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	<title>wohnen &#8211; architektur usw</title>
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	<title>wohnen &#8211; architektur usw</title>
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		<title>130 askren manor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2014 09:08:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
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					<description><![CDATA[Aus Alt mach Neu – Transformation statt Abbruch Städtebau &#38; Identität Die einprägsame städtebauliche Figur der Wohnsiedlung Askren Manor erinnert an weltbekannte Siedlungsentwicklungen der Architektur und des Städtebaus der Moderne in den 20er und 50er Jahren.<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/stadtebau-urban/130-askren-manor.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="color: #000000;">Aus Alt mach Neu – Transformation statt Abbruch</span></strong></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_air.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3557" title="130_air" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_air.jpg" alt="" width="640" height="320" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_air.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_air-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Städtebau &amp; Identität</span><br />
Die einprägsame städtebauliche Figur der Wohnsiedlung Askren Manor erinnert an weltbekannte Siedlungsentwicklungen der Architektur und des Städtebaus der Moderne in den 20er und 50er Jahren.<br />
Die räumliche Qualitäten, die Askren Manor einbeschrieben sind und an Siedlungen von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_May" target="_blank" rel="noopener">Ernst May</a> in Frankfurt (z.B. <a href="http://ernst-may-gesellschaft.de/wohnsiedlungen/roemerstadt.html" target="_blank" rel="noopener">Römerstadt</a>) erinnern, konnten bisher durch die fehlende Anbindung an die Umgebung, die autogerechte innere Erschließung, die gleichartigen Wohntypologien und die sterile Gestaltung der Details nicht zum Tragen kommen.<span id="more-3499"></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">transformative evolution, progressive transformation, kontinuierliche adaption, &#8230;</span><br />
_erkennen der vorhandenen Werte (90% der Grundlagen für ein modernes, attraktives, gemischtes Wohnquartier sind bereits vorhanden)<br />
_arbeiten mit den Gegebenheiten des Ortes<br />
_gezielte, punktuelle Eingriffe, die sich jedoch maßgeblich positiv auf die gesamte Anlage auswirken</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Maßnahmen</span><br />
Die Grundstruktur der Siedlung, die linear ausgerichteten, Ost-West orientierten Wohnhäuser bleiben als identitätsbildender Körper in ihrem städtebaulichem Grundriss für das neue Quartier erhalten, ca 30% der Wohnzeilen werden durch neue gebaute Typologien, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser (Wohneigentum) ersetzt.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ0.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3563" title="130_typ0" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ0.jpg" alt="" width="640" height="268" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ0.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ0-300x125.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
Der Bestand (ca. 70%) wird in verschiedenen Transformationsstadien umgebaut: vom einfachen Anbau einer Schallschutzmaßnahme, verglaste Loggia, Aufzug etc. bis zum herausschneiden von Gebäudeteilen aus dem Bestand (à la Gordon Matta Clark), um eine Einfamilienhaus mit umgebenden Garten zu erreichen. Die Bestandshäuser die eine Umwandlung von der Wohnzeile zum Einfamilienhaus/ Stadthaus erfahren, haben eine großzügige Wohnfläche (bis zu 300 m²) und doppelgeschoßige Räume. Die räumliche Großzügigkeit und das individuelle Erscheinungsbild der so umgebauten Häuser gibt Freiheit und Großzügigkeit.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ5.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3569" title="130_typ5" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ5.jpg" alt="" width="640" height="241" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ5.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ5-300x112.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Umbau Geschosswohnung 12 x 18 WE 256 WE<br />
<a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3564" title="130_typ1" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ1.jpg" alt="" width="640" height="242" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ1.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ1-300x113.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Umbau Reihenhaus : 6 x 6 WE 42 WE</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3566" title="130_typ3" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ3.jpg" alt="" width="640" height="242" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ3.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ3-300x113.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Umbau Einfamilienhaus : 3 x 4 WE 12 WE</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3567" title="130_typ4" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ4.jpg" alt="" width="640" height="242" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ4.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ4-300x113.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Neubau Einfamilienhaus : 5 x 6 WE 30 WE</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="130_typ2" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_typ2.jpg" alt="" width="640" height="242" /></a></p>
<p>Neubau Reihenhaus : 5 x 12 WE 60 WE</p>
<p>Durch punktuellen Abbruch entsteht eine zusammenhängende Freiraum/Platz/Park Spange in Nord-Süd Richtung. Die Schülerinnen und Schüler können autofrei, im Grünen zu dem südlich anschließenden Schulgürtel gelangen. Im Süden und Westen erweitern großzügige Parks das Quartier. Sie schaffen eine Anbindung an die Landschaft und an die Grünzugverbindung mit Schulen zur Innenstadt. Die Erschließung für Fahrzeuge erfolgt nun in Ost-West-Ausrichtung. Die neuen Straßen binden das Quartier nach Osten hin in den Stadtkörper ein und schaffen Adressen und Verbindungen des ehemals geschlossenen Areals. Ein neuer Boulevard am John-F.-Kennedy Ring bildet eine Verknüpfungszone aus. Die Freiräume zwischen den Zeilen sind frei von Durchgangsverkehr und erhalten in einer Ausprägung unterschiedlicher Freiraumtypen als Gärten, Anger, Höfe nun eine hohe Aufenthaltsqualität. Jeder Bauabschnitt erhält eine Kindertagesstätte, das Quartier erhält einen Bürgertreff. Großzügige doppelgeschossige »Ladenwohnungen« in den umgebauten Bestandhäusern ermöglichen eine vielfache freiberufliche Nutzung: Büros, Ateliers, Yogagruppen, ruhiges Gewerbe. In der aktuellen Ausstellung »»Schweinfurter Wohngeschichten« beweist die Stadt, daß sie vielfältige Erfahrungen mit Bauen im Bestand hat, und unser Ansatz, »Aus alt mach neu« ganz in der mutigen Bautradition der Stadt Schweinfurt liegt. Der Baumbestand kann weitestgehend erhalten werden und wird partiell ergänzt.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_view.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="130_view" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_view.jpg" alt="" width="640" height="715" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ein neues Schwimmbad für Schweinfurt</span><br />
Punktuelle, idetitätsbildende Maßnahmen / Neubau<br />
Wir schlagen vor als »Kopf« und »Flagship« der neuen Siedlung, ein Schwimmbad mit architektonisch skulpturalem Charakter zu errichten. Die Öffnung der Kasernen und der Wohnsiedlungen amerikanischer Familien ist für Schweinfurt ein Meilenstein im beginnenden Jahrtausend. Die neue »Schwimm-Arena-Schweinfurt« mit 10m-Sprungturm und Erlebnis-Wasserrutsche, sollte nicht nur ein Signal und Geschenk für die Schweinfurter Bürgerinnen und Bürger, sondern auch überregionales Symbol und Zeichen für Öffnung und Veränderung sein. In der Hülle/Fassade des Schwimmbades befinden sich kleine Läden (z.B. Nagelstudio, Bistro, Cafe, Kiosk…). Auf dem Dach ist Wohnen möglich. Die Entwicklung und Umwandlung des Areals könnte von Norden nach Süden in drei Bauabschnitten erfolgen.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Energie</span><br />
Durch den Erhalt von über 70% der Bausubstanz ergibt sich eine überaus positive Energiebilanz, berücksichtigt man die »Graue Energie« und die damit verbundene Einsparung von Ressourcen. Wir wenden das »<a href="http://epea-hamburg.org/index.php?id=47&amp;L=4" target="_blank" rel="noopener">Cradle to Cradle</a>« &#8211; Prinzip an, das nicht erst seit der Architekturbiennale »Reuse / Reduce / Recycle« in Venedig 2012 Eingang in Wirtschaftlichkeitsberechnungen gefunden hat. Allein die Entsorung der ca. 2.000 to Baustoffe allein einer Wohnzeile (ca 1.000 m³) wären 75 Lkw Ladungen. Weiterhin kann die Energiebilanz durch konservative Maßnahmen, Photovoltaik, passiv-solare Energieeinträge etc. verbessert werden.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_lp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3558" title="130_lp" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_lp.jpg" alt="" width="640" height="639" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_lp.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_lp-150x150.jpg 150w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2014/05/130_lp-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">konversion askren manor<br />
städtebaulicher ideenwettbewerb </span><span style="color: #ff00ff;"><br />
auszug aus der wettbewerbsausschreibung:</span><br />
<em><span style="color: #888888;">Die Stadt Schweinfurt am Main ist die drittgrößte Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken und Oberzentrum der Region Main-Rhön. Als traditioneller und heute internationaler Industriestandort stehen den ca. 53.000 Einwohnern etwa genauso viele Arbeitsplätze gegenüber.</span></em><br />
<em> Entstehung des Militärstandorts Schweinfurt</em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Ab dem Jahr 1934 wurde in Schweinfurt mit der Errichtung militärischer Anlagen begonnen. Aus dieser Zeit sind ein Fliegerhorst (heute Conn Barracks) und eine Panzerkaserne (heute Ledward Barracks) erhalten.</span></em><br />
<em> Amerikanische Militärpräsenz</em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und der Besatzung durch die amerikanischen Streitkräfte entwickelten sich neue Strukturen. Im Jahr 1953 wurde für militärische Familien die Wohnsiedlung Askren Manor errichtet. </span></em><br />
<em> <span style="color: #888888;">1954 wurden mit der Heeresstraße die außerhalb gelegenen Übungsplätze angebunden. Ab 1987 wurden die Wohnsiedlung Yorktown Village inklusive dem angrenzenden Kessler Field errichtet.</span></em><br />
<em> <span style="color: #000000;">Konversion </span></em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Die jahrzehntelange Tradition als Militärstandort geht nun mit dem Abzug der US-Streitkräfte im Herbst 2014 zu Ende. Zur Garnison gehörten zuletzt ca. 11.000 Personen (Soldaten, Angestellte, Familienangehörige und Veteranen). Die militärischen Liegenschaften werden jetzt vom Bund (BImA) übernommen und anschließend einer Vermarktung zugeführt. </span></em><br />
