Category Archives: 02 innenraum / interior

15Dez/10

100 ausbau dachgeschoss

aufgabe
vorentwurf zum umbau and ausbau des daches eines 4-geschossigen mehrfamilienhauses in eine wohnung mit teilungsoption in zwei einheite. zur wohnraumversorgung für staatsbedinstete (evtl. professoren). der bestehende einbau steht zur disposition. untersuchung zur installation eines aufzuges.

ort
barerstraße, münchen-maxvorstadt

bauherrin / verwaltung
stadibau – gesellschaft für den staatsb staatsbediensteten wohnungsbau in bayern mbh

situation
das anwesen liegt inerhalb des rechtwinkligen straßenrasters der maxvorstadt. barerstraße, karlstraße, katharina-von-bora-straße (ehemals meiserstraße), briennerstraße und der süd-westliche teil des karolinenplatzes spannen das straßengeviert auf.

städtebau historisch
die maxvorstadt, war die erste großmaßstäblich geplante stadterweiterung münchens, welche die stadt von der residenz aus, in richtung nymphenburger schloß öffnete. im umfeld des karolinenplatzes lässt sich der ursprüngliche charakter, der offenen bauweise noch erahnen. im nationalsozialismus veränderte sich das von großbürgerlichen villen geprägte stadtgebiet um den königsplatz und den karolinenplatz zur machtzentrale der nsdap. »1939 gehörten der nsdap hier 56 gebäude, im jahr 1942 waren es bereits 68, in welchen ihre verschiedenen einrichtungen untergebracht und zeitweise 6.000 menschen beschäftigt waren.

anwesen, lage/historisch

das ursprüngliche hotel »marienbad« bestand aus drei hauptgebäuden, die sich von der barerstraße aus in richtung, damalige arcisstraße erstreckten. 1934 diente das hotel als sitz der »obersten sa-führung« und war somit dienstsitz von ernst röhm. nach dem krieg wurde das grundstück treuhänderisch von der stadt münchen verwaltet, bis es eigentum des bayerischen staates wurde. der direkt an der barerstraße befindliche baukörper war anscheinend kriegsbeschädigt und wurde abgerissen. die beiden »gartenhäuser« zeugen noch vom ehemaligen hotel.

konzept

parallelen zu palladios »villa rotonda« (1566–1570, vicenza) sind uns beim entwerfen sehr schnell aufgefallen.
die besondere lage des hauses, im zentrum des straßengevierts der maxvorstadt, das nach norden von den solitären des amerikahauses, des »troostbaus« und altem baumestand geprägt ist, nach süden hin mit seiner geschlossenen randbebauung den übergang in richtung innenstadt dasrstellt, nehmen wir in unserem entwurf auf und überhöhen diese spezifizität des ortes.
wir öffnen das dach nach allen vier seiten, was auch die ursprüngliche idee des architekten max ostenrieder war (aber nur im 1. gartenhaus vollständig umgesetzt wurde).
hier, an der stelle der beiden sog. gartenhäusern des ehemaligen hotel marienbad ist der block noch durchlässig und durchgrünt. diese schnittstelle, dieses »in der mitte sein«, ermöglicht die ausblicke in die vier verschiedenen himmelsrichtungen, hier in der maxvorstadt (anders als in vicenza) sogar auch noch verbunden mit den ausblicken, auf die sehr unterschiedlichen nachbarn, die mit den benachbarten häusern und stadträumen verbundene unterschiedliche(n) geschichte(n).

durch raum und konstruktion wird die durchgesteckte nord-süd und ost-west orientierung zum zentralen thema der neuen wohnung/en

die gebäudestruktur des ehemaligen hotels, dessen überbreit-satten dreimeter-flur, aufnehmend, wird im ersten dachgeschoß der »flur« zum hauptraum, zum monospace. dieser nord-süd durchgesteckte raum ist vielfältig bespielbar. er ist wohnzimmer und verteiler zugleich, kommunikationsraum und kontemplationsraum. er bietet platz für eine lange tafel, kann atelier, bibliothek oder empfangsraum sein. nach norden sieht man den obelisk am karolinenplatz, richtung süden öffnet sich der raum, über eine terrasse, der sonne.

vom diesem hauptraum, mit einer höhe von 2,60m, erschließt man alle anderen, teils doppelt so hohen, das 45 grad dachvolumen nachzeichnenden räume. quer über der ersten durchgesteckten ebene liegt ein zweiter monospace. der blick ist hier ost-west-orientiert das übereinanderstapeln der ebenen, die asymetrien, die materialien, die lage usw. all das unterscheidet den neuen dachausbau dann doch von der »villa rotonda, dennoch bleiben für uns parallelen im sinne einer kreativen fortführung von tradition und bewährten werten erhalten.

