Category Archives: 10 realisierung / completion

15Okt/18

138 flüchtlingsunterkunft @ azure

our temporary refugee housing are published in a fantastic periodical from canada now: … as far as temporary lodging goes, Günther and Schabert’s award-winning wood halls in Munich (now being dismantled) are the gold standard. Among other features, partition walls were zigzagged to ensure greater privacy. … [source: azure]

the full article is to be found here.

22Mrz/18

138 flüchtlingsunterkunft @ AIT award 2018

we are especially delighted to share that our sfu has been awarded with a special mention in the special category »future living« though still hoping that »future living« will not increasingly unfold in emergency shelters

photo: moritz bernoully – architecture photography

15Dez/17

138 flüchtlingsunterkunft @ AIT award 2018


a total of 723 projects from 36 countries had been submitted for the ait-award 2018.
the finalists are from austria, belgium, bosnia and herzegovina, china, czech republic, denmark, france, germany, hungary, india, italy, luxemburg, malaysia, poland, portugal, slovakia, spain, sweden, switzerland, the netherlands and the united kingdom. the rankings will be announced on 21st march 2018 at 16:30 hrs by the jurors and the ait in the context of a festive award ceremony in the presence of the nominated architectural offices and interior designers during the light + building in frankfurt.
we are enchanted to announce the sofortunterkunft für flüchtlinge we build for the city of münchen to be amongst the 71 finalists.
stay tuned…
photo © ait

22Jun/17

142 blaues gartenhaus chemnitz


[photo: martina günther]

ein hilferuf »mein gartenhäuschen ist baufällig – ich glaube es muss abgerissen werden.«- die historische laube steht in chemnitz am »kappler hang«. der nach süden abfallende, terrassierte garten gibt den blick über den ortsteil kappel mit seinen industriebauten frei und dann himmel und horizont.
ein paradies.

die ortsbegehung ergibt: die bausubstanz ist in ordnung.

»how little need be done?« should be the designer’s first question.’
cedric price

die laube wird nach einigen wenigen maßnahmen noch viele jahre erhalten bleiben können, freude spenden und ein dach über dem kopf, wenn sonne oder regen zu stark werden. ansonsten ist man eh draußen – im garten.


[photo: martina günther]

poetische ertüchtigung des bestandes statt abriss.

maßnahmen
rückschnitt glyzinie; entfernen der verholzten schlingtriebe, die sich durch die verschalung des dachüberstandes und unter der regenrinne ins dach vorgearbeitet haben; vorgeblendete hartfaserplatten: ergänzung der befestigungs,- und deckleisten, entfernung alter farbreste; schleifen grundieren, neuanstrich mit blauer fassadenfarbe.

der bestand
das gartenhaus ist eine holzständerkonstruktion und zweiseitig mit einer holzverschalung beplankt. der sockel ist gemauert, und sichtbar. das walmdach, das durch einen aufschiebling den knick im gratverlauf erhält ist mit dachpappe gedeckt.
das übereckfenster aus holz hat an der oberseite eine zierreihe aus kleinen gelben und grünen glasscheiben. im inneren gibt es eine großen raum. ein offener abstellbereich ist mit einer holzwand abgetrennt; es wurden irgendwann hartfaserplatten als wetterschutz vorgebledet. diese sind mit genagelten leisten gehalten.


[photo: martina günther]

vom kleingärtnermuseum in leipzig haben wir später erfahren: es könnte sich tatsächlich um eine sogenannte »wassermann-laube« handeln. diese wurden ab den 1920er jahren vorrangig in chemnitz aufgestellt, da der dort zuständige grundstücksinspektor (leopold wassermann) diese laubenform vorschlug. später fanden verschiedene varianten dieses laubentyps in der »sammelmappe für laubenmuster« (1938) wieder und wurden so von der landesgruppe sachsen der kleingärtner verbreitet. die erhaltung dieser historischen laube ist begrüßenswert.
für das gartenhaus kann man eine erbauungszeit von 1920er bis ende der 1930er jahre annehmen…
es wird also schon bald 100 jahre alt.