<em> <span style="color: #000000;">Wohnen in der Stadt Schweinfurt </span></em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Aufgrund der engen Gebietsgrenze der kreisfreien Stadt konzentriert sich der Wohnungsmarkt im Wesentlichen auf die Innenentwicklung bereits bebauter Gebiete. Entsprechend eingeschränkt ist das Angebot für Wohnraum. </span></em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Die frei werdende Fläche der Askren Manor ist somit aufgrund ihrer Lage und Größe eine Herausforderung und Entwicklungschance zur Deckung der bestehenden Wohnungsnachfrage, insbesondere für junge Familien und Berufspendler. Eine direkte Marktintegrierung der vorhandenen ca. 700 Wohneinheiten im jetzigen Bestand führt nicht zur gewünschten Durchmischung. Daher ist beabsichtigt, das Quartier von der BImA zu erwerben und hier ein neues lebendiges Wohnquartier zu entwickeln. </span></em><br />
<em> <span style="color: #000000;">Lage im Stadtgebiet </span></em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Das ca. 28 Hektar große Quartier befindet sich am westlichen Siedlungsrand der Stadt Schweinfurt, ca. 3 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Gelände ist ohne nennenswerte topografische Erhebungen. </span></em><br />
<em> <span style="color: #000000;">Struktur, Typologie und Nutzung </span></em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Das trapezförmige Quartier wird von dreigeschossigen Wohnzeilen in linearer Nord-Süd-Anordnung geprägt. Die Wohnzeilen haben jeweils 2 bzw. 3 Treppenhäuser, die 4 bzw. 6 Geschosswohnungen / Ebene erschließen. Im Süden befindet sich eine kleinere, zweigeschossige Doppel-hausbebauung für privilegiertes Wohnen. </span></em><br />
<em> <span style="color: #000000;">Leitbild </span></em><br />
<em> <span style="color: #888888;">Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt-quartiers, das der Nachfrage unterschiedlicher Zielgruppen gerecht wird. Dies sind bevorzugt junge Familien und Berufspendler, ergänzt durch eine altersstrukturell und sozial gemischte Bewohnerschaft (z.B. betreutes Wohnen, Boardinghäuser, studentisches Wohnen etc.)</span></em></p>
<p>mit:<br />
<a href="http://www.bauchplan.de" target="_blank" rel="noopener">bauchplan</a><br />
florian otto<br />
nicol vitali, thomas meyer, jun li</p>
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		<title>094 baugemeinschaft wohnen &#038; atelier</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 13:30:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; &#160; &#160; Ort Ackermannbogen München Gemarkung Schwabing Geschichtlicher Hintergrund Das bis dahin viehwirtschaftlich genutzte Oberwiesenfeld wurde 1794 einer militärischen Nutzung, unter anderem der eines »Artillerie-Experimentierplatz« zugeführt. Ein Flugefeld (nördlich des Biedersteiner Kanals) ergänzte von 1909<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/gebaude-building/094-baugemeinschaft-wohnen-atelier.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #ff00ff;"><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_rb_graphik.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2177" title="094_rb_graphik" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_rb_graphik.jpg" alt="" width="640" height="561" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_rb_graphik.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_rb_graphik-300x262.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ort</span> Ackermannbogen München<span style="color: #ff00ff;"> Gemarkung</span> Schwabing<span id="more-917"></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;"><br />
Geschichtlicher Hintergrund </span>Das bis dahin viehwirtschaftlich genutzte Oberwiesenfeld wurde 1794 einer militärischen Nutzung, unter anderem der eines »Artillerie-Experimentierplatz« zugeführt. Ein Flugefeld (nördlich des Biedersteiner Kanals) ergänzte von 1909 bis zu seinem Umzug 1939 nach Riem die ansässigen Waffengattungen. Der südliche Teil, das heutige Ackermannbogen-Areal, entwickelte sich vom Exerzierplatz zu einem Kasernengelände: Auf dem Bereich unseres WA4 wurde 1931/1932 die »Kradschützen-Kaserne« errichtet und nach 1945 von der US Army als »Indiana Depot« weitergenutzt. 1955 bezog die jüngst gegründete Bundeswehr das dann unter dem Namen »Stetten-Kaserne« firmierende Areal. Pläne der Bundeswehr einer Auflassung diesen Standortes waren Grundlage eines Stadtratsbeschlusses im Jahre 1992 welcher eine städtebauliche Entwicklungsmassnahme für den Ackermannbogen beschloss. Mit der Auflassung von Stetten- (1994) und Waldmannkaserne (1995) durch die Bundeswehr, lobte die Stadt München 1997 einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Ideenwettbewerb für das 385.000 m2 (38,5 ha) umfassende Areal aus. 1. Preis: Vogel [Architektur] Lex-Kerfers [Landschaft]
Die Landeshauptstadt München erwarb das Grundstück im Jahre 2004, der bauliche Bestand der Stetten-Kaserne wurde 2006/2007 entfernt.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_lp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1131" title="094_lp" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_lp.jpg" alt="" width="630" height="221" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_lp.jpg 630w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_lp-300x105.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">4. Bauabschnitt </span>Der 4. Bauabschnitt umfasst eine Gesamtfläche von etwa 117.000 m2 mit einem Netto-Bauland von ca. 65.000 m2 und ca. 84.000 m2 Geschossfläche (Wohnen allgemein, Misch-Kerngebiet und Gemeinbedarf). Baugemeinschaften stehen gut ¼ der für Wohnen ausgewiesenen Fläche zur Verfügung. Der südliche Teil des als allgemeines Wohngebiet (WA) ausgeschriebenen Grundstücks WA4 [Flurstück-Nr. 472/521] ist von der Stadt München zu zwei gleichgrossen Teilen für die Bebauung durch Baugemeinschaften ausgeschrieben. Die Baugemeinschaft wohnen &amp; atelier bewirbt sich um das Grundstück WA4 Süd-West.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_wohnenarbeiten.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1125" title="094_wohnenarbeiten" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_wohnenarbeiten.jpg" alt="" width="630" height="212" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_wohnenarbeiten.jpg 630w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/094_wohnenarbeiten-300x100.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ausgangspunkt</span> Hier das »Wohnen«, dort das »Arbeiten«! Was mit der Industrialisierung begann, das räumliche Abspalten und Entrücken der Funktion Wohnen von der Funktion Arbeiten, alsgleich argumentativ mit einem »saubereren« Wohnumfeld bzw. »besseren« Lebensbedingungen abseits des Arbeitsplatzes untermauert, hat zwar eine höhere Produktivität im Sinn, aber eine Mutation des Prinzips Familie sowie eine weitgehenden Aufgabe des Konzeptes von Gemeinschaft zur Folge. Lässt sich auch der resultierende Verlust geeigneten habitats für breite Segmente einer Gesellschaft an Geburtenziffer oder Zufriedenheitsindikatoren ablesen, werden ungebremst intakte oder potente Mischgebiete zu Wohnmonokulturen weiterentwickelt (z.Zt. z.B. das Westend).</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Absicht</span> In unserem Stadtbaustein soll, durchaus prototypisch, das traute Heim, als Antipode zur beschriebenen rauhen<br />
Arbeitswelt, von einem sozialen Amalgam dieser scheinbaren Antagonisten abgelöst werden. Ein dezidiert differenziertes Angebot, vom explizit privaten Rückzugsraum abgestuft bis zur Allmend, erlaubt einer formellen (Bau-)Gemeinschaft ein informelles gemeinschaftliches Zusammenleben ein vielschichtiges soziales Umfeld. Die klare, soziale wie räumliche, Verortung des Individuums, in der Familie, in der (Bau-)Gemeinschaft, im Geviert, im Quartier, hat dann auch etwas mit einem (un-nationalistischen) Gefühl für Heimat zu tun und wird vom Gebäude nicht nur zur Stärkung der Identifikation abgebildet.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">mit</span><br />
<a href="http://www.bumann-consulting.de/" target="_blank" rel="noopener">bumann</a> &amp; <a href="http://www.schmidt-qualitaet.de/" target="_blank" rel="noopener">schmidt</a>, moderation/qualitätsmanagement<br />
<a href="http://www.kostenplanung-im-hochbau.de" target="_blank" rel="noopener">brigitte götschl</a>, kostenplanung im hochbau<br />
<a href="http://www.gls.de/" target="_blank" rel="noopener">gls gemeinschaftsbank eg</a><br />
<a href="http://www.cellandscape.com/" target="_blank" rel="noopener">cel landscape</a>, freiraumplanung, münchen<br />
<a href="http://www.lop.de/" target="_blank" rel="noopener">lieb obermüller + partner</a>, tragwerksplanung, münchen</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">mehr informationen</span> unter: <a href="http://baugruppesued.wordpress.com/" target="_blank" rel="noopener">baugruppe-süd</a></p>
[graphik index-bild: ralf bumann, münchen]
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		<title>079 moll-areal neuperlach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 16:08:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Wir haben einen Stadteingang für München, aber auch einen Stadteingang für Neuperlach, dieser Stadt in der Stadt, an der Stadt, geschaffen. Das Thema ist das Thema dieser ganzen sog. Entlastungsstadt. Das Thema ist das Grün, das<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/stadtebau-urban/stadtebau-urban-planning-carl-wery-strase-neuperlach.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" title="vimeo-player" src="https://player.vimeo.com/video/20092432?h=070e69dea2" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Wir haben einen Stadteingang für München, aber auch einen Stadteingang für Neuperlach, dieser Stadt in der Stadt, an der Stadt, geschaffen. Das Thema ist das Thema dieser ganzen sog. Entlastungsstadt. Das Thema ist das Grün, das Thema ist die Landschaft, die einer Welle gleich sich selbst in die Stadt hineinträgt. Und setzen somit, obgleich mit anderen, zeitgemäßen Mitteln, fort was dereinst von den Planern dieser &#8222;Stadt im Grünen&#8220; begonnen wurde: die Durchlagerung von hoch- und tiefbaulichen Elementen mit üppiger Landschaftsstruktur, nunmehr dreidimensional zerknüpft und vertrennt. Das Grün ist also eine Decke (oder eine Landschaftsdecke), die über Baumarkt und zwischen dem Wohnen hindurch bis zum Bahnhof sich erstreckt Um dort in Form einer platzbildenden urbanen Freitreppe/-rampe hinabzukommen. In die Stadt. An der Stadt.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Bau- und Gartenfachmarkt</span><br />
Was könnte dem Gartenfachmarkt besseres passieren als einen grünen Pelz zu haben? Hier kann dem werten Kunden anschaulich nahegebracht werden, wie sich auch auf dem eigenen Garagendach ein grandioses Biotop entfalten kann. Flechten, Sukkulenten und andere intensive und exzessive Planzen, künstlicher Natur können dort beheimatet werden.<br />
Und ist es nicht wie bei den Tieren? Daß die größte Artenvielfalt sich inzwischen in den Großstädten ausbreitet. Oder auf Militärgeländen. Und um das ganze auch zu Hause so schön zu haben, werden Folien, Blähton etc. benötigt. Und das kann man gleich Unten erwerben.<br />