GesamtHöhe:
5,50 m
Grundfläche:

17,90 m x 14,75 m

Brochure

[download; 2MB]

15Jun/10

040 handbuch arztpraxen

unsere zahnarztpraxis in gilching ist in dieses handbuch/planungshilfe aufgenommen worden:

Dörte Becker / Philipp Meuser Arztpraxen Handbuch und Planungshilfe
240 x 300 mm · 400 Seiten · über 350 Abbildungen · Hardcover mit Gummiband
DOM Publishers/Berlin
deutsche Ausgabe 978-3-938666-26-5
englische Ausgabe 978-3-938666-54-8

+++ das handbuch ist momentan (okt 2013) leider vergiffen, soll aber 2014 neu aufgelegt werden +++

15Jul/09

095 insupoo

you want to live in a natural environment.
you want to minimize your carbon footprint.
you want to make the world a better place.
you want to »love all children of all species for all time«.
you want insupoo!

thermo-insulative internal wall coating · post-consumer grass · 100% sustainable

insupoo is based by 98% on regionally sourced post-consumer grass: sheep-manure: a single sheep produces about 1.5 l manure a day which is manually collected off pastures, then matured, blended and inoculated to be delivered on site.

insupoo is highly thermal insulative.
insupoo is humidity balancing.
insupoo is selfcuring.
insupoo could be applied manually or machined.
insupoo has close to zero energy embodied.
insupoo is obesity depreciating.
insupoo could be deployed to pastures after need.

insupoo could be applied to a large variety of massive external wall constructions, [a] be it exposed masonry, rendered blockwork, prefabricated concrete… there are nearly no limits. to ensure a longlasting compound as well as an uninterrupted transportway for air moisture especially on slick backgrounds, a straw-mat [b], could be fixed to the wall. without no need for no studs, subconstructions or primers, insupoo is now sprayed or thrown on the wallface [c]. the baselayer is not only larger grained then the top coat, but also inhabits an average of 200 to 220 hard working oligochaetii per squaremeter insupoo: for ±7 days, these little helpers make their way throughout the insupoo. Bequeathing you an miraculous mace of neverending cavities. and fantastic insulative performance.

the top coat [d] is elastified with an emulsion of carnaubawax, making it easy to level out whilst controlling humidity migration. you can then add whatever finish you want: mineral paint, wallpaper, oil or even an additional layer of chromatized wax to save you the tiling.

for more information, get yourself the brochure [pdf]

18Apr/09

090 ausbau bauwagen

bauwagen :: bautagebuch

konzept
jan frägt dauernd nach einem konzept; was soll da eigentlich rein.
wenn ich drin bin, ist das total spannend:
die geräusche das licht-meine gedanken laufen sofort auf hochtouren;
ich bin sofort hellwach;
gefundener ort, erst mal den ort vestehen-das dauert.

konzept
martina raum- endlich mal nicht funktionieren, sondern so sein, wie es mir spontan in den sinn kommt;
minimale interventionen, diese sofort zurück nehmen; viele gedanken;
gefundenes einbinden; nicht wegwerfen; im gegenteil; alle einbauen, alles was anfällt:
heute hat mich im baumarkt ein spitzer fasziniert;
ein großer roter spitzer mit dem man zimmermanns bleistifte spitzen kann;
rot und großer, leider “made in china”;
gestern habe ich in der SZ eine überschrift gelesen, 2.000 kinder in china leiden unter schwermetallvergiftung; das wäre aber nur die spitze des eisberges;
ich denke an cradle to cradle und kaufe das tolle teil nicht.

1.arbeitstag
18.08.09
wo-ist der anfang;
ich nehme mir die wellpappen aus den papiercontainern

2.arbeitstag
sikkens: G9.27.84
»post-it yellow« so ist die küche in niederarnbach;
farben klotz hat uns eine probe gemischt.
die war noch ungeöffnet?!
ich habe die dose gefunden; im schuppen gehen die farben kaputt-
ich muß da was tun.

dazwischen:
ug-engelmann, ein ofen steht da ewig im treppenhaus

ich denke:
ich muß eine doku machen-fotos.

was soll rein?
musterwagen, schalafwagen

wozu das ganze:
um daran denken zu können; neue wege zu gehen; denkanlass;
großbild/großskulptur,
gerne würde ich es so formen;ganz aus mir heraus;
mein raum; stolz sitze ich davor; mein raum; mein haus;
ich muß an louise bourgeois denken;
den raum, den ich vor 17 jahren auf der dokumenta betreten habe;
ein raum, ganz von ihr durchdrungen;
gerne würde ich einen raum für meine mutter machen, alle ihr stricksachen, die sie für paul gemacht hat aufhängen;

konzept
jeden tag ein bischen

30. august
zwingen abgenommen; fenster schließen wieder;
ein wenig auf dem vorhandenen styropor rumgesessen