[sammelmappe: laubenmuster:
laube für kleingärtner, form IIIa (links) form IVa (rechts)]

quelle laubenmuster:
archiv deutsches kleingärtnermuseum in leipzig e.v. kleingarten-museum.de

18Mrz/17

138 flüchtlingsunterkunft @ flüchtlingsbautenatlas

im soeben erschienenen
Flüchtlingsbautenatlas Making Heimat. Germany, Arrival Country
isbn 978-3-7757-4282-5
herausgegeben von peter cachola schmal, anna scheuermann und oliver elser bei hatje cantz wird auch eine unserer flüchtlingsunterkünfte vorgestellt, was uns ausserordentlich zu freud’ und ehr’ gereicht.

[photo: alescha birkenholz, münchen; buch: hatje cantz]

19Feb/17

138 flüchtlingsunterkunft @ DOM


lore mühlbauer 
und yasser shretah haben bei dom-publishers ein 
312 seitiges handbuch zum thema flüchtlingsbauten herausgegeben: architektur der zuflucht: von der notunterkunft zum kostengünstigen wohnungsbau
.
feat.: unsere unterkunft in der max pröbstl strasse, münchen.

das gereicht uns unbedingt zur freude, erscheinen wird das werk mitte märz, dann mehr…

isbn 978-3-86922-532-6
[photo: alescha birkenholz; buch: dom]

… jetzt mehr: ein .pdf der darstellung unseres projektes auf den seiten 228 bis 233 diesen handbuches finden sie hier

[375kB] 

11Feb/17

138 flüchtlingsunterkunft @ DAM

MAKING HEIMAT – Germany, Arrival Country
Die Ausstellung »Making Heimat. Germany, Arrival Country«, die das DAM für den Deutschen Pavillon auf der 15. Internationalen Architekturausstellung 2016 – La Biennale di Venezia realisierte, wird mit aktualisierten und erweiterten Themenfeldern sowie der Dokumentation und Rezension des Deutschen Pavillons in Venedig auf zwei Geschossen im DAM präsentiert. Die Ausstellung reagiert darauf, dass im Jahr 2015 die deutschen Grenzen für rund eine Million Flüchtlinge offen gehalten wurden und fordert dazu auf, über Deutschland als offenes Einwanderungsland nachzudenken. [quelle: DAM]

ausstellung 04. märz bis 10. september 2017

[photo: alescha birkenholz, münchen; logo: DAM]

15Jan/17

053 baywahalle wiederbesucht @ BR

zehn jahre später, kam der bayerische rundfunk nochmal nach niederarnbach, gucken ob und wie sich unser »traumhaus« in der zeit so entwickelt hat.

nabrevisited

den film von carina bauer strahlt das bayerische fernsehen am sonntag dem 19. februar 2017 um 15:15 uhr aus.
oder hernach in der mediathek

wir sind gespannt!

29Jun/16

138 flüchtlingsunterkunft @ zuschnitt

zuschnitt_titel

 

eva guttmann schreibt in #62 vom zuschnitt www.zuschnitt.at folgendes über unsere flüchtlingsunterkünfte:

Kojen aus Holz
Münchner Übergangsquartier in Leichtbauhallen

Drei Leichtbauhallen für 230 Personen wurden als Übergangsquartiere und für eine Nutzungsdauer von zwei Jahren im Auftrag der Stadt München von günther & schabert architekten errichtet. Eine der Hallen dient als Speise- und Aufenthaltsraum, die beiden anderen als Wohn- und Schlafunterkünfte. Dazu kommen 42 Container für Büros, Sanitäranlagen, ärztliche Versorgung, Lagerräume und technische Infrastruktur. Ausgestattet wurden die jeweils 1.800 m2 großen Wohn- und Schlafhallen mit einem gedämmten Fußboden aus Holzbohlen sowie einem dreizeiligen Kojensystem aus 1,6 Meter hohen Dreischicht platten-Wandelementen, in denen jeweils zwei, vier oder fünf Betten Platz finden. Durch die Schrägstellung der mittleren Kojen sind die Gänge räumlich strukturiert und die »Türen« jeweils in einer Nische platziert. Ein Anliegen der Architekten war es, eine beengende und strenge »Lagerarchitektur« zu vermeiden und den Hallen trotz des eingeschränkten räumlichen und finanziellen Spielraums einen behaglichen, grundsätzlich wohnlichen Charakter zu verleihen, wozu die Verwendung von Holz für die Innenausstattung maßgeblich beiträgt. Weitere Hallen befinden sich in Umsetzung oder Planung, schlussendlich sollen zwanzig von ihnen in München zur Verfügung stehen.

