Category Archives: 02 innenraum / interior

28Feb/15

127 StadtPlatzLounge

Fachliche Begeitung der selbstorganisierten Projektgruppe »Stadtplatz Lounge« zur Entwicklung eines gemeinschaftlichen Konzeptes zur Gestaltung der Bewohnertreffs WagnisIV als Lounge, einem Raum nahezu quadratischen Grundrisses (5,70 x 5,50 m) bei einer Raumhöhe von 2,80 m.

127_roh
Eine prozesshaft-partizipatorische Raumgestaltung.

127_progress

Nutzung
_Bewohnertreff »Wohnzimmer« zur gemeinschaftlichen Nutzung
_Kino, TV z.B. Fußball, Geburtstage, Weihnachstefeier, etc
_Bewohner/innenversammlungen, Arbeitsgruppen, Vorträge,  Seminare, Ausstellungen, Yoga, Gymnastik, Tanz etc.
_Eigen- sowie Fremdnutzung

30-40 Stühle waren schon da: robust, blau, heavy
benötigt wurden noch: Tische, Verdunkelung, Tafel, Flipchart o.ä., Hängesmöglichkeit für Bilder, Beleuchtung, PA, Beamer und sehr wichtig: Stauraum um alles verschwinden zu lassen; um einen leeren, ruhigen Raum zu haben: integrierte Lösung, Identifikation; Prägnanz

Zwei Konzepte wurden entwickelt. »Wand« und »Vorhang«.

 

127_wandvorhang

127_konzepte

links Wand, rechts Vorhang

Wand
Eine allesfressende halbhohe Vorsatzschale, dahinter Platz für Tisch und Stuhl.

Vorhang
Ein umlaufender Vorhang, gefügt aus Streifen: von jedem/r Genossen/in eine 70 cm breite Lieblingsstoffbahn, horizontal aneinandergefügt. Kann vor die Wand oder vors Fenster oder vor die Lagerecke oder einfach zusammengeschoben werden.

and the winner was: Wand


127_wand_plan

Temporäre vor Ort befindliche Balkonabsperrungen aus Furnierschichtholz wurden, statt im Container zu landen, zur Wand, eine vorgenutzte Stromschiene plus Leuchten in/an die Decke. Der Rest der Ausrüstung aber Neuware.

Die Anschaffung eines Vorhangs, Sichtschutz & Verdunklung, steht noch aus.

127_kurzlangvorhang

Vorhang auf:
Bisher haben bereits Kinoabende, Projektgruppensitzungen und eine Vorstandssitzung stattgefunden.

 

 

20Jan/15

134 loroba

something in the 1st floor bathroom of a 1860s chapelfieldian terrace seems to have had some leak – one day it all went down to ground floor. the collapsed extension was replaced by a single-storey annex, kitchen & bathroom, in the early 1980s.

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the situation as seen from the garden (photo: alexandra ribeiro)

with the task to
_add a new 1st floor bathroom
_expand the kitchen in ground floor
_create a roof-top-terrace on 2nd floor
we devellopped three alternatives for this wonderful, largely unspoiled example of a coventrian dwelling, part of the watchmakers quarter:

top-up

134_loroba_topup
kitchen window replaced by double-door; solar-deck on 2nd floor (model from laser-cut finish wood pulp board)

keeps the existing but cleared-out and cleaned-up ground-floor structure as plynth for the 1st floor bathroom in a rather pragmatic, build-on approach.

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left: ground floor with kitchen & wc; right: bathcube with sun-deck

deep space thirty

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prefabricated wooden frame-construction; proportions to recall workshop windows

really enjoys the long-and-narrow typology of the terraced house by further slimming down the width of the new-built add-on it furthermore adapts the organisation of the house, the narrow serving space slice aligned to the served space.