31. august
auf dem bahndeckel gibt es riesoge mengen sytropr,
abfall von irgendwelchen bergbauarbeiten;
(kunst am bau??)
hab ein teil rangeschleppt;
vielelicht wirds ja doch noch was mit jans geformten raum;
film gekauft;

01Feb/09

089 professorenhäuser

studentenstadt münchen
die größte studentische wohnanlage deutschlands wurde von den Architekten ernst maria lang und sepp pogadl nach einem gewonnen wettbewerb realisiert. mit der städtebaulichen typologie trug man der nähe zum englischen garten und der lage an der isarhangkante mit der idee des durchfließenden landschaftsraumes rechnung. im landschaftsraum der isar gelegen war eine befreiung von den bestimmungen der landschaftsschutzverordnung nötig. die anlage sollte nach dem vorbild der cité universitaire in paris auch die idee einer internationalen stadt wiederspiegeln.

die studentenstadt, deren träger das studentenwerk münchen ist, war ursprünglich für 5.000 studierende vorgesehen. heute leben ca. 2.500 menschen in 14 häusern. in mehren bauphasen wurde die studentenstadt von 1961 bis 1977 errichtet. die »altstadt« befindet sich auf der tiefer gelegenen landschaftsterrasse, die »neustadt« auf der etwa 2,50 m höher gelegen topografie.
die studentenstadt war nicht nur in ihrer städtebaulichen ausformulierung von der ideen einer »modernen« stadt geprägt. auch das akademische zusammenleben sollte neue wege beschreiten. das zusammenleben der studierenden in wohngruppen und hausgemeinschaften, die anlage eines zentralen platzes mit gemeinschaftlichen funktionen und auch die unterbringung von professoren und ihren familien inmitten des studentischen wohnens waren konzeptionelle ideen, den universitäts-/campusgedanken auf das wohnen zu übertragen: die professoren sollten ansprechbar sein, ein öffentlicher anteil im wohnhaus, das arbeitszimmer mit bibliothek, zeugt davon.

die terrasse ist der studentenstadt einziger punkt, an dem der durch die isar-hangkante entstandenen höhensprung von gut 2 m deutlich herausgearbeitet ist; in der namensgerecht sonst recht flachen münchner schotterebene ist ein solcher höhensprung schon bemerkenswert. die ursprüngliche wegeführung gab den professoren-/atelier-häusern eine privatheit in mitten des durchfließenden grünraumes. der gekappte durchweg hinterläßt eine terrasse, welche abgekoppelt von der ursprünglichen idee des belebten treffpunktes allenfalls noch privat genutzt wird.


[links: derzeitige situation; rechts: vorschlag g&s]

das potenzial des öffentlichen raumes, des durchfließenden, besiedelten parkes ist unserer meinung nach nicht in vollem umfang genutzt: ortsbezogene themen die da lauten könnten »wohnen im park«, akzentuierung der hangkante« oder »übergang zum englischen garten und zur isar« warten noch auf eine klärende (wieder-)bespielung

aufgabe

modernisierung, umbau und anpassung der 3 professoren-häuser an die nutzung als zeitlich begrenztes professoren/familienwohnen. neuberufene professorinnen und professoren, die aus anderen ländern/städten kommen werden künftig die möglichkeit haben, mit ihren familien die häuser zu beziehen, um von einem familiengerechten wohnsitz aus ihre hochschularbeit aufnehmen zu können und sich eine dauerhafte wohnsituation zu schaffen. die bestehenden häuser sind mit ihrer attraktiven lage am englischen garten, nahe der u-bahn und mit ihrem großzügigen räumlichen angebot dazu überaus geeignet. das studentwerk hat derzeit keinerlei angebot für professoren und deren familien. nach 40 jahren ist eine räumliche adaption sicher genauso nötig, wie die beseitigung baulicher, bauphysikalischer, haustechnischer und energetischer defizite.


[baulicher bestand mit defiziten]

ziel
unser ziel ist es, die vorhandenen potentiale der gebäude freizulegen, den bestand klärend zu erhalten, aber auch neu zu interpretieren. die teilweise überformten ursprünglichen städtebaulichen, räumlichen, architektonischen ideen respektieren, ihre lesbarkeit nicht weiter zerstören, sie vielmehr präzisierend einer heutigen nutzung anpassen. im sinne einer kreativen und kritischen denkmalpflege, auch wenn die häuser nicht unter denkmalschutz stehen.
hohe flexibilität mit ausklinkbaren und schaltbaren einheiten für eine weitere generationen. das haus muss in seiner rolle als aneigenbares mietobjekt in ausstattung und benutzbarkeit schlicht und robust sein; berücksichtigung von barrierefreier nutzung des hauses.