und das gereicht uns unbedingt zur freude!

als pdf herunterzuladen wär der artikel > hier, das heft > hier

17Jun/16

138 berlin award 2016

berlin-award

 

 

hocherquickt dürfen wir verkünden das wir mit unserem zutun zum bau und ausbau der leichtbauhallen für die landeshauptstadt münchen preisträger des diesjährigen berlin awards: heimat in der fremde geworden sind. > pressemitteilung

herzlichen dank an die landeshauptstadt münchen, kommunalreferat vertreten durch baureferat hochbau 2
herzlichen dank an die jury & organisation des berlin awards
herzlichen dank an markus borst und ulrich panick

12Mai/16

138 flüchtlingsunterkunft @ baunetzwoche

bnw_mh_1

ein total schönes photo einer unserer flüchtlingsunterkünfte findet sich in der aktuellen baunetzwoche an durchaus prominenter stelle wieder. teflon fürs auge hat damit allerdings rein gar nix zu tun.
>download

20Mrz/16

138 flüchtlingsunterkunft @ freitag

»das kommunikative konzept scheint aufzugehen.« schreibt lisa rüffer in ihrem schönen text über unsere flüchtlingsunterkunft in daglfing als exponat von »making heimat« im deutschen pavillon der architekturbiennale in venedig.
das und wie sie das schreibt, im aktuellen freitag 11/16 gfreut mich gar sehr.
wahrscheinlich schon wieder so wie ein kind.

138_freitag

download als pdf hier

 

11Mrz/16

138 flüchtlingsunterkunft @ br2

ist diese leichtbauhalle für die 150 menschen wirklich heimat, oder ist es einfach das beste was in der situation möglich ist?

heut früh in der kulturWelt auf bayern2 berichtete gabriele knetsch im rahmen ihres beitrags über MAKING HEIMAT – deutschland auf der architekturbiennale auch über die flüchtlingsunterkunft max pröbstl strasse.

… was hier nachzuhören wäre

11Mrz/16

138 flüchtlingsunterkunft @ biennale venezia

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it is with very the very greatest pleasure that i can announce my flüchtlingsunterkunft to be exhibited at this years
15th mostra internazionale di architettura
in the german pavillon
as part of MAKING HEIMAT. GERMANY, ARRIVAL COUNTRY

scroll down for info @ makingheimat.de/#fluechtlingsunterkuenfte to learn more about the project

stay tuned for more information…

 

13Dez/15

138 wandT

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über das trennwandsystem welches ich für flüchtlingsunterkünfte in leichtbauhallen mit dem baureferat der landeshauptstadt münchen entwickelt habe wird später ebenso mehr zu berichten sein wie über die flüchtlingsunterkünfte selber …
stay tuned! js

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[photos © judith buss, münchen]
13Mai/15

135 mobiles atelier @ ART MUC

auf der

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wird unser winterglashaus sich als ikonischer platzhalter für das thema behausung und lichter raum auf die suche nach stellflächen für sich selbst oder ausgewachsene artgenossen machen. es ist als proportional oder unproportional zu vergrösserndes modell, 1:2, 1:3, 1:7, muss man sehn, zu sehn. modell eines modularität und mobilität propagierenden konzeptes unserer zukünftigen arbeitsraumsituation: wir ziehen gemeinsam weiter

mobat_green@artmuc

mobat@artmuc_a

ARTMUC
praterinsel, münchen
14.05. bis 16.05.2015 von 13:00 bis 20:00 Uhr und am 17.05.2015 von 13:00 bis 18:00 Uhr

mit freundlicher unterstützung des kulturreferats der landeshauptstadt münchen
mit herzlichem dank an dörthe bäumer

mobat@artmuc_c

[photos: günther & schabert]

15Mrz/15

006 wochenendhaus isn’t here to stay

006_glas

we built this little weekend cottage almost on the day 20 years ago. it was used intensively, 20 summers and 20 winters.
it saw a wood-burning stove been built into itself, it saw heavy hail, it saw warm evenings and nikolaus celebrations.
and now, after these two wonderful decades, it’s owners decided to spend the weekends elsewhere, and returned the leased piece of land.
our little heroe here, the cottage, was dismatled this saturday by three guys in under three hours, and should find itself now on its way to its second life. they say its heading east-south-east, to be re-erected on some meadow on some mound with some view.
this might be, what Werner Sobek’s is talking about: Architecture Isn’t Here to Stay – Toward a Reversibility of Construction.
we sure waved it goodbye on the way to its next life.