Das Wohnen oben auf dem Baumarkt ist Baugruppen vorbehalten. Gut wäre, wenn der Baumarkt auch ein Teil der Baugruppe wäre. Nicht David gegen Goliath, sondern David mit Goliath. Zusammen wären sie unschlagbar. Wie die Nilpferde und die kleinen Vögel. Der Symbiose gehört die Zukunft. Die Natur macht es vor. Hier kann das symbiotische Miteinander von alt und jung, von Frau und Mann, von Kind und Kegel gendermaistreammäßig, ethnisch integriert werden. Ein sozio/kulturelles Testfeld. Wie beim Gen-Weizen.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Büropark Carl-Wery-Straße/Neuperlach Süd</span><br />
Der Name hält was er verspricht Es wird tatsächlich ein BüroPARK.<br />
Vom Baumarkt bis zum Bahnhof durchgängig öffentlich begehbar, beherbergt das rekreative und -tentive Gründeck als flexibel teilbare Basis in Form eines hochkompakten Volumens, die tieferen 40% der Büroflächen. Der büroüberstandene Aussenraum offeriert eine Mittagspause &#8222;zwischen der Arbeit&#8220; im Gras und mit Alpenblick oder ein trockenes Sommerfest.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Raus in die Stadt</span><br />
Wer möchte da WOHNEN?<br />
Menschen, die gerne vorne den Ku&#8217;damm haben und hinten die Ostsee. Am abend den FreizeitAcker bearbeiten, die Eier von den Hühnern vom Stadtteilbauernhof einsammeln und morgens in 17 Minuten am Marienplatz, zur Arbeit/zum Einkauen/in die Schule. Öffentlich natürlich. Eh. Denn weniger Autos bekommt man nur, wenn weniger Leute Auto fahren. Drum gibts auch ein spitzenmäßiges Radlparkierhaus: Das 2.000 Euro Fahrrad, sicher &amp; trocken eingestellt, kann dann beruhigt zurückgelassen werden, auch von den Neubibergern, die ihr gutes Stück nicht nur am Wochenende ausfahren wollen. Eine volksgesundheitliche Einrichtung also von einer Anmutung, daß coophimmelblau einpacken hätten können sollten.<br />
Kann ja noch werden&#8230;</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Alpenblick und Funiculare</span><br />
Wenn man auf dem Bahnsteig steht sieht man die Berge – klasse!<br />
Das ist es was dem Ort [s]eine Besonderheit gibt. Doch kein Irgendwo! Das Wesen des Ortes [unter anderem] ist es das? Das soll auch so bleiben!</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Lärm</span><br />
Lärm ist gesundheitsschädlich und teuer. Darum stehen die Gebäude der 2. Bauabschnitte sämtlich auf der grünen Wiese, fern ab vom Verkehr. Die Parzellierung des Blockrandes ist kleinteilig, um eine vielfältige Architektursprache entstehen zu lassen. Innen entsteht ein Geflecht mit kleinen Plätzen und grüner Permeabilität. Orte des glücklichen Zufalls ohne KFZ für Spiel, Sport in jedem Alter. Wem das zu klein ist, der hat den freien Weg in das Grün um München vor der Tür.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">bauchplan/landschaftsarchitekten<br />
</span>Landschaftswelle Neuperlach Landschaft ist das Thema der Trabantenstadt in Form von Strassenbegleitendem Grün, dem Wohnumfeld und den von der Strasse abgerückten Häusern.<br />
Sie entspricht der Idee der klassischen Moderne im Städtebau.<br />
Neuperlach ist das Münchener Versuchsfeld dieser Idee von Stadt-Trabanten und in seiner Bebauung kann die Entwicklung der jeweiligen Interpretation und Ausprägung dieser Idee abgelesen werden, von Zeilen über Punkte und Grosshöfe bis hin zu den im Westen an das Planungsgebiet anschliessenden Halbhöfe.<br />
Mit der Bebauung an der Carl-Wery Strasse entsteht ein letztes grosses Stück Neuperlach an der politischen Grenze der Stadt. Es nimmt das Grundthema &#8222;Landschaft&#8220; auf und interpretiert es zu einem weiteren Stadtbaustein als eigenständiges Quartier aber mit Bezügen zu seiner Lage.<br />
Die Landschaftswelle Neuperlach etabliert den Ort als Stadteingang, Arbeits- und Lebenswelt.<br />
Funktionen wie Parken, Kaufen oder Liefern werden zusammengebunden unter der Idee des Ortes indem die landschaftliche Fuge, die München mit seinen Nachbarn verbindet, als Wohn und Arbeitsgrün in das neu Quartier hineingezogen wird. Verkehrsfreie Bewegungen werden so bis über die Stadtgrenze hinaus weitergeführt. Wohnen und Arbeiten finden nicht nur an, sondern in der Landschaft statt.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Auftraggeberin</span><br />
Moll Areal GmbH &amp; CoKG<br />
Gutachterverfahren Carl-Wery-Straße, München &#8211; Neuperlach</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">mit</span><br />
<a href="http://www.bauchplan.de" target="_blank" rel="noopener">bauchplan</a> landschaftsarchitektur und urbanismus, münchen</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">modellphoto</span><br />
<a href="http://www.monikaribbe.de/" target="_blank" rel="noopener">monika ribbe photodesign</a>, bad aibling</p>
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		<title>066 vollsortimenter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2006 15:15:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von der Kaserne zum urbanen Wohnviertel – so lässt sich die Entwicklung des neuen Stadtquartiers »Am Ackermannbogen« betiteln. In exzellenter Lage ist ein beliebtes Neubaugebiet entstanden, zwischen den prächtigen Hauszeilen Schwabings aus der Gründerzeit und dem<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/gebaude-building/066-baugruppe-vollsortimenter.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Kaserne zum urbanen Wohnviertel – so lässt sich die Entwicklung des neuen Stadtquartiers »Am Ackermannbogen« betiteln. In exzellenter Lage ist ein beliebtes Neubaugebiet entstanden, zwischen den prächtigen Hauszeilen Schwabings aus der Gründerzeit und dem weitläufigem Olympiapark.  Das Stadtquartier ist umgeben und durchzogen von viel Grün und bietet eine sehr hohe Wohnqualität.<br />
500 Arbeitsplätze und 2.200 Wohnungen entstehen für Jung und Alt, Singles und Familien. Verschiedene Wohnformen siedeln sich an, vom Doppel- und Reihenhaus bis zum Geschosswohnungsbau, ob freifinanziert, nach dem München Modell gefördert oder im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus.<br />
Auch Baugemeinschaften und Wohngenossenschaften haben hier Raum erhalten und ihren Traum vom eigenen Haus in der Gruppe verwirklicht. Ein quirliges Viertel entwickelt sich, das nun auch einen »Marktplatz« erhalten wird.<br />
Zur eigenen Nahversorgung soll im vierten Bauabschnitt im Südwesten ein Supermarkt entstehen, umgeben von weiteren Läden und einem Ärztehaus.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4487" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100.jpg" alt="" width="620" height="620" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100.jpg 620w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100-300x300.jpg 300w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100-150x150.jpg 150w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100-220x220.jpg 220w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><span id="more-144"></span></p>
<p>Den besonderen Charme des Viertels könnte an dieser Stelle die Ansiedlung von Ateliers zusätzlich befördern: Das ansonsten brach liegende Dach des Supermarkts wird bespielt mit flexiblen Räumen, in denen Künstler, Handwerker und Freiberufler arbeiten und wohnen. Die Werkstätten »umranken« den Supermarkt quasi als aufgesetzte Vitrinen. Passanten erhalten durch Schaufenster Einblick in die Ateliers, Büros und Werkstätten. Begrünte Bereiche auf dem Supermarkt laden die »Dachbewohner« zu Begegnung und Austausch ein. Die vielgestaltige, kleinteilige Nutzung belebt und sichert den neuen Quartiersplatz und die angrenzenden Straßen.<br />
Es entsteht eine Symbiose zwischen der Großstruktur des Supermarktes und den kleinteiligen Wohn- und Arbeitsräumen, die für beide Partner vorteilhaft ist. [icb]
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4486" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101.jpg" alt="" width="620" height="347" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101.jpg 620w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101-300x168.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p>Integration<br />
Wie lässt sich von der Großstruktur des Einkaufsmarktes, inklusive Parkhaus auf die Wohnstruktur überleiten? Statt einer langen, geschlossenen Ladenfläche legen wir eine kleinteilige Struktur um und über die geschlossene Fassade und auf das Dach des Sortimenters. Die Atelier- und Wohnräume vermitteln strukturell und inhaltlich zwischen dem Vollsortimenter und den umliegenden Wohngebäuden. Die geschlossenen Fassadenflächen und das große Flachdach werden zum »Bauplatz« für Atelier &amp; Wohnen.</p>
<p>Nutzung<br />
Auf dem Dach und an den Fassaden des Sortimenters planen wir kostengünstige Atelierräume von tatsächlicher Benutzbarkeit welche ermöglichen und Wohnen und Arbeiten zu kombinieren: Wohnateliers, Wohnungen, Ateliers, Nieschengeschäfte, private Ladengeschäfte, Ladenwohnungen, Ladenwerkstätten, Kioske, Ladenschulen etc. in Einheiten von 12,5 qm bis 250 qm. Eine sekundäre, transluzente Hülle verschafft den Ateliers zusätzliche, flexible Räume, Innenhöfe, Loggien, Freiflächen mit passivem provence-gleichem geschütztem Zwischenklima.</p>
<p>wohnen &amp; atelier – was ist das?<br />
Ein-, eineinhalb-, zweigeschossige Räume, die durch ihre Höhenentwicklung eine Kombination von atelier &amp; wohnen zulassen, man könnte es auch Wohnatelier nennen.<br />
Aber auch reine Wohnungen, bzw. reine Ateliers können entstehen, optimal ist eine größtmögliche Durchmischung.<br />
20 bis 40 Wohn- und Ateliereinheiten (12.5 bis 250 qm)</p>
<p>Dach &amp; Garten<br />
Die Dachfläche wird ein begrünter, belebter Freiraum und könnte als Werkhof mit halböffentlichem Charakter<br />
vielfältigst nutzbar sei.</p>
<p>Konstruktion &amp; Energie<br />
Industriell vorgefertigtes Holzskelett als Sekundär-konstruktion über/um akkustisch/brandschutztechnisch gekapseltem Stahlbetonkern für Kaufladen, Lieferhof und Tiefgarage.<br />
Transluzente Kollektorfassade<br />
Nichttragendes/flexibles Binnenwand-/installationssystem<br />
Synenergetisches Energiekonzept</p>
<p><a href="http://baugruppesued.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">baugruppesued.wordpress.com</a><br />
<a href="http://www.forum-baugemeinschaften.de/marktplatz/projektboerse/object/showME/9.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> forum für baugemeinschaften </a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Merging antagonistic urban modules into symbiotic social typologies by readapting predeterminating planning tools </span>Hybride collective urban modules are generated by transforming restrictive determining frameworks into a requirement-profile-driven amalgamate of functions and users resulting in a social responsible economically, ecologically and aesthetically optimized structure. Our research is resulting in a case-study for a hybrid building concept [supermarket + collective housing + studio/workshop] enabled by an adapted use of the zoning plan as predeterminating planning tool. It is user-based collaboratively devellopped in a selforganizing group with a combined privat/commercial lease/freehold funding concept with subsidized studio- and workshop-spaces fostering with an undoped space for useful unemployment (1).<br />