[variante: »aufgeräumt«]

[variante: »umgeräumt«]

integrierte lösungen gerade im bereich der energieeffizienz: wir wollen keine addierten technischen apparaturen, sondern eine intelligente lösung, die auf die vorhandene problemstellung reagiert: der problematik der wärmebrücken begegnen wir im entwurflichen ansatz, mit einer einhüllung des gesamten hauses, nicht durch bautechnische einzelmassnahmen wie betonschneiden und isokörbe. der dämmenden hülle wird dann auch noch gleich die aufgabe des einsammelns solar-thermischer energie zu teil.

zugang & fahrradparkieren

die thermischen problemzonen der professorenhäuser, die auskragenden betonbauteile des zugangsbereiches werden in ihrer schwierigen bekleidbarkeit mit wärmedämmung nicht eng eingepackt sondern grosszügig eingehaust. der nun trockene vorraum mit zwischenklima gibt raum zum fahrradlagern & -reparieren, zum blumenüberwintern, zum basteln, zum wertstoffsammeln, zum holzspalten und -lagern.

hinauf & hinab
die richtungsneutralität wird zugunsten einer wertenden differenziert dimensionierten vertikalen erschliessung aufgegeben: eine breite massive treppe welche ein paar stufen die isar-hangkante hinab zum eher öffentlichen wohnen führt und eine sportlich-schlanke holzstiege zu den privatzimmern.

wohnen & garten
unter beibehaltung der architektursprache des bestandes bleibt die eg-fassade eingezogen, die og-ansicht in bandform obwohl die einstmaligen kühlrippen balkon und die sich freilaufenden schotten nunmher mit einer belüftbaren, transluzenten haut thermisch bekleidet sind. die bekleidung respektiert das bestehende gebäude, läßt es durchscheinen, signalisiert aber auch eine neue zeit und macht sich auch und nebenbei um solare energieeinträge verdient. das wohnzimmer ist nunmehr raumhoch verglast, öffnet sich maximal zum garten, der sonne entgegen. das obergeschoss erweitert sich um den balkon.

umbau für studentische wohnnutzung (alternative planung):

[variante: »studentisches wohnen«]

die privatzimmer der studentinnen und studenten sind mit »magazinwänden« voneinander separiert. anstelle von leichten trennwänden zzgl. mobiliar vereinigen diese anforderungsprofilgerecht lagermöbel, installationswand, akkustische & optische trennung. die voll aufgeglaste & öffenbare südfassade ist mit justierbarem aussenliegendem sonnenschutz vor übermässigem solaren energieeintrag protegierbar. die »innere fassade« zwischen privaten zimmern und gemeinschaftsflächen ist in transluzentem werkstoff ausgeführt. dies ist nicht nur der belichtung und durchleuchtung der gemeinschaftsflächen zuträglich sondern erleichtert und initiiert viel mehr mit ihrer kommunikationsfläche den kurzen aber umso knackigeren lebensabschnitt in einer offenen wohngemeischaft.

die gemeinschaftliche wohnküche bespielt den wohl stärksten raum der professorenhäuser: das vormalige atelier. das wunderbare potential diesen ein-einhalb-geschossigen raumes, die zonierung von grosser offenheit bis zu starkem rückzug bleibt erleb- und bespielbar, wird sogar noch mit dem öffnen des fensters zu einer fenstertür einerseits und privatisierenden einbauten andererseits radikalisiert. ein prolongierbarer »tisch-on-demand« gibt lonern, frühstückspaaren, haussitzungen und gelagen ihren jeweils angemessenen/erforderlichen platz.

flächen und raum-inhalte [je haus] nach DIN 277
[nach umbau (incl. windfang und wärmedämmung, +25 cm)]

WE    1
WF wohnfläche    140 m2
BF bebaute fläche    145 m2
BGF bruttogrundfläche    290 m2
BRI bruttorauminhalt    860 m3

mit
brigitte götschl [kostenplanung]

15Okt/08

086 lagermöbelsystem 16mm

we were approached by a client in late 2008. we are asked to develop a shelf-system which can store and display small to big objects [cd’s, books, lp’s, …]. we extended this task from the living room only to kitchen and bedroom, and added a kitchenette as well as a wardrobe to the storage-furniture-system.
first desig:  partly made by honeycomb-cardboard-sandwich-panels and folded sheet-metal. basic idea of the use of loadbearing 16mm fatback is used in  finished »stand-alone« product series.

variations of the »built-in« division of the 16mm series: clothing cabinet either (shamefully) boxed into a drywall-closed alcove, or left open, behind a »censored« bar.

the first prototypes were produced in late 2009 in a small variety of types:  shelves & cupboards.
the shelves [as well as the cupboards] were only 16mm thick.


