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	<title>vollsortimenter &#8211; architektur usw</title>
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		<title>110 wb vollsortimenter ackermannbogen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 20:17:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2.preis im Realisierungswettbewerb Neubau Wohnbebauung, Supermarkt, Gaststätte und Garage; WA1 und WA2 am Ackermannbogen in München: m8 Architekten mit Martina Günther: »grüne mitte ackermannbogen« das preisgericht schreibt dazu: Das Konzept überzeugt in seiner Interpretation des Bebauungsplanes<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/gebaude-building/110-wb-vollsortimenter-ackermannbogen.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_scrib.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2659" title="110_scrib" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_scrib.jpg" alt="" width="640" height="532" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_scrib.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_scrib-300x249.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">2.preis</span> im Realisierungswettbewerb Neubau Wohnbebauung, Supermarkt, Gaststätte und Garage; WA1 und WA2 am Ackermannbogen in München: <a href="http://www.m8architekten.com/" target="_blank" rel="noopener">m8 Architekten</a> mit Martina Günther: »grüne mitte ackermannbogen«<span id="more-2655"></span></p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_plan.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2660" title="110_plan" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_plan.jpg" alt="" width="640" height="899" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_plan.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_plan-213x300.jpg 213w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">das preisgericht schreibt dazu:</span> Das Konzept überzeugt in seiner Interpretation des Bebauungsplanes mit der durchgehenden Erdgeschosszone im Bereich des Supermarktes/Garage und schafft damit klar gegliederte, großzügige Freiräume. Das bauliche Gesamtkonzept ist aufeinander bezogen und schafft damit eine gute Grundlage für ein intaktes Gemeinschaftsleben der Bewohner. Der 6-geschossige Südflügel bietet einen klaren Hintergrund für den Quartiersplatz und mit einer Verschränkung zum Ostriegel gleichzeitig ein städtebauliches Gegengewicht zum gegenüberliegenden Hochhaus. Die Westseite des Supermarktes/Garagen ist ansprechend mittels eines „Umleimers“ mit Atelierwohnungen gelöst und schafft damit der zukünftigen Nachbarbebauung im Westen ein ansprechend gestaltetes Gegenüber. Problematisch hingegen erscheint die Ausgestaltung der Parkgarage innerhalb des Wohnquartiers als geschlossene Front gegenüber der östlichen Wohnbebauung Die Freiflächengestaltung überzeugt sowohl in der Ausgestaltung der Vorgartenzone des Ostriegels wie auch mit der Gestaltung der Freiflache auf dem Supermarkt. Besonders gut gelungen sind die Lösungen der Feuerwehrzufahrten mittels Zuwegungen zum Treppenhaus anstelle parallel zum Gebäude verlaufender Feuerwehrzufahrten üblicher Art. Überzeugend ist der Versuch, das Grüne Tableau mittels Nutzungen wie dem Bewohnertreff zu beleben und einen Mittelpunkt für Anwohner zu schaffen. Fraglich bleibt jedoch, ob nicht eine Öffnung zum Quartiersplatz und damit zum gesamten Stadtquartier die richtige Antwort wäre. Den EG-Wohnungen fehlt im Übergang zum öffentlichen und halböffentlichen Raum ein angemessener Übergang. Müll ist im EG nicht angeboten. Durch die Belebung der Westfassade mit Atelierwohnung entstehen hier angemessene Raumabfolgen. Die Grundrisse sind nahezu durchweg gut gelöst, bieten interessante Aspekte bezüglich der Zonierung und Aufteilung der Räume. Die Erschließung ist effizient mit kurzen wettergeschützten Laubengängen und innenliegenden Treppenhäusern gelöst, die durchgängig drei bis vier Wohnungen erschließen. Die Balkone bieten eine optimale Aufenthaltsqualität, sind allerdings im geförderten Wohnungsbau hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit in ihrem Flächenangebot überzogen Energetisch gesehen erfüllt der Entwurf die Kriterien deutlich, übertrifft sie sogar. Auch die Fassadengestaltung in Holzständerbauweise mit Holzverschalung ist dazu ein konsequenter Beitrag. Die Wohnfläche zur Geschossfläche steht in einem sehr guten Verhältnis. Supermarkt und angrenzende Garage sind gut gelöst, besonders hinsichtlich kleinteiliger Einheiten wie Bäckerei am Durchgang gegenüber der Gastronomie und dem Quartiersplatz. Problematisch zu sehen ist die Anlieferung der Gastronomie ausschließlich über die Tiefgarage.