The benefits of their symbiosis are of social [small scale community], energetic [use of waste heat], aesthetic [use of façade] and environmental [near zero footprint, urban farming] nature. Starting from social/demographic conditions the research stretches to ecologic requirements and economic restrictions, applied on small-scaled sites/objects and their possible reactive transformations into modules for sustainable cities. Our movens is the adaption of planning tools towards an approval of a symbiotic hybridbuilding-concept as new social typology. A submission for the acquisition of a plot has been handed in with the City of Munich recently, awaiting results. (1) [Right to Useful Unemployment, The; Illich, Ivan; 1978; ISBN 978-0714526638]
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		<title>048 zubau in holz / addition</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jul 2006 12:36:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Haus der Großeltern, Baujahr 1934, wird von der Enkelin (Bildhauerin), ihrem Mann (Geologe) und den beiden Kindern bezogen. Wohnen und Arbeiten/Atelier sollen unter einem Dach vereint werden. Zusätzlicher Raum wird erforderlich. Der Anbau  in Holz<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/gebaude-building/zubau-in-holz.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_lp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1754" title="048_lp" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_lp.jpg" alt="" width="640" height="544" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_lp.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_lp-300x255.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Das Haus der Großeltern, Baujahr 1934, wird von der Enkelin (Bildhauerin), ihrem Mann (Geologe) und den beiden Kindern bezogen. Wohnen und Arbeiten/Atelier sollen unter einem Dach vereint werden. Zusätzlicher Raum wird erforderlich.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_scribbles.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1755" title="048_scribbles" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_scribbles.jpg" alt="" width="640" height="398" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_scribbles.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_scribbles-300x186.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><span id="more-501"></span></p>
<p>Der Anbau  in Holz wird »vor das Haus gestellt«. Ablesbakeit von <em>alt</em> und <em>neu</em> waren eine wichtige Zielsetzung. Rücksichtsvoller Umgang mit dem Bestand. So konnte die Steinbadewanne aus der Entstehungszeit des Hauses, die sog. »Brentn« (Wanne) erhalten bleiben und in den Terrassenplatz integriert werden, genauso wie der kleine Gartenschuppen.<br />
Diskret zum Bestand versetzt, legt der Zubau einen Arm um seinen etablierten Nachbarn, sucht Halt und stützt zugleich. Auf der anderen Seite bleibt er in gläserner Distanz, schafft dem Anbau noch ein Dazwischen.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_modelle.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1756" title="048_modelle" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_modelle.jpg" alt="" width="640" height="374" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_modelle.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/07/048_modelle-300x175.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Eine einfache prefabrizierte Holzkonstruktion, deren Spannrichtung über die lange Seite eine klare Orientierung zum Garten hin zuläßt. Eine Dachterrasse, durch die Fenstertüre im 1. OG betretbar.</p>
<p>Das ca 30 qm große Wohnzimmer dient der Familie als Wohn-und Essraum, der sich über eine Schiebetür, fast ebenengliech, zum Garten hin öffnet. Die etwas zurückspringende Fassade lässt einen Zwischenraum entstehen, der bei Regen als geschützter Ort Aufenthalt gewährt, auch dem Wäscheständer.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="vimeo-player" src="https://player.vimeo.com/video/19881470?h=95a9a018e9" width="640" height="360" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die Gebäudenutzfläche wurde, mittels Zubau sowie Ausbau des Dachgeschosses, von ca. 100 qm auf ca. 170 qm erweitert. Allein mittels der Dämmung der Dachfläche sowie der grossflächigen Aufglasung des Zubaus nach Süden hin, konnte gleichzeitig der Heizenergiebedarf um knapp 30% reduziert werden (vorher: ca. 60.000 kwh; nachher: ca. 43.000 kwh)</p>
<p>zeit: 2004/2006<br />
lp: 1-9<br />
ort: münchen-sendling/d<br />
nf: ca. 34 qm<br />
bri: ca. 100 m3<br />
baukosten: ca. 58.000,– euro<br />
bauherr: privat<br />
tragwerk: <a href="http://www.lop.de/" target="_blank" rel="noopener">lieb obermüller+partner</a>, münchen<br />
grundbau: <a href="http://www.prangenbergbau.de/" target="_blank" rel="noopener">prangenbergBau</a>, rommerskirchen<br />
holzbau: <a href="http://www.vorholz-hawran.de/" target="_blank" rel="noopener">holzbau vorholz hawran gmbh</a>, geretsried<br />
schreiner: <a href="http://www.schreinerei-schaber.de/" target="_blank" rel="noopener">schreinerei schaber</a>, haimhausen<br />
haustechnik: <a href="http://www.galianoundgeiger.de" target="_blank" rel="noopener">galiano &amp; geiger</a>, münchen<br />
mitarbeit: natascha berglehner, carolin gottlieb, julia klassen, stephanie  pirkl<br />
publikation: europaconcorsi.com</p>
<p>detached house annex, munich, completed: »living-bush« for a young family leaving the country and moving into the bavarian capital: prefabricated wood construction whose structural left-to-right orientation allowes maximum opening towards garden &amp; sun.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>059 werkbundsiedlung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2005 00:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
		<category><![CDATA[städtebau / urban]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[059]]></category>
		<category><![CDATA[werkbundsiedlung wiesenfeld]]></category>
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					<description><![CDATA[Stadtbaustein Werkbundsiedlung Exemplarisch, vielleicht mit Vorbildfunktion. Aber nicht stolz auf sich bezogen sondern das urbane Netz weiterspinnend, belebend, entfachend. Ein richtig guter Nachbar eben, Defizite lindernd, behebend. Potenziale aufdeckend. Auf dem Weg von der Münchener Innenstadt<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/stadtebau-urban/059-werkbundsiedlung-wiesenfeld.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stadtbaustein Werkbundsiedlung</strong><br />
Exemplarisch, vielleicht mit Vorbildfunktion.<br />
Aber nicht stolz auf sich bezogen sondern das urbane Netz weiterspinnend, belebend, entfachend. Ein richtig guter Nachbar eben, Defizite lindernd, behebend. Potenziale aufdeckend.</p>
<p>Auf dem Weg von der Münchener Innenstadt gen olympischem Park, mithelfend das zwischen Schwabing und Neuhausen es nicht nur eine Ansammlung von Häusern hat.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_sat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4496" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_sat.jpg" alt="" width="640" height="640" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_sat.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_sat-300x300.jpg 300w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_sat-150x150.jpg 150w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_sat-220x220.jpg 220w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><span id="more-198"></span></p>
<p><strong>Ort</strong><br />
Ein umzäuntes und abeschlossenes Areal mit präzisen aber autistisch scheinenden Nachbarn und kaum überwindlichen Verkehrsadern von seiner Umgebung isoliert. Öffnen wir dann uns doch zuerst einmal gen Westen, wo Kunst, Handwerk und städtische Einrichtungen sich zu einer höchst urbanen Mischung vereinigt haben. Und dann <em>viceversae</em>, den Westen auch zu uns:</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_lp_umgriff.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4491" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_lp_umgriff.jpg" alt="" width="620" height="583" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_lp_umgriff.jpg 620w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_lp_umgriff-300x282.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p>Dieses Kunstquartier ist als kreatives Umfeld zu erhalten. Das ist doch was Stadt ist. Mit replazierenden WohnHochhäusern kann es urban nachverdichtet werden. Obstbäume zu beschneiden lohnt sich, auch zwischen durch nachpflanzen ist gut.</p>
<p><strong>4/4 Viertel</strong><br />
Das Ganze ist manchmal mehr als die Summe seiner Teile.<br />
Ein neues Quartier (lat. quartus) entsteht, ein neues Viertel, vier viertel, vier Viertel, viele Viertel, Stadt ist vielfältig, vielviertlig. Kleinteilig, aneigenbar, situationsgerecht: ein Hof im Hof, ein abgewinkelter Schutzarm, die StadtWaldHäuser und die Kristalle, erschlossen von, verbunden über die grosse Wiese, dem zentralen öffentlichen Raum.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe020.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4493" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe020.jpg" alt="" width="640" height="423" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe020.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe020-300x198.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[photo: monika ribbe, münchen]
<p><strong>öffentlicher Raum</strong><br />
Räume, Plätze, die ein Zusammentreffen ermöglichen hat es mehrschichtig, mehrmassstäblich: unter den Quartieren, innerhalb der Nachbarschaften, wie innerhalb der Häuser und innerhalb der Wohnungen: draussen Holzhackplatz, Autowaschplatz, Reperaturschuppen, Freiküchen, Grillplatz, Feuerstellen, Pool, Tiere (Bienen, Hühner), Wasserpumpe&#8230; und drinnen Ateliers und Werkstätten für alle! Wir legen einen erweiterten Atelierbegriff zu Grunde, der allen Menschen Räume eröffnet, Räume um tätig zu werden. Ateliers zum Fahrradreparieren, Kochen, Singen, Zusammentreffen. Ateliers zum (re)generieren statt zum Konsumieren, Ateliers, die eigene Potenziale uns finden lassen.</p>
<p><strong>Hof im Hof</strong><br />
In den Hof, in dessen üppigen Baumbestand, schreiben wir einen weiteren Hof ein. Auf einem leicht erhöhten rotem Asphaltfeld fassen die leicht angeflügelten Gebäude einen geschützten Inneninnenhof, einen Ort für Begegnungen, Gespräche, &#8230; der diese Gebäude bewohnenden, aus aller Welt zusammengewürfelten Studierenden.</p>
<p><strong>Werkbundhochhaus</strong></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe140.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4495" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe140.jpg" alt="" width="640" height="408" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe140.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe140-300x191.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[photo: monika ribbe, münchen]
<p>Nachverdichtung und pointierende Ergänzung: unterschiedliche Stockwerkshöhen, geschoßweiser Selbstausbau. Das oberste Stockwerk als auch das Dach sind öffentlich. Eh.</p>
<p><strong>Deckarm</strong><br />
