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		<title>064 10 jahre geschlechterdifferenz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[guenther und schabert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Oct 2006 12:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[veröffentlichung / release]]></category>
		<category><![CDATA[martina guenther]]></category>
		<category><![CDATA[tum]]></category>
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					<description><![CDATA[10 Jahre Geschlechterdifferenz in Architektur und Städtebau Ein Lehrauftrag an der Fakultät für Architektur der TUM Ein vielfältiger, spannender, excellenter Lehrauftrag 21 Architektinnen, Ingenieurinnen, Stadtplanerinnen und Kunsthistorikerinnen aus Deutschland, Mexiko, Österreich und der Schweiz veranstalteten in<a class="moretag" href="https://www.architekturusw.de/veroeffentlichung-release/064-dokumentation-10-jahre-geschlechterdifferenz.html">Read More...</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/10/064_fb.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1790" title="064_fb" src="http://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/10/064_fb.jpg" alt="" width="640" height="72" srcset="https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/10/064_fb.jpg 640w, https://www.architekturusw.de/wp-content/uploads/2006/10/064_fb-300x33.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></p>
<p>10 Jahre<br />
<span style="color: #ff00ff;"> Geschlechterdifferenz in Architektur und Städtebau</span><br />
Ein Lehrauftrag an der Fakultät für Architektur der TUM<span id="more-869"></span></p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ein vielfältiger, spannender, excellenter Lehrauftrag</span><br />
21 Architektinnen, Ingenieurinnen, Stadtplanerinnen und Kunsthistorikerinnen aus Deutschland, Mexiko, Österreich und der Schweiz veranstalteten in nunmehr 20 Semestern Seminare mit insgesamt ca. 300 Studierenden. Sieben Fakultätsfrauenbeauftragte wählten die Dozentinnen aus, koordinierten, organisierten und kollaborierten.<br />
Künstlerinnenhäuser, Stadtskulptur, urban delight, Befreiung vom Wohnen, Stadtplan der Emotionen, Räume als Spiegel der Gesellschaft, ein Zimmer für sich allein, Küche oder Schlafzimmer, alles Titelstichworte der Geschlechterdifferenz.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ein komplex vernetzter, mobiler Lehrauftrag</span><br />
Jeder Lehrauftrag ist aus organisatorischen Gründen an einem Lehrstuhl angelagert. Den Lehrauftrag »Geschlechterdifferenz in Architektur und Städtebau« haben wir am Lehrstuhl der jeweils amtierenden Fakultätsfrauenbeauftragten angelagert. Ein bewegtes Leben war somit vorprogrammiert. Wechselte die Fakultätsfrauenbeauftragte, so wechselte der Lehrauftrag zu ihr.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ein fördernder, vorbildlicher Lehrauftrag</span><br />
Über die Vielfalt der Themen und Personen entstand eine Diskussion und eine Vorstellung von dem, was Genderaspekte in der Architektur sein könnten. Wichtig war für uns, nah an der Architektur und nah an entwerferischen Themen zu bleiben. Die Studierenden profitieren von dem breiten Spektrum an Seminarthemen. Die hochqualifizierten Dozentinnen schaffen motivierende Vorbilder für Studentinnen. Architektinnen die eine Hochschulkarriere anstreben, können sich mit dem Lehrdeputat notwendige Qualifikationen im Bereich der Lehre erwerben. Dann kann vielleicht die vom Gleichstellungsplan geforderte Anpassung der Zahl der Professorinnen (15%) an die der Studentinnen (60%) erfolgen.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ein selbsterfundener, selbstgemachter Lehrauftrag</span><br />
Ursprung des heutigen Lehrauftrages ist ein selbstorganisiertes Seminar  von engagierten Studentinnen. Als Gruppe »MODULA« einem Arbeitskreis der Fachschaft Architektur, haben sie sich im Sommersemester 1996 dem Thema »Fraueninteressen in der Planung« gewidmet. Durch die Benotung der extern entstandenen Seminararbeiten durch Prof. Reichenbach-Klinke konnte das selbstorganisierte Seminar als Studienleistung eingebracht werden.<br />
Im Wintersemester 1996/97 habe ich als damalige Frauenbeauftragte der Fakultät Architektur, gemeinsam mit Claudia Düll-Buchecker, der stellvertretenden Frauenbeauftragten den workshop »Architektinnen« initiiert. Ergebnis des workshops war die Etablierung der Studentinneninitiative zu einem Lehrauftrag. Die von uns organisierte Ringvorlesung  „Architektinnen“ war ein weiterer Baustein im Prozess der inhaltlichen Auseinandersetzung um den Lehrauftrag. Im Sommersemester 1997 wurde der Lehrauftrag zum ersten Mal, von Odile Laufner, Architektin und Stadtplanerin aus Stuttgart, angeboten.</p>
<p><span style="color: #ff00ff;">Ein zukunftsfähiger und ausbaubarer Lehrauftrag</span><br />
Die Freiheit in der Wahl der Organisationsstruktur, Themenstellung und Methodik ist weiterhin Anreiz, hochqualifizierte Frauen für das Fach zu gewinnen. Vor 10 Jahren stellte der Fachbereichsrat, nach einer erfolgreich absolvierten Pilotphase des Lehrauftrags, eine weitere Etablierung in eine C3Professur in Aussicht. Dies könnte, nach dem Vorbild der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TUM, die eine  Professorin zum Thema »Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften« berufen hat, nun geschehen.</p>
<p>Dipl.- Ing. Univ. Martina Günther, Architektin, Oktober 2006</p>
<p>&gt;&gt;&gt; <a href="http://www.ar.tum.de/en/faculty/administration/gender/geschlechterdifferenz/" target="_blank" rel="noopener">TUM</a></p>
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