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_modl.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2661" title="110_modl" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_modl.jpg" alt="" width="640" height="352" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_modl.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2011/07/110_modl-300x165.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
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		<title>066 vollsortimenter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2006 15:15:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Von der Kaserne zum urbanen Wohnviertel – so lässt sich die Entwicklung des neuen Stadtquartiers »Am Ackermannbogen« betiteln. In exzellenter Lage ist ein beliebtes Neubaugebiet entstanden, zwischen den prächtigen Hauszeilen Schwabings aus der Gründerzeit und dem<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/gebaude-building/066-baugruppe-vollsortimenter.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von der Kaserne zum urbanen Wohnviertel – so lässt sich die Entwicklung des neuen Stadtquartiers »Am Ackermannbogen« betiteln. In exzellenter Lage ist ein beliebtes Neubaugebiet entstanden, zwischen den prächtigen Hauszeilen Schwabings aus der Gründerzeit und dem weitläufigem Olympiapark.  Das Stadtquartier ist umgeben und durchzogen von viel Grün und bietet eine sehr hohe Wohnqualität.<br />
500 Arbeitsplätze und 2.200 Wohnungen entstehen für Jung und Alt, Singles und Familien. Verschiedene Wohnformen siedeln sich an, vom Doppel- und Reihenhaus bis zum Geschosswohnungsbau, ob freifinanziert, nach dem München Modell gefördert oder im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus.<br />
Auch Baugemeinschaften und Wohngenossenschaften haben hier Raum erhalten und ihren Traum vom eigenen Haus in der Gruppe verwirklicht. Ein quirliges Viertel entwickelt sich, das nun auch einen »Marktplatz« erhalten wird.<br />
Zur eigenen Nahversorgung soll im vierten Bauabschnitt im Südwesten ein Supermarkt entstehen, umgeben von weiteren Läden und einem Ärztehaus.</p>
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4487" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100.jpg" alt="" width="620" height="620" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100.jpg 620w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100-300x300.jpg 300w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100-150x150.jpg 150w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sotimenter_100-220x220.jpg 220w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><span id="more-144"></span></p>
<p>Den besonderen Charme des Viertels könnte an dieser Stelle die Ansiedlung von Ateliers zusätzlich befördern: Das ansonsten brach liegende Dach des Supermarkts wird bespielt mit flexiblen Räumen, in denen Künstler, Handwerker und Freiberufler arbeiten und wohnen. Die Werkstätten »umranken« den Supermarkt quasi als aufgesetzte Vitrinen. Passanten erhalten durch Schaufenster Einblick in die Ateliers, Büros und Werkstätten. Begrünte Bereiche auf dem Supermarkt laden die »Dachbewohner« zu Begegnung und Austausch ein. Die vielgestaltige, kleinteilige Nutzung belebt und sichert den neuen Quartiersplatz und die angrenzenden Straßen.<br />
Es entsteht eine Symbiose zwischen der Großstruktur des Supermarktes und den kleinteiligen Wohn- und Arbeitsräumen, die für beide Partner vorteilhaft ist. [icb]
<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-4486" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101.jpg" alt="" width="620" height="347" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101.jpg 620w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2020/03/066_sortimenter_101-300x168.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p>Integration<br />