Gewerbe im weitesten Sinn entlang der Schweren Reiter Straße. Auch Lärmschutz.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_protection.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4492" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_protection.jpg" alt="" width="640" height="525" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_protection.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_protection-300x246.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Doch genauso könnte die weiche, sonnige Innenseite zum Wohnen zur Verfügung stehen. Kombi-Büros, in diesem Falle wäre die Kombi Wohnen und Arbeiten. Gut für Work-o-holics, die zwischendrin gerne die Waschmaschine betreuen und auf dem eigenen Balkon Mittagessen wollen.</p>
<p><strong>GemeinschaftsWohnkristalle</strong><br />
Fluider öffentlicher Raum, durch den man vom Wiesenfeld und von der HessParkStraße aus durchsickern kann. Die einzelnen Wohnkristalle haben ihre Freiräume eher in den Häusern. Diese Häusesr sind gut geeignet für gemeinschaftliches Wohnen, für Baugruppen usw, die »ihr« Haus bauen wollen, das durch den Prozeß der Beteiligung eine eigene Form bekommen kann. Die von uns dargestellten Formen sind Platzhalter für die Prozeßhaftigkeit der Entstehung einer freien und persönlichen Form.  Sauna, Werkstatt, Küche, Tischtennisraum haben Platz in den dicken Bäuchen der Häuser. Sonnendeck auf dem Dach inbegriffen. Hier könnte auch der Kindergarten irgendwo im EG untergebracht sein, falls der überhaupt noch gebracht wird, bei soviel Eigeninitiative&#8230;</p>
<p><strong>Wiesenfeld</strong><br />
Das Wiesenfeld ist eine große Wiese, wie der Name schon sagt. Wenn frisch gemäht klappts gut mit Fußball, ansonsten träumen wir im hohen Gras. Die offene Wiesenfläche des Wiesenfeldes verbindet sich über ein T mit der HessPARKstraße und läßt auch Radler und Fußgänger durchs Quartier.</p>
<p><strong>HessParkStraße</strong><br />
Kleine Asphaltpfade die sich durch das Pioniergehölz schlängen und im Norden auf eine freie Fläche  treffen. Eingestreut Skaterampen, Feuerstellen, Kletterfelsen. Auch Flächen die nicht definiert sind.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_hesspark.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4490" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_hesspark.jpg" alt="" width="640" height="818" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_hesspark.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_hesspark-235x300.jpg 235w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Die Ungestaltetheit, wonach wir uns sehnen, die auch kostengünstig im Unterhalt ist. Das Band wird zusammen mit dem 8000 qm großen Wiesenfeld gelesen. Die HessParkStraße ist neue Mitte zwischen den sich entwickelnden Quartieren zu seine beiden Seiten und Verbindung für Radler und Fußgänger, die aus der Stadt kommen zum Olympiapark wollen.</p>
<p><strong>StadtWaldHäuser</strong><br />
Der vorhandene Baumbestand ist prägend für diesen Teil. Grüne Zimmer werden respektiert und schaffen intimere Wohn- und Freiräume.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_slip-it-in.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4497" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_slip-it-in.jpg" alt="" width="640" height="421" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_slip-it-in.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_slip-it-in-300x197.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>Reihenhäuser E+2  bilden eine flache, dichte Struktur. Die Häuser selbst ermöglichen so ziemlich jede Art von  ZusammenLeben, und wenn die Ex-Freundin des ältesten Juniors dann doch noch (mit, trotz oder wegen des Nachwuchses) einziehen mag, dann ist das ohnen grosses Aufhebens möglich. Und die Schwiegermutter auch noch&#8230;</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe047.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4494" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe047.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe047.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe047-300x200.jpg 300w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_ribbe047-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[photo: monika ribbe, münchen]
<p>Aus Dickholzschotten in einer strengen Grundstruktur errichtet, können durch die serielle Anordnung der Treppen waghalsigste Puzzle-Familien-Szenarios beherbergt werden, Erschliessungsszenarios erfolgen.</p>
<p><strong>Prozess</strong></p>
<p><a href="http://educatorii.files.wordpress.com/2010/12/059_werkbund.mp4">entwurfsprozess</a></p>
<p><strong>Plan</strong></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_abgabe_klein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4489" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_abgabe_klein.jpg" alt="" width="620" height="272" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_abgabe_klein.jpg 620w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/059_abgabe_klein-300x132.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p><a href="http://www.urbancatalyst.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">klaus overmeyer</a>, berlin<br />
<a href="http://www.werkbundsiedlung-wiesenfeld.de/startseite.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">werkbundsiedlung-wiesenfeld.de</a></p>
<p>werkbundsiedlung wiesenfeld, competition<br />
a werkbundsiedlung. something old-fashioned seems to resonate in the word »werkbundsiedlung« (werkbund housing development), which, in contrast to the general practice in current german, has no english components and appears somewhat unwieldy as if its history and significance could be discerned in it directly. or should we<br />
say something ‘timeless’ resonates in it because »werk« (»work«), »bund« (»union«) and »siedlung« (»settlement«) designate fundamental aspects of human cohabitation? timeless perhaps because projects such as weißenhof in stuttgart, which still sets standards today, are associated with it? and big names such as le corbusier or mies van der rohe?</p>
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		<title>058 prototypische appartementsanierung</title>
		<link>https://www.architekturusw.de/innenraum-interior/058-prototypische-appartementsanierung.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2005 03:58:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
		<category><![CDATA[innenraum / interior]]></category>
		<category><![CDATA[jan schabert]]></category>
		<category><![CDATA[einrichtung]]></category>
		<category><![CDATA[günther & schabert]]></category>
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					<description><![CDATA[einer einheit eines 70er jahre appartementeschlittens werden die arbeitslos rumstehenden wände entnommen. ein prototypisches plug &#38; play oligofunktionsmöbel wird zum server des units: foyer, garderobe, küche, speis, putuzkammer, spiegelkabinett, overheadstorage und bar. &#160; der server ist<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/innenraum-interior/058-prototypische-appartementsanierung.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_prinzip.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1817" title="058_prinzip" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_prinzip.jpg" alt="" width="640" height="462" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_prinzip.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_prinzip-300x216.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>einer einheit eines 70er jahre appartementeschlittens werden die arbeitslos rumstehenden wände entnommen. ein prototypisches plug &amp; play oligofunktionsmöbel wird zum server des units: foyer, garderobe, küche, speis, putuzkammer, spiegelkabinett, overheadstorage und bar.<span id="more-756"></span></p>
<p><iframe loading="lazy" title="vimeo-player" src="https://player.vimeo.com/video/20089508?h=304fe2c7f1" width="640" height="360" frameborder="0"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>der server ist mit strom-, zu-/abwasser-/luft-/telekommunikationsanschlüssen ausgerüstet.<br />
in grey-blue oder postit-yellow erhältlich.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_hell.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1818" title="058_hell" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_hell.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_hell.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_hell-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_vert.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1819" title="058_vert" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_vert.jpg" alt="" width="640" height="963" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_vert.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_vert-199x300.jpg 199w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_spuele.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1820" title="058_spuele" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_spuele.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_spuele.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_spuele-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_doubles.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1821" title="058_doubles" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_doubles.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_doubles.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_doubles-300x199.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[photos: © <a href="http://www.monikaribbe.com/" target="_blank" rel="noopener">monika ribbe</a>, münchen]
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_plan.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1822" title="058_plan" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_plan.jpg" alt="" width="640" height="508" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_plan.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2005/08/058_plan-300x238.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[grundriss, schnitte]
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		<title>046 gemeinschaftswohnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2004 05:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
		<category><![CDATA[gebäude / building]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[martina guenther]]></category>
		<category><![CDATA[gemeinschaftswohnen]]></category>
		<category><![CDATA[baulücke]]></category>
		<category><![CDATA[046]]></category>
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		<category><![CDATA[martina günther]]></category>
		<category><![CDATA[jan schabert]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[[modell: frieder grüne, ulrich panick; photo: monika ribbe] gemeinschaftswohnen die zukünftigen bewohnerinnen und bewohner des wohnmodells an der sand- und linprunstraße sind staatsbedienstete, die für einen zeitraum von 3 monaten bis 3 jahren nach münchen kommen,<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/gebaude-building/046-gemeinschaftswohnen-sandstrase-linprunstrase.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #999999;"><a style="color: #999999;" href="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5240" src="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_01.jpg" alt="" width="640" height="426" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_01.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_01-300x200.jpg 300w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_01-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></span><br />