28Feb/15

127 StadtPlatzLounge

Fachliche Begeitung der selbstorganisierten Projektgruppe »Stadtplatz Lounge« zur Entwicklung eines gemeinschaftlichen Konzeptes zur Gestaltung der Bewohnertreffs WagnisIV als Lounge, einem Raum nahezu quadratischen Grundrisses (5,70 x 5,50 m) bei einer Raumhöhe von 2,80 m.

127_roh
Eine prozesshaft-partizipatorische Raumgestaltung.

127_progress

Nutzung
_Bewohnertreff »Wohnzimmer« zur gemeinschaftlichen Nutzung
_Kino, TV z.B. Fußball, Geburtstage, Weihnachstefeier, etc
_Bewohner/innenversammlungen, Arbeitsgruppen, Vorträge,  Seminare, Ausstellungen, Yoga, Gymnastik, Tanz etc.
_Eigen- sowie Fremdnutzung

30-40 Stühle waren schon da: robust, blau, heavy
benötigt wurden noch: Tische, Verdunkelung, Tafel, Flipchart o.ä., Hängesmöglichkeit für Bilder, Beleuchtung, PA, Beamer und sehr wichtig: Stauraum um alles verschwinden zu lassen; um einen leeren, ruhigen Raum zu haben: integrierte Lösung, Identifikation; Prägnanz

Zwei Konzepte wurden entwickelt. »Wand« und »Vorhang«.

 

127_wandvorhang

127_konzepte

links Wand, rechts Vorhang

Wand
Eine allesfressende halbhohe Vorsatzschale, dahinter Platz für Tisch und Stuhl.

Vorhang
Ein umlaufender Vorhang, gefügt aus Streifen: von jedem/r Genossen/in eine 70 cm breite Lieblingsstoffbahn, horizontal aneinandergefügt. Kann vor die Wand oder vors Fenster oder vor die Lagerecke oder einfach zusammengeschoben werden.

and the winner was: Wand


127_wand_plan

Temporäre vor Ort befindliche Balkonabsperrungen aus Furnierschichtholz wurden, statt im Container zu landen, zur Wand, eine vorgenutzte Stromschiene plus Leuchten in/an die Decke. Der Rest der Ausrüstung aber Neuware.

Die Anschaffung eines Vorhangs, Sichtschutz & Verdunklung, steht noch aus.

127_kurzlangvorhang

Vorhang auf:
Bisher haben bereits Kinoabende, Projektgruppensitzungen und eine Vorstandssitzung stattgefunden.

 

 

20Jan/15

134 loroba

something in the 1st floor bathroom of a 1860s chapelfieldian terrace seems to have had some leak – one day it all went down to ground floor. the collapsed extension was replaced by a single-storey annex, kitchen & bathroom, in the early 1980s.

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the situation as seen from the garden (photo: alexandra ribeiro)

with the task to
_add a new 1st floor bathroom
_expand the kitchen in ground floor
_create a roof-top-terrace on 2nd floor
we devellopped three alternatives for this wonderful, largely unspoiled example of a coventrian dwelling, part of the watchmakers quarter:

top-up

134_loroba_topup
kitchen window replaced by double-door; solar-deck on 2nd floor (model from laser-cut finish wood pulp board)

keeps the existing but cleared-out and cleaned-up ground-floor structure as plynth for the 1st floor bathroom in a rather pragmatic, build-on approach.

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left: ground floor with kitchen & wc; right: bathcube with sun-deck

deep space thirty

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prefabricated wooden frame-construction; proportions to recall workshop windows

really enjoys the long-and-narrow typology of the terraced house by further slimming down the width of the new-built add-on it furthermore adapts the organisation of the house, the narrow serving space slice aligned to the served space.

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left: ground floor with kitchen & wc; right: bathroom with sun-deck

the plug

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left: ground floor with kitchen & storage; right: bathroom with sun-deck

as antipode to the conventional approach represented by deep space thirty, the plug comes in full-width, cutting-off a li‘l yard of the garden, allows for bi-directional natural light and three-dimensional floor. Continue reading