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left: ground floor with kitchen & wc; right: bathroom with sun-deck

the plug

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left: ground floor with kitchen & storage; right: bathroom with sun-deck

as antipode to the conventional approach represented by deep space thirty, the plug comes in full-width, cutting-off a li‘l yard of the garden, allows for bi-directional natural light and three-dimensional floor. Continue reading

19Sep/14

128 küchë – kitchen

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Wir haben die Küche nach den Anforderungen der Bauherrin und ihrer Familie geplant. Details, verwendete Materialien, und ausgeführte Oberflächen wurden in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Schreiner, der die Küche gebaut hat entwickelt: analysis driven / requirement profile /specific concept / customized solution

Client <-> Designer <-> Maker <-> Client <-> Designer <-> Maker

Anforderungen an:

a Ökologie/Ökonomie
Minimierung der Schadstoffe in den Produkten und der Verarbeitung, um die Innenraumluft nicht Schadstoff-Emissionen zu belasten:

  • die Korpusse und die Arbeitsplatte sind aus Tischlerplatten gefertigt. Die Oberflächen sind mit kanadischen Ahorn, bzw. mit weißem HPL (Hochdruck-Schichtpressstoffplatten) belegt. (Plattenmaterial, das von Schreinereinen verwendet wird unterliegt einer strengen Qualitätskontrolle was die toxischen Eigenschaften betrifft. Anders als vorgefertigte Küchenmodule aus Presspan, die in Möbelhäusern verkauft werden. Diese importierten Produkte unterliegen einer weniger stregen Kontrolle.)
  • Auszüge und Schübe sind in massiver Buche, gezinkt
  • Wiederverwendung eines ca 15 Jahre alten Stahlregales (Fachbodenregal, verzinkt, 3 Felder, Feldbreite je 1m), das man aus dem industriellen Bereich als Lagerregal kennt, um die Anzahl der neuen Möbelstücke und die Kosten zu reduzieren.

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b  Kommunikation
Die Lage der Küche am Laubengang soll die Kommunikation mit den Nachbarn ermöglichen und fördern. Wichtig ist, daß das Fenster leicht zu öffnen ist. Ein Einschnitt mit Schräge, der gleichzeitig Arbeitsfläche, freifliegendes Tischen und Theke ist, ist Dreh-und Angelpunkt im Kontakt zu den Nachbarn. Sitzplatz fürs Frühstück und mehr. (Da die vorbereitete Installation eine durchgängige Küche vor demFenster vorsah und die Verrohrung offen verlegt war, musste vom Schreiner ein aufwändiger Koffer konstruiert werden, der die Wasser- und Abwasserversorgung zur Spülmaschine gewährleistet.)

c  Flexibilität /universal design
Im Sinne des universal design ist es möglich die Küche zerstörungsfrei und ohne großen Aufwand rolli-geeignet umzubauen: Der Sockel (15o mm) wird entfernt, die Korpusse stehen dann direkt auf dem Boden, die Arbeitsplatte wird somit tiefergelegt (dann OK 71 cm). Korpusse die die Unterfahrbarkeit von Spüle und Herd stören werden herausgenommen und an der freigebliebenen Wand aufgestellt. Zack-fertisch. Durch diese nun mögliche Unterfahrbarkeit der Arbeitsplatte, der Spüle und des Herdes ist die Küche dann auch für eine breitere Nutzergruppe geeignet.

d  Situation/Raum/Architektur
Neubezug; offen verlegte Verrohrung; Lage am Laubengang, nach Osten, bedingt durch die Überdachung des Laubenganges, Einschränkung der natürlichen Belichtung; Boden: Stabparkett Eiche geölt. Helle ruhige Oberflächen; schöne Erscheinung; freier Raum, loftartige , luftige Atmosphäre; kompakte Anlage; keine weiten Wege

Entwurf, gedrehtes U

see more pictures: 5_blog_web_photo_Kueche_herd_unterschrank-und-ablage_frontal_4938-Kopie 11_blog_web_photo_stahlregal_kochhbuecher_04989-Kopie 2_blog_web_photo_Kueche_kühlschrank-und-herd_frontal_4918 10_blog_web_photo_stahlregal_glaskrugDSC04988 3_blog_web_photo_kueche_fast-totale_4923-Kopie

11Sep/14

i-wish @ milano design film festival

 

 

iwish_milano_a

 

it is with supergreat pleasure, that we can report
i-wish
to have been selected for the second edition of
MILANO DESIGN FILM FESTIVAL

10. oct @ 18:30 hrs in sala 400
12. oct @ 15:45 hrs in sala 50

09. – 12. october 2014
Anteo spazioCinema
via Milazzo 9
20121 Milan
Italy

> iwish @ mdff

A big department store selling building-shaped wishes.
Here the perfect house is real, visible, tangible, accessible, simple to be imagined, and available