<span style="color: #999999;">[modell: frieder grüne, ulrich panick; photo: monika ribbe]</span></p>
<p><b>gemeinschaftswohnen</b><br />
die zukünftigen bewohnerinnen und bewohner des wohnmodells an der sand- und linprunstraße sind staatsbedienstete, die für einen zeitraum von 3 monaten bis 3 jahren nach münchen kommen, um eine aus- oder fortbildung zu absolvieren z.b. polizist*innen, justizangestellte etc. für diesen temporären aufenthalt in münchen soll eine wohnform angeboten werden, die mit dem arbeitstitel »GemeinschaftsWohnen« umschrieben werden kann, das irgendwo zwischen jugendherberge und hotel, studentenwohnheim, azubiwohnen und wohngemeinschaft angesiedelt ist. wohnen soll als realisierbare utopie wieder zum kollektiven ergeignis werden und der vereinzelung und vereinsamung entgegenwirken.<span id="more-380"></span></p>
<p><a href="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5241" src="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_02.jpg" alt="" width="640" height="480" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_02.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_02-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
<span style="color: #999999;">[besprechung von studierndenentwürfen; photo: js]</span></p>
<p><b>grundstück / städtebau<br />
</b>die beiden über eck stehenden baulücken sind teil eines städtischen blockes, der von der nymphenburgerstraße, der erzgießereistraße, der linprunstraße und der sandstraße aufgespannt wird.geprägt ist der block von dem großmäßstäblichen <a href="https://abbrechenabbrechen.de/" target="_blank" rel="noopener">justizgebäude</a> und dessen erweiterungen. eine geschlossene blockstruktur war und ist nicht vorhanden. die offenheit und durchgrünung des blockes, das aufeinandertreffen unterschiedlicher maßstäbe sind charakteristika dieses besonderen stadtbausteines, den wird hier mit mehreren vorschlägen interpretieren.</p>
<p><a href="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5242" src="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_03.jpg" alt="" width="640" height="232" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_03.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_03-300x109.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
<span style="color: #999999;">[lageplan, o.M., in varianten]</span></p>
<p><b>interpretation des ortes<br />
</b>die schließung der baulücken ist eine naheliegende lösung, die, wenn die maßstäblichkeit der nachbarbebauung eingehalten wird eine möglichkeit der reaktion darstellt. (»passivhaus«) eine wirkliche interpretation und überhöhung der städtebaulichen situation ist jedoch eine verbleibende öffnung im blockrand. sei es durch die »himmelhäuser«/, denen ihre außentreppe den nötigen abstand zur nachbarbebauung gewährleistet oder dem »backhaus«, dem es gelingt die baulücke an der sandstraße gänzlich freizuhalten.</p>
<p><span style="color: #999999;"><a style="color: #999999;" href="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5243" src="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_04.jpg" alt="" width="640" height="332" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_04.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_04-300x156.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></span><br />
<span style="color: #999999;">[simulation, sandstraße; 3d-modell: stephanie pirkl]</span></p>
<p><b>das »treppenhaus«<br />
</b>eine hausgemeinschaft, keine geschossgemeinschaft: knappe appartements, rückzugsflächen, schon eher schachterl, aber dazwischen, geschossübergreifend, getreppt, ein-, eineinhalb-, zweigeschossige gemeinschaftsräume. tribünengleiche sitztreppen, ein-,eineinhalb-, zweigeschossige volumen, zusammenhängend, das gesamte haus durchmessend und dem geschosswohnungsbau sich versagend.</p>
<p><span style="color: #999999;"><a style="color: #999999;" href="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-5244" src="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_05.jpg" alt="" width="640" height="377" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_05.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2023/11/046_05-300x177.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></span><br />
<span style="color: #999999;">[simulation und 3d-modell: stephanie pirkl]</span></p>
<p><b>mehrwert durch gemeinschaftswohnen<br />
</b>ein räumlicher, kostenmäßiger und sozialer vorteil entsteht, indem unterschiedlich große personengruppen räume gemeinsam nutzen, die bei »single-wohnen« jedem einzeln zugeordnet werden müssten. z.b. küche, bad, wohnzimmer.</p>
<p><b>das zimmer als möbel<br />
</b>jede person hat ein eigenes zimmer, das mit einer kleinen nasszelle (wc, wb) ausgestattet ist. das zimmer ist durch einbaumöbel zur sofortigen nutzung bereit. das zimmer kann in der fläche stark reduziert sein, da das haus als ereignis zur verfügung steht.</p>
<p><b>wohnküche<br />
</b>gemeinschaftlich genutzte bereiche sind räume, die an schnittstellen der bewegung entstehen.sie sind informell nutzbar und schwellenlos. das haus als platz und weg ein teil des hauses-dach oder erdgeschoß oder beides stehen der ganzen hausgemeinschaft zur verfügung. dachterrasse und/oder garten sind die orte deszusammentreffens. es entsteht eine hierarchie der gemeinschaftlich genutzten räume.</p>
<p>LP 1-3<br />
münchen, d<br />
NF 2.000 m²<br />
BRI 5.000 m³<br />
2.7 Mio Euro (KGR 300 &amp; 400)<br />
bauherr <a href="https://stadibau.bayern/" target="_blank" rel="noopener">Stadibau</a>, münchen</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>039 stiftsbogen münchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Jun 2002 21:29:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
		<category><![CDATA[städtebau / urban]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[martina guenther]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[städtebau]]></category>
		<category><![CDATA[039]]></category>
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		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[drei dörfer im park drei dichte aber gerade einmal baumhohe dörfergliedern den neuen haderner stadtpark.die angrenzenden gebäude- und grünstrukturen weiterentwickelnd und ineinander überleitend wird das areal zum verbindenden differeinzierten freiraum. die dörfer dichtmöglichst gestellte, zumeist nur<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/stadtebau-urban/039-stadtebau-stiftsbogen-urban-planning.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../wp-content/uploads/2002/06/039_stiftsbogen_modell_ribbe_b1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="039_stiftsbogen_modell_ribbe_b" src="../wp-content/uploads/2002/06/039_stiftsbogen_modell_ribbe_b1.jpg" alt="" width="675" height="448" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">drei dörfer im park</span><br />
drei dichte aber gerade einmal baumhohe dörfergliedern den neuen haderner stadtpark.die angrenzenden gebäude- und grünstrukturen weiterentwickelnd und ineinander überleitend wird das areal zum verbindenden differeinzierten freiraum.<span id="more-612"></span></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/039_picto_3doerfer.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-613" title="039_picto_3doerfer" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/02/039_picto_3doerfer.jpg" alt="" width="631" height="405" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">die dörfer</span><br />
dichtmöglichst gestellte, zumeist nur zwei- oder dreigeschossige wohngebäude spannen private und halbprivate freiräume auf, spielstrassen und platanenbestandene dorfplätze. die kleinmasstäblichkeit der dörfer in verknüpfung mit einer geordneten durchmischung der unterschiedlichen bewohnergruppen vermeidet sozio-ökonomische segregation, schafft ein zeitlich/räumlich verschiedentlich genutztes quartier.die aufgezeigte verteilung der baukörper innerhalb der zu bebauenden dörfer ist mehr als weiterzuentwickelnde exemplarische bemusterung denn als definitive lösung zu betrachten.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2002/06/039_schwarzplan2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="039_schwarzplan" src="../wp-content/uploads/2002/06/039_schwarzplan2.jpg" alt="" width="630" height="523" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">die freiräume</span><em><br />
der park:</em> ein grosser undeterminierter anger, magerwiese und bolzrasen, federballfeld oder grillplatz, entwickelt sich mit abgestufter konturierung zu halböffentlichen,halbprivaten freiräumen, aber auch zu plätzen und märkten städtischen charakters hin.<br />
<em>ein wald: </em>angelehnt an die vorhandenen böschungen, bildet einen breiten rücken zur baumasse des augustinums und ist informelles spielrevier der kinder.<br />
<em>die gärten: </em>kleine gartenhöfe und terrassen innerhalb des dorfs, ein saum von vielerlei gärten drumherum: bewohnergärten, spielplätze, freiraum für dies und das was freiraum braucht, veränderbar im lauf der zeit. das freiraumkonzept ist betont einfach und am täglichen gebrauch orientiert, bietet aber dennoch raum für nicht-alltägliches: freilichttheater vor der stadttreppe, den zirkus auf der großen wiese, platz für markt, bücherbus, spielmobil&#8230;</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2002/06/039_picto_freifläche2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-627" title="039_picto_freifläche" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2002/06/039_picto_freifläche2.jpg" alt="" width="630" height="520" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2002/06/039_picto_freifläche2.jpg 630w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2002/06/039_picto_freifläche2-300x247.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></p>
<p><strong><br />
</strong><span style="color: #ff00ff;"> die autobahn</span><br />
die schallemissionen des kraftfahrzeugverkehrs auf der A96 sind nur in einer kombination aus städtebaulicher verteilung, baukörperfigur und baulichem schallschutz unter gesundheitsgefährdende werte zu senken:<br />
·da der schalldruckpegel mit linearer entfernungszunahm im quadrat abnimmt sind die wohnungen in möglichst grosser distanz zum schallemitter angesiedelt. weniger lärmsensiblen nutzungen (verwaltung) sind kürzere distanzen zur schallquelle zuzumuten.<br />
·zur schallquelle in ihrer höhenentwicklung ansteigende, möglichst dicht zueinander stehende querliegende, baukörper verhindern wirkungsvoll das eindringen des schalls in die quartiere.<br />
·die dichte gehölzpflanzung auf der abstandsfläche zum emitter mindert den schallpegel nicht allein physikalisch sondern auch psychologisch.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">bewegung und begegnung</span><br />
die dörfer sind so konzipiert, daß sie als autofreie siedlungen funktionieren können: geparkt wird in sammeltiefgaragen, deren zufahrten sich jeweils nahe am eingang zursiedlung befinden. auch alle besucherstellplätze liegen am rand der quartiere an den äußeren erschliessungsstrassen.rückgrat der inneren erschliessung sind ring- oder stichstrassen, befahrbar für anlieferung und die feuerwehr. sie können wegen des geringen verkehrsaufkommens alsspielstrassen ausgewiesen werden und sind damit bestandteil des nutzbaren freiraums. auch ihre widmung als privatstrassen ist denkbar.ausgehend von den spielstrassen durchzieht ein dichtes netz von wohnwegen die dörfer. über dieses netz werden die wegebeziehungen des alltags nach außenhergestellt: zum park, zu schule und einkaufszentrum, zu den haltestellen des öpnv.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">die polizei</span><br />
vorteile der lage der polizeidienststellen im norden des grundstückes:<br />
_fortsetzung der typologie der grössermassstäblichen solitäre  entlang an der autobahn.<br />
_lärmschutzbebauung und pufferzone zum wohngebiet.<br />
_eine merkfähige, präsente skulptur präsentiert sich:das gebäude der polizei nimmt die gegebenheiten des ortes auf und entwickelt sich als skulptur aus den höhenlinien des lärmschutzwalls, dem unterführungsbauwerk und der zugehörigen topografischen situation heraus.<br />
das gebäude ist somit ein hybrid aus verkehr, landschaft und haus, das aus der schwierigen situation, bisher gelten solche orte als »unorte«, als verlorenes land, einen ort höchster dichte und identität, sowohl für die nutzer, als auch für die bewohner und befahrer, schafft.die pollzei erhält einen direkte verbindung zur stadteinwärts führenden spur der A96. das gebäude entwickelt sich vom niveau der unterführung bis hoch über die autobahn. diese ansteigende skulptur, bietet den  verschiedenen diensttellen raum für die unterschiedlichen anfordeungen.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2006/03/039_stiftsbogen_site_a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="039_stiftsbogen_site_a" src="../wp-content/uploads/2006/03/039_stiftsbogen_site_a.jpg" alt="" width="630" height="404" /></a></p>
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		<title>025 haus für bruder &#038; schwester gauting</title>
		<link>https://www.architekturusw.de/gebaude-building/025-haus-fur-bruder-schwester-gauting.html</link>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2000 10:35:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
		<category><![CDATA[gebäude / building]]></category>
		<category><![CDATA[jan schabert]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[günther & schabert]]></category>
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		<category><![CDATA[architektur]]></category>
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					<description><![CDATA[wichtiges _orientierung nach allen himmelsrichtungen _durchblicke _sonne _licht _verzahnung des gebäudes mit dem garten _einfache, klare baukörper baukörper zwei häuser (ein doppelhaus), die auf abstand zueinander stehen. der zwischenraum ist verglast und durchgängig. die hauskörper selbst<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/gebaude-building/025-haus-fur-bruder-schwester-gauting.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zwischenscrib.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1492" title="025_zwischenscrib" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zwischenscrib.jpg" alt="" width="640" height="288" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zwischenscrib.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zwischenscrib-300x135.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">wichtiges</span><br />
_orientierung nach allen himmelsrichtungen<br />
_durchblicke<br />
_sonne<br />
_licht<br />
_verzahnung des gebäudes mit dem garten<br />
_einfache, klare baukörper<br />
<a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zweibacken.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1496" title="025_zweibacken" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zweibacken.jpg" alt="" width="640" height="613" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zweibacken.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_zweibacken-300x287.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><span id="more-823"></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">baukörper</span><br />
zwei häuser (ein doppelhaus), die auf abstand zueinander stehen. der zwischenraum ist verglast und durchgängig. die hauskörper selbst bestehen aus einem festen rücken zur gemeinsamen mitte hin. die auflösung des hauses in den garten findet in ost-west bzw. west-ost richtung statt. in nord-süd richtung sind die häuser großer fließender raum, bei aufgeschobenen türen mit einen vollständigen durchblick.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_lp.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1498" title="025_lp" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_lp.jpg" alt="" width="640" height="769" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_lp.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_lp-249x300.jpg 249w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">glashaus</span><br />
diese interzone ist gemeinsamer eingangsbereich, trennung und verbindung der häuser, des innen und des außenraumes zugleich. hier können pflanzen überwintern, solare energieeinträge erzielt werden, feste stattfinden, fahrräder repariert, wäsche gehängt oder einfach nur der helle raum genossen werden.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_all.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1499" title="025_all" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_all.jpg" alt="" width="640" height="736" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_all.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_all-260x300.jpg 260w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[querschnitt, grundrisse ug, eg, og]
<p><span style="color: #ff00ff;">gemeinsamer eingangsbereich</span><br />
ein gartentor. der garten wird durch den mittelweg begangen. das sich bewegen im gartenraum wird zum täglichen erlebnis, nicht zum sonntäglichen ausflug.<br />
repräsentative zugangssituationen sind die bilder die hervorgerufen werden.<br />
aber auch die bäuerin die neben der haustüre auf der bank sitzt, das warme holz im rücken und die wärmende märzsonne genießt.<br />
die räumliche verbindung der eingangsbereiche erreicht eine größzügige zugangssituation und das ganze wird mehr als die summe seiner teile.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_laengs.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1500" title="025_laengs" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_laengs.jpg" alt="" width="640" height="716" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_laengs.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_laengs-268x300.jpg 268w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[längsschnitte haus 1, haus 2]
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_perspect.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1502" title="025_perspect" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_perspect.jpg" alt="" width="640" height="302" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_perspect.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/12/025_perspect-300x141.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
[perspektive, eg &amp; og haus 2]
]]></content:encoded>
					
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		<title>019 ratzingerplatz münchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2000 10:22:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
		<category><![CDATA[städtebau / urban]]></category>
		<category><![CDATA[keller & kern]]></category>
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					<description><![CDATA[die rahmenhandlung und es ist wichtig, das auch eine bislang in der stadtplanung meist als unzusammengehörig behandelte mischung von wohnen &#38; gewerbe markiert wird,dass sie als quartier, als ein dergeartetes, verifiziert werden kann. zeichen, wie diese<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/stadtebau-urban/019-stadtebau-urban-planning-ratzingerplatz-munchen.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_air.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1458" title="019_air" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_air.jpg" alt="" width="640" height="640" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_air.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_air-150x150.jpg 150w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_air-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">die rahmenhandlung</span> und es ist wichtig, das auch eine bislang in der stadtplanung meist als unzusammengehörig behandelte mischung von wohnen &amp; gewerbe markiert wird,dass sie als quartier, als ein dergeartetes, verifiziert werden kann. zeichen, wie diese wundervollen ypsilöner, wie dieser grossartige feuerwehrschlauchtrockenturm nebenan. büroklammern welche ein feld bedeuten und aufspannen, die dimension seiner spezifischen baulichen und nutzlichen formulierungen erkennen lassen, und am ende mitnichten nur zeichen sind, sondern eigentlich nur auf sich selbst verweisen.<span id="more-813"></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">die poesie des fleisches</span><br />
ein quartier muss fleisch haben!<br />
nicht nur haut &amp; knochen!<br />
basis für nachhaltige integrative stadtplanung muss eine diskrete funktionsheterogenität, eine dichte struktur von nicht streng nutzungsdeterminierten räumen und zwischenräumen sein, ein lebendiges gewebe von allen wirtschaftssektoren, handwerk, dienstleistung, handel, verwaltung, von kultur und wohnen, von freiraum und bebauung.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">himmel &amp; hölle</span> und wenn du schon nicht weisst, ob&#8217;s tag oder nacht ist, ob&#8217;s regnet oder schneit, wenn du unterwegs bist mit dem gepriesenen verkehrsmittel u-bahn, dann musst du zumindest &amp; wenigstens beim warten, beim umsteigen, in tram, in bus, nicht unter asphalt und individualkraft- fahrzeugen dich zu begeben haben. das parkdeck mit der ihr unterge- ordneten ride-funktion ist mit der kohärenten durchmischung von gewerbe &amp; wohnen nicht emulgierbar. es lässt keine ablesbare, keine verkaufbare quartiersstruktur zu, es unterminiert das, am öpnv knotenpunkt sich entwickeln sollende, stadtteilzentrum.<br />
<a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_tram.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1459" title="019_tram" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_tram.jpg" alt="" width="640" height="194" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_tram.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_tram-300x90.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
<span style="color: #ff00ff;">verkehrsinsel</span><br />
die insel des verkehrs?<br />
insel im verkehr?<br />
beides! öpnv knotenpunkt, park &amp; ridefahrtsstätte, sowas gehoert nicht einer strasse, ein paar hundert meter weg von einer opulenten kreuzung, angelagert. sowas gehört auf die kreuzung, auf den platz, mitten drauf auf dieverkehrsinsel! parkiert wird in regalen, den öpnv-verkehrsmitteln wird unter leichten weichen hellen dächern entgegengefiebert. abends wird musik gemacht, dort, wo der lärm eh daheim ist, dort, wo erst musik als lärm erscheint.<br />
<a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_halles.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1460" title="019_halles" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_halles.jpg" alt="" width="640" height="440" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_halles.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2000/06/019_halles-300x206.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><br />
<span style="color: #ff00ff;">gsg9</span> ein special-unit, für schwierige fälle, für besondere einsätze, für eine besondere klientel. die zeppelinhalle ist solches special-unit. kindergarten &amp; hort &amp; senioren &amp; bürgerhaus, auf der soll seite, ein ortsansässiges grosses elektronikunternehmen &amp; eine werbefilmfirma &amp; location (für schwierige fälle, für eine besondere klientel) auf der haben seite. kurz- mittel- fristige nutzungsvielfalt mit  angeschlossener gastronomie und angelagertem freibereich Kindergarten und Kooperationseinrichtungen finden in dem südlichen Seitenschiff der Halle mit entsprechendem Freibereich Platz. Mittendrin statt nur dabei !</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>009 udldinger weiher dachau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 1999 19:35:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[werk / oeuvre]]></category>
		<category><![CDATA[städtebau / urban]]></category>
		<category><![CDATA[ingrid liebald]]></category>
		<category><![CDATA[wohnungsbau]]></category>
		<category><![CDATA[martina günther]]></category>
		<category><![CDATA[jan schabert]]></category>
		<category><![CDATA[wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[günther & schabert]]></category>
		<category><![CDATA[experimentelles bauen]]></category>
		<category><![CDATA[architekturusw]]></category>
		<category><![CDATA[architektur]]></category>
		<category><![CDATA[martina guenther]]></category>
		<category><![CDATA[wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[städtebau]]></category>
		<category><![CDATA[009]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; ein städtebaulicher wettbewerb, von der stadt dachau ausgelobt, das gelände einer ehemaligen ziegelei, einschliesslich lehmgrube galt es mit wohnbebauung ansehnlich zu beplanen. wir haben versucht, die stadt nicht weiter in die landschaft fressen sich zu<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/stadtebau-urban/009-stadtebau-dachau-uddldinger-weiher-urban-planning.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../wp-content/uploads/2011/02/009_roundshot.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" title="009_roundshot" src="../wp-content/uploads/2011/02/009_roundshot.jpeg" alt="" width="553" height="157" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>ein städtebaulicher wettbewerb, von der stadt dachau ausgelobt, das gelände einer ehemaligen ziegelei, einschliesslich lehmgrube galt es mit wohnbebauung ansehnlich zu beplanen.<br />
<span style="color: #000000;">wir haben versucht, die stadt nicht weiter in die landschaft fressen sich zu lassen, sie nur ergänzt, mit vier quartieren:</span><span id="more-586"></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">dicht’schön</span></li>
</ul>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/02/009_LP.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" title="009_LP" src="../wp-content/uploads/2011/02/009_LP.jpg" alt="" width="360" height="334" /></a></p>
<p>das quartier nördlich der brucker strasse staffelt sich als hochverdichteter reihenhauskorpus den udldinger hang hinauf.<br />
<em>struktur/nutzung</em><br />
die in o-w-zeilen angelegten baufelder sind parzelliert. ihre bebauung ist zur bildung einer vielzahl privater, öffentlicher und halböffentlicher freibereiche, für fussläufige durchwegung, anstellbar. den wohneinheiten sind private gartenhöfe zugeordnet. (ref.:halen, atelier 5, bern)<br />
<em>erschliessung/parkieren</em><br />
f&amp;r wohnwege in ow richtung, quartiersdurchwegung von der brucker strasse bis zum nördlichen siedlungsende.<br />
parkiert wird, vorhandene geländemodulation auffüllend, auf niveau brucker strasse, unter diesem quartier.<br />
die kfz-erschliessung für rettung/müll/umzug erfolgt über den udldinger feldweg</p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">citylein</span></li>
</ul>
<p><strong><a href="../wp-content/uploads/2011/02/009_index_bruckerstrasse.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" title="009_index_bruckerstrasse" src="../wp-content/uploads/2011/02/009_index_bruckerstrasse.jpeg" alt="" width="360" height="144" /></a></strong></p>
<p>das stadttor an der brucker strasse spannt über ebendiese hinüber einen öffentlichen raum auf.<br />
struktur/nutzung<br />
die o.g. zeilenstruktur zieht sich über die brucker strasse hinunter in richtung amper hinweg. der reinen wohnnutzung wird an und im bereich südlich der brucker strasse ein einzelhandelsgeschoss untergeschoben.<br />
unterstützt durch konsum- dienstleistungs- sozial- und gesundheitsfunktionen entschärft der grenzübertritt (über die brucker strasse) der baustruktur die nicht tolerierbare akzeptanz der kfz-bewegungsflächen als barriere für menschenbewegungsflächen.<br />
erschliessung/parkieren<br />
f&amp;r terrasse mit o-w stichen von der, zur amper sich orientierenden primärerschliessung. die parkierflächen befinden sich, von der ludwig dill strasse erreichbar, unter diesem horizontalen fussgängerniveau. die vorhandene topographie macht eine anthropogene geländemodulation hierfür entbehrlich. belieferung ebenfalls von der ludwig dill strasse aus.</p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">haus &amp; hof</span></li>
</ul>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/02/009_streuobst.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" title="009_streuobst" src="../wp-content/uploads/2011/02/009_streuobst.jpeg" alt="" width="334" height="441" /></a><br />
schornstein und skelettierte ziegelei bleiben als landmarke im stadtrand dachaus in einer neuinterpretation erhalten.<br />
<em>struktur/nutzung</em><br />
blockheizkraftwerk, kindergarten und volkshochschule er- und befüllen die grossform fabrik. die wände der ziegelei werden um das produkt ihrer selbst auf das nackte betongerippe abgespeckt, als ziegelschotterrasen downcycled.<br />
das dach wird abgedeckt. dem sich verschiebenden nutzeransturm kommen die leichten ein- oder untergestellten sozial- und kultureinrichtungen, wachsend oder sich entfernend nach. informelle frei- zwischen- und hofräume versuchen mit halfpipe, apfelbaum und grossfeldschach ausgerüstet generationsdifferenzierte dorfplatzfunktion zu offerieren. die vacanten lagerflächen zur ostseite der ziegelei sind mit, der nachbarbebauung entlehnten kubaturen, diese ergänzend, aufgefüllt.<br />
<em>erschliessung/parkieren</em><br />
die privatstrasse zur ziegelei hartmann wird bewegzollt und als erschliessung rangenommen. (alternativ via udldinger feldweg) parkieren westlich der hangkante ohne beeinträchtigung des östlich hiervon befindlichen efh-gebiets. f&amp;r wege zwischen den dhhs.</p>
<ul>
<li><span style="color: #000000;">experimental jet set</span></li>
</ul>
<p><strong><a href="../wp-content/uploads/2011/02/009_rooftop.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" title="009_rooftop" src="../wp-content/uploads/2011/02/009_rooftop.jpeg" alt="" width="360" height="538" /></a></strong></p>
<p>das be- auf- und erfüllen einer lehmgrube mit mauerschwalbennnestergleichen wohnhüllen.<br />
<em>struktur/nutzung</em><br />
die siedlungsordnung dieser kolonie ist streng durch die standortansprüche der wohnhüllen bestimmt. da diese vornehmlich an hangkanten existieren können, reihen sie sich, auf geologie und fauna reagierend, stets den höhenlinien entlang auf. über dachluke erreichbare zwei untergeschosse. autarkes energiemanagement.<br />
eigenes bade- und servicehaus.<br />
<em>erschliessung/parkieren</em><br />
pkws sind, nächst der brucker strasse auf ziegelschotterrasen zu parkieren. von dort fussläufige (85% unter 200 m) erreichbarkeit über boardwalks. ver- und entsorgung über udldinger feldweg.</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2011/02/009_udldinger-weiher.gif"><img loading="lazy" decoding="async" title="009_udldinger weiher" src="../wp-content/uploads/2011/02/009_udldinger-weiher.gif" alt="" width="360" height="214" /></a></p>
<p>&#8230;irgendwann muss schluss sein<br />
irgendwo auch.<br />
der udldinger weiher soll nicht in dachau sein,<br />
so wie der starnberger see in münchen nicht sein soll.<br />
die ersten, nicht von der schotterebene eingeebneten<br />
topographien mögen nicht zur gänze stadtlandschaft<br />
statt landschaft werden.</p>
<p>die erde wurde aufgerissen dort.<br />
gewühlt und gewütet wurde da.<br />
dahauua.<br />
lehmige aue.<br />
da wo jetzt andernorts ein schloss steht,<br />
mit welchem man weiss wie man umzugehen hat,<br />
da klafft hier eine wunde.<br />
&#8230;früher sind die da mit den 80ern rumgefahren&#8230;<br />
unsere verwandten aus dem pflanzen- und tierreich<br />
haben sich diesem place maudit dann als erste<br />
angenommen, haben dort und an anderen solchen<br />
unorten überlebt.<br />
alle beackerbaren flächen wurden und werden beackert.<br />
alle bebaubaren flächen wurden und werden bebaut.</p>
<p>wenn das gebaute dann nicht mehr gebraucht wird,<br />
dann findet sich schon wieder ein getier welchem<br />
dieser neue place maudit dann wieder als<br />
notunterkunft zu genüge gereiche.<br />
es wird immer weitergebaut, weitergestrickt,<br />
auf neuland, weil personenkilometer &amp;<br />
wohnflächenbedarf immer weiter steigen (sollen).</p>
<p>würden sie sich ihr linkes bein abnehmen lassen,<br />
weil ihr rechtes verletzt ist?</p>
<ul>
<li>schule</li>
</ul>
<p>wichtiger stadtrandkonstituierender baukörper, dessen ausformulierung nicht gegenstand diesen wettbewerbs wir zu vermuten uns erlauben. der ortsrand als skulptur und struktur, sich abwechselnd, sich ergänzend, sich bedingend.<br />
badehaus<br />
kommunikatives (nicht nur (nicht nur körper-) kultur-) zentrum des experimental jet set. dampf- und lehmbad, waschmaschinen etc</p>
<ul>
<li>seebad</li>
</ul>
<p>am freien südufer, grasböschung, sonnen &amp; baden, schwimmbecken (25 m bahn) als drahtkäfig in den udldinger weiher eingehängt. ohne störung der uferbewohner tierischer und pflanzlicher genese via holzdeck, mit babybecken, erreichbar. schwimmen im offenen gewässer ist unzulässig.<br />
espenhain<br />
ein eingang zur stadt und ein abschluss der stadt; kontrast hält wach. pappeln, anthropogen geprägtes industriegehölz, im raster, auf schiefer ebene. geophyten darunter.<br />
bolzplatz<br />
platzhalter für jugendfreizeit, basketball, fussball. der finanzgarten ist unbedingt auf eignung zur zuführung einer soilchartigen demokratischen nutzung hin zu überprüfen.</p>
<p>revisited per google earth am 16.02.2011</p>
<p>viel schöner als unsere bebauung ist natürlich keine bebauung:)</p>
<p>leave the nature alone</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/1999/02/009_201102_luftbild.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-thumbnail wp-image-609" title="009_201102_luftbild" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/1999/02/009_201102_luftbild-150x150.jpg" alt="" width="360" height="360" /></a></p>
<p>landschaft: ingrid liebald</p>
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