Wie lässt sich von der Großstruktur des Einkaufsmarktes, inklusive Parkhaus auf die Wohnstruktur überleiten? Statt einer langen, geschlossenen Ladenfläche legen wir eine kleinteilige Struktur um und über die geschlossene Fassade und auf das Dach des Sortimenters. Die Atelier- und Wohnräume vermitteln strukturell und inhaltlich zwischen dem Vollsortimenter und den umliegenden Wohngebäuden. Die geschlossenen Fassadenflächen und das große Flachdach werden zum »Bauplatz« für Atelier &amp; Wohnen.</p>
<p>Nutzung<br />
Auf dem Dach und an den Fassaden des Sortimenters planen wir kostengünstige Atelierräume von tatsächlicher Benutzbarkeit welche ermöglichen und Wohnen und Arbeiten zu kombinieren: Wohnateliers, Wohnungen, Ateliers, Nieschengeschäfte, private Ladengeschäfte, Ladenwohnungen, Ladenwerkstätten, Kioske, Ladenschulen etc. in Einheiten von 12,5 qm bis 250 qm. Eine sekundäre, transluzente Hülle verschafft den Ateliers zusätzliche, flexible Räume, Innenhöfe, Loggien, Freiflächen mit passivem provence-gleichem geschütztem Zwischenklima.</p>
<p>wohnen &amp; atelier – was ist das?<br />
Ein-, eineinhalb-, zweigeschossige Räume, die durch ihre Höhenentwicklung eine Kombination von atelier &amp; wohnen zulassen, man könnte es auch Wohnatelier nennen.<br />
Aber auch reine Wohnungen, bzw. reine Ateliers können entstehen, optimal ist eine größtmögliche Durchmischung.<br />
20 bis 40 Wohn- und Ateliereinheiten (12.5 bis 250 qm)</p>
<p>Dach &amp; Garten<br />
Die Dachfläche wird ein begrünter, belebter Freiraum und könnte als Werkhof mit halböffentlichem Charakter<br />
vielfältigst nutzbar sei.</p>
<p>Konstruktion &amp; Energie<br />
Industriell vorgefertigtes Holzskelett als Sekundär-konstruktion über/um akkustisch/brandschutztechnisch gekapseltem Stahlbetonkern für Kaufladen, Lieferhof und Tiefgarage.<br />
Transluzente Kollektorfassade<br />
Nichttragendes/flexibles Binnenwand-/installationssystem<br />
Synenergetisches Energiekonzept</p>
<p><a href="http://baugruppesued.wordpress.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">baugruppesued.wordpress.com</a><br />
<a href="http://www.forum-baugemeinschaften.de/marktplatz/projektboerse/object/showME/9.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> forum für baugemeinschaften </a></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Merging antagonistic urban modules into symbiotic social typologies by readapting predeterminating planning tools </span>Hybride collective urban modules are generated by transforming restrictive determining frameworks into a requirement-profile-driven amalgamate of functions and users resulting in a social responsible economically, ecologically and aesthetically optimized structure. Our research is resulting in a case-study for a hybrid building concept [supermarket + collective housing + studio/workshop] enabled by an adapted use of the zoning plan as predeterminating planning tool. It is user-based collaboratively devellopped in a selforganizing group with a combined privat/commercial lease/freehold funding concept with subsidized studio- and workshop-spaces fostering with an undoped space for useful unemployment (1).<br />
The benefits of their symbiosis are of social [small scale community], energetic [use of waste heat], aesthetic [use of façade] and environmental [near zero footprint, urban farming] nature. Starting from social/demographic conditions the research stretches to ecologic requirements and economic restrictions, applied on small-scaled sites/objects and their possible reactive transformations into modules for sustainable cities. Our movens is the adaption of planning tools towards an approval of a symbiotic hybridbuilding-concept as new social typology. A submission for the acquisition of a plot has been handed in with the City of Munich recently, awaiting results. (1) [Right to Useful Unemployment, The; Illich, Ivan; 1978; ISBN 978-0714526638]
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