eine achse eingekürzt den dienst auf. mal schaun was als nächstes auf sie zukommt…