[all photos: monika ribbe, münchen]
24Jul/08

084 pappatelier econtainer

transportables modulares büro/show/wohnraumsystem leichtbau aus recyclierten bzw. cyclus-fähigen hohlkammermaterialien · äusserst niederpreisig in herstellung & unterhalt · montage: 2 pers., 3 stunden · bis ca. 25 qm komplett transportabel in mb sprinter

econtainer, design proposal mobile, lightweight, easy to assemble, fully recyclable office- and tradefair room-construction-system from honeycombcardboard and hollowcore polycarbonate-boards. fully thermally insulated, services, seating & storage within bottom-box. discontinued due to lack of funding.

18Apr/08

081 umnutzung porzellanwerke

in dem interdiziplinären ideen und realisierungswettbewerb wurde nach einem revitalisierungskonzept für die beiden ehemaligen winterling – porzellanwerke in schwarzenbach und kirchenlamitz in der region hochfranken/oberfranken in nord-bayern gefragt. eine neue nutzung, die passenden bauliche maßnahmen incl. marketing und ökonomische entwicklungsstretegien sollten entwickelt und dargestellt werden.

[schwarzpläne kirchenlamitz und schwarzenbach]

identität und geschichte der gebäude
es gibt in hochfranken, oberfranken, an der ehemaligen zonen grenze, in selb, in weiden, sehr viele, von diesen hochverdichteten gebäuden, die über 100 jahre einen wachstumsprozess in der gleichen logik erfahren haben. die porzellanproduktion, die günstige standtortfaktoren vorfand, ist nun abgewandert und hat uns faszinierende typologien, zeitzeugen von beeindruckender dichte hinterlassen.

[baugeschichte kirchenlamitz]

die komplexität und kompaktheit der anlagen macht die entstehungsgeschichte, das schrittweise/kontinuierliche wachsen des gesamtgebäudes über die dekaden, ablesbar. ein fundus von industrie, bau- und kulturgeschichte. das aufeinandertreffen und »vernetzen« von unterschiedlichen gebäudetypologien zu einem unverwechselbaren ganzen gilt es in seiner einzigartigkeit zu erhalten. wachstumsringe/jahresringe/zwiebelschalen.

[schrägluftbilder, kirchenlamitz, schwarzenbach]

konzept »zugänglichkeit« / lesbarkeit der schichten
unser konzept ist es, die topografisch bedingten standortspezifika der beiden ehemaligen winterling porzellanwerke in kirchenlamitz und schwarzenbach heruaszuarbeiten und die endogenen potentiale durch homöopathische bauliche eingriffe zu aktivieren. die zweieiigen zwillinge sollten in ihrer jeweiligen persönlichkeit unterstützung erfahren. beide eingriffe sind sich in einer weise ählich. der fokus liegt in der baulichen öffnung der beiden megastrukturen, die jeweils durch einen präzisen, chirurgischen schnitt erfolgen.
über eine neue erschließungsschiene wird in beiden gebäuden eine zugänglichkeit, eine hinwendung zum öffentlichen raum erreicht. nach einer öffnung, und strukturierung der baumassen ist eine flexible nutzung der gebäude möglich. ob kraftwerk für neue energien, start up center für umliegendenn schulen und hochschulen oder freizeitnutzung. am anfang jeder baumaßnahme muß eine zugänglichkeit gewährleistet sein. (vgl. neue siedlungsgebiete)
die neue, zukunftsfähige nutzung und die baulichen eingriffe machen die wachstumsringe des gebäudes erst (und wieder) ablesbar.

[schrägluftbild schwarzenbach, bestand]

[schrägluftbild schwarzenbach, konzept]

porzellanwerk schwarzenbach
das werk in schwarzenbach liegt in der saale aue, am ortseingang von schwarzenbach. mit dem generationengarten ist bereits von der stadt schwarzenbach ein zeichen gesetzt worden, das thema der landschaftlichkeit, angrenzend an den urbanen raum aufzugreifen.

erschließungs- und raumkonzept / architektonische und bauliche interventionen
der vorgefundene landschaftliche aspekt des ortes setzt sich in dem ehemaligen porzellanwerk fort. die mittlere, in nord-süd richtung verlaufende gebäudespur des werkes wird herausgebrochen und durch eine rampe ersetzt. diese chirurgische maßnahme ermöglicht die erschließung und belichtung des gebäudekonglomerates. gleichzeitig entsteht ein qualitätsvoller außenraum inmitten der megastruktur, der als öffentlich zugänglicher weg teil der stadt schwarzenbach wird und urbane funktionen erfüllt. die rampe überwindet ca. 5m und erschließt und vernetzt auf ihrem weg die unterschiedlichen niveaus und funktionen des gebäudes mit sich selbst, der stadt, der landschaft und der region. das gebäude ist nun begehbar.

[modell schwarzenbach]

[lageplan schwarzenbach]

[perspektive landschaftszunge schwarzenbach]

porzellanwerk kirchenlamitz
die stärken, potentiale des winterling werkes in kirchenlamitz, das oberhalb der hangstufe des lamitztals liegt, ist seine kirchenlamitz: beeindruckende und identitätsstiftend fernwirkung.
das wandgemälde in der ehemaligen kantine zeigt diese ansicht. dieses »endogene potential« der fernwirkung soll aufgenommen und durch die überwölbung/überhöhung des neuentstandenen atriums unterstrichen werden. ein signal, das für alle weithin sichtbar ist, daß das werk wieder belebt ist.

erschließungs- und raumkonzept / architektonische und bauliche interventionen
implementierung einer strukturierenden erschließungs,- organisations- und raumschiene, die die unterschiedlichen höhenlagen durch das innere des gebäudekomplexes hindurch verbindet. bauliche interventionen finden konzentriert innerhalb dieser zone statt. hier ist der fokus.
der nord-süd durchstich/durchblick/durchgang gewährt zugang /eröffnet neue zusammenhänge, vernetzt die bestehenden gebäude. ist archäologischer/geologischer schnitt durch schichten und zeiten. der niveauunterschied von ca. 5 m geschoß in nord-süd-richtung wird, räumlich inszeniert, bespielt. die topographische lage wird im haus erlebbar. eine orientierung ist nun möglich. der bisher schwer zugängliche komplex öffnet sich.
die zentrale achse vernetzt verschiedene funktionen, auf verschiedenen geschoßen erschließt sich die ofenhalle, ist raumschiene für zentrale nutzungen/medienführung/seviceeinheiten für das ganze haus.

[modell kirchenlamitz]

[lageplan kirchenlamitz]

[axonometrie durchstich kirchenlamitz]

mit
prof. dr. ingrid krau
sonja rube

mitarbeit
ekin özdil
simon schuster

23Jul/07

078 küche türkenfeld

das ganze erdgeschoss dieses einfamilienhauses in türkenfeld ist mit nichts- oder allenfalls wenignutzigen wänden zugestellt und zerstückelt: wir sollten die kücheneinrichtung »ein bisschen paraktischer machen«, haben dann aber gleich deren abstellkammer-aura zu der eines wohnraumes überführt.

[vorschlag, grundriss]

[bestandsplan]
01Jul/07

053 baywa-halle in der db, deutschen bauzeitung

»Ateliers trouvés« lautete der Titel eines Vortrags von Martina Günther und Jan Schabert im Rahmen der Architekturwoche München 2004. Darin führten sie aus: »Gefundene, brachgefallene Orte neu zu formatieren, zu transformieren, für die Stadt zurückzugewinnen ist unser Ziel: diese »Unräume« zu beleben und in Ateliers zu verwandeln. Wir legen einen erweiterten Atelierbegriff zugrunde, der Menschen Räume eröffnet, um tätig zu werden.« Diese Sätze klingen wie die programmatische Aussage für den Entwurf, mit dem die Architekten ein halbes Jahr später beauftragt wurden, die Umnutzung einer ehemaligen Baywa-Halle aus den fünfziger Jahren in ein Wohn- und Atelierhaus… [michaela busenkell, db 07/2007] :: mehr

18Mai/07

075 kinderheilpraktikerinnenpraxis gauting

die westliche mietflaeche im ersten obergeschoss eines kleinen wohn- und geschaeftshauses in gauting ist in eine kinderheilpraktikerinnenpraxis auzubauen. die ganzheitliche (und eben nicht organbeschränkte) herangehensweise der heilpraktikerin wird von der räumlichen konfiguration abgebildet: eine offene praxis mit eingestellten funktionsboxen (rezeption, labor, babyraum) mit flaschengrüner schul-tafel-oberfläche. die behandlungsbereiche sind mit eingezogenen, transluzenten wendetüren privatisierbar.

[grundriss, skizze]

[ganzheitlichkeit als räumliches prinzip]
21Feb/07

072 kunstarkaden münchen

den im strassenbild kaum wahrzunemenden kunstarkaden der stadt münchen eine adresse, einen zugang, eine darstellung in den öffentlichen raum hinaus zu geben, war gegenstand des gutachtens.

mit einem einzigen (aber satten) fensterladen bedeuten wir diesen eingang, gewähren ihm eine situation, ein schützendes vordach, signalisieren ob’s geöffnet oder geschlossen ist, annoncieren current oder coming attractions

[in geschlossenem zustand]

[und während der öffnungszeiten]
18Feb/07

070 wannenei

die weiterentwicklung der badewanne vom eher pragmatischen wasserbehältnis hin zur uteralen höhle. das herstellungsverfahren ist dem surfboardbau entlehnt, ein durchgestringerter hartschaum-kern, mit glasfaser-armiertem kunststoff laminiert, topcoat, feinschliff. in einer anderen ausführungsform, ist das ei aus hartgeöltem balsa gearbeitet. he’e nalu!

01Jul/06

053 baywa-halle [als film-clip]

»… also mir hat das spaß gemacht gemacht ich würd´ dirket nochmal so ein ding bauen – würd ich wirklich machen. die räume sind einfach schön – also ich fühl mich wohl, weil raum ist sehr wichtig für mich – ich hab ein freies gefühl hier im haus. …«

[clip, quelle: br, 01’44”]
18Jun/06

062 mensa klenze/dante

ein elternverein im dante-/ klenze-gymnasium versucht die planung ihrer g8-mensa von der determinierenden ausrichtung auf tiefkühl-mischkostverpflegung in richtung der verarbeitbarkeit frischer produkte umzustellen: und wir machen, auch weil paul günther ebendort und derzeit zur schule geht, einen vorschlag wie das räumlich gehen könnte. das projekt zeigt einen überraschend deutlichen zusammenhang zwischen temperatur von essenszutaten und flexibilität von raum ebenso auf, wie er vor augen führt, wie räumliche setzungen den vitamingehalt von lebensmitteln zu determinieren in der lage sind. [obige grundrisse zeigen die tiefkühlvariante zur linken (quelle: lh m), die frischversion zur rechten]

illustrierend, ein kurzer ausschnitt aus der längeren nutzer- und nutzereltern-planungsbeteiligungsgeschichte, aus dem: Protokoll zum Infoabend/Podiumsgespräch zwischen Vertretern des Schulreferats, des Baureferats und des Architektenbüros (…) mit Vertretern der beiden Gymnasien Dante- und Klenze- in München Sendling, Mittwoch, den 31. 05.06, 18:30 Uhr bis 22:30 Uhr; Initiatoren der Veranstaltung: Zukunftswerkstatt Klenze, RistoDante mit Unterstützung der Schulleitung

(…) Es war vom Schulreferat geplant, dem Publikum das Bauvorhaben mit einer Beamerpräsentation vorzustellen. Das kam aber nicht zustande. Die Präsentation fand anhand von Plänen statt, die für das Publikum aus der Entfernung etwas schlecht zu sehen waren. Ein Modell stand zur Erläuterung nicht zur Verfügung.
Herrn B., der Architekt erläutert die Pläne. Zunächst begründet er die Wahl des Standorts aus der Zentralität und der gleichberechtigten Erreichbarkeit für beide Schulen. Die weiteren Alternativen der Bauplätze auf dem gesamten Schulgelände wurden in Abstimmung mit den Schulleitungen als nicht geeignet begutachtet und an diesem Abend nicht weiter erläutert. (…)

Frau Christ (Vorsitzende RistoDante) fordert als Ziel dieser Veranstaltung die sofortige Beteiligung von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrern am Planungs- und Bauprozess. Nur so kann eine qualitativ hochwertige Nachmittagsbetreuung und Mittagsverpflegung an den beiden Schulen im Rahmen des G8-Systems gewährleistet und vorprogrammierte, teuere Umbauten vermieden werden.
Der Bau erfüllt in seinem derzeitigen Planungsstand die Anforderungen der zukünftigen Nutzer an den beiden Gymnasien Klenze und Dante nicht. Z.B. ist die Küchenausstattung ausschließlich auf das Konzept einer Tiefkühl-Mischkostverpflegung ausgerichtet. Diese Ernährungsform wird an unseren Schulen für die Kinder als Dauerkost abgelehnt. Fr. Christ erläutert pädagogische Hintergründe und ernährungswissenschaftliche Details.
Der durch die Satzung festgelegte Zweck der Vereins RistoDante e.V. ist die Verwirklichung der Selbstorganisation der Mensa und einer Cafeteria durch Schülerinnen, Schüler und Eltern unter Anleitung von Fachkräften. Mit dem Neubau wird die Infrastruktur für Nachmittagsbetreuung/Mittagsverpflegung für die nächsten Jahrzehnte festgelegt.
Um dem Argument des Bauherrn, „für den Dialog sei es jetzt zu spät und jede Umplanung mit Kosten verbunden“, entgegen zu treten, zitiert Fr. Christ eine E-Mail, die sie bereits vor einem Jahr vom Schulreferat (Herrn Stein) erhalten hat, in der auch zu diesem frühen Zeitpunkt bereits stand, „die Planung ist abgeschlossen“.(…)

Die Lage der Toiletten im Keller stellen für die Schülerinnen und Schüler ein Sicherheitsrisiko dar, deshalb besteht die Forderung einer Umplanung. Die Antwort der Verantwortlichen dazu ist: die Toiletten lassen sich nicht umplanen, Lösungsvorschlag: die Toiletten, sowie das gesamte Kellergeschoss können während des Schulbetriebs abgesperrt werden. Dazu gibt es am Ende der Kellertreppe eine Tür. Toiletten sind für den Mensabetrieb nicht zwingend erforderlich und müssen lediglich für den Veranstaltungsbetrieb nachgewiesen werden.

die für (uns) erste unfassbarkeit war, dass vom architekten/hochbauamt keine, wie ja angekündigt, beamerpräsentation erfolgte. die pläne wurden hinter(!) die damen und herren  verantwortlichen, teils übereinander(!) an stellwänden gehängt. ein modell war nicht vorhanden. die pläne waren somit für das publikum nicht lesbar. die vorstellung war so, daß eigentlich niemand kapieren konnte, was da gebaut wird. weder im großen des baukörpers, noch im kleinen der inneneinrichtung/farben/materialien… leider fragt dann aber auch niemand nach (…) [g&s]

18Jan/06

060 ferienhaus pfarrwerfen

ein paar kilometer im salzburger land, im weiler pfarrwerfen, soll ein hanglagiges ferienhaus aus den 60ern räumlich aufgeräumt/angepasst und thermisch aktualisisert werden: das gartengeschoss klären wir mittels zusammenziehen von geschirr- und geräteschränken mit der tür der speis, der fussboden wird wärmegedämmt, sein oberbelag wird durchlaufend. hinauf ins eingangsgeschoss gehts durch einen hangseitigen, ja, nun, kellergang-haften kellergang…

[grundrisse dg/eg/gg mit grosszägigen eingebauten stauräumen in ondolierenden trennwänden]

… und das das man sich hier gerade bergseitig aufhält, das intonieren wir dann auch:

im eingangsgeschoss gibts dann noch, für die vielen töchter, enkel und neffen ein anständig dimensioniertes und illuminiertes bad, mit fast schon japanisch/koreanischer anmutung.

… und interessante Ideen eingebracht. Wir mussten unsere Ideen aus wirtschaftlichen und psychologischen Gründen stark zurückschrauben. Architektonisch ist das Objekt jetzt für Sie vermutlich auch nicht mehr sonderlich interessant. In erster Linie müssen handwerkliche Arbeiten (neue Boiler und stellenweise Installationen, Abdichten des Kamins etc.) ausgeführt und überwacht werden. Wir haben uns deshalb für einen Baumeister aus Salzburg entschieden, der die regionalen Handwerker kennt. Ich hoffe, Sie sind uns deswegen nicht böse und würde mich freuen … [das bauvorhaben wurde nach der vorentwursphase eingestellt]

18Aug/05

058 prototypische appartementsanierung

einer einheit eines 70er jahre appartementeschlittens werden die arbeitslos rumstehenden wände entnommen. ein prototypisches plug & play oligofunktionsmöbel wird zum server des units: foyer, garderobe, küche, speis, putuzkammer, spiegelkabinett, overheadstorage und bar.

 

der server ist mit strom-, zu-/abwasser-/luft-/telekommunikationsanschlüssen ausgerüstet.
in grey-blue oder postit-yellow erhältlich.

[photos: © monika ribbe, münchen]

[grundriss, schnitte]
30Mai/05

056 ammerlandbad

ein kleineres bauvorhaben: ein badezimmer von 2,50 x 2,50 meter. die allgegenwärtige g’schamige installationswand kommt hier in zwei abarten vor: zur linken, eine lendenschurzhafte schwebende schale, an der wc und waschbecken andocken, in der spülkasten, badezimmerschrank, illumination und ein eingezogener spiegel platz finden. und die rohre sieht man bisserl raushängen. zur rechten stopfen wir die wanne in die wand.

[holzverbundwerkstofftafeln als schreiner-gerechter ausbau, pigmentierter und hartgeölter zementestrich]
21Apr/05

054 ernst sachs bad kunsthalle schweinfurt

das ernst sachs bad in schweinfurt (1931-1933) geplant vom (später dann auf der gottbegnadeten-liste geführten) architekten roderich fick, wird zur kunsthalle der stadt transformiert.

bestand, ansicht nord [quelle: stadt schweinfurt]

stadtplan, ausschnitt [quelle: stadt schweinfurt]

lageplan

grundriss eg, grundriss ug, grundriss og

schnitte, ansichten

der bestand wird weitestgehend belassen und mit zwei klar lesbaren eingriffen sowohl historisch präzis verankert, als auch für seine neue aufgabe ertüchtigt:
a
der naturwerkstein-gerahmten eingangssituation wird ein mehrfunktionaler funktionskörper (mit foyer, bühne, rolli-lift, …) vorgestellt

b
das schwimmbecken, von einer unzahl, im raster gesetzter kernbohrungen perforiert und mit blauen glaszylindern verfüllt, wird zum vortragssaal, begleited von einer offenen erschliessung aller geschosse.

einsatzmodell schwimmhalle

unterm schwimmbecken, mit (rolligerechter) zugangsrampe zum vortragssaal

offener realisierungswettbewerb

modell
frieder grüne, wolfratshausen

photographie
monika ribbe photodesign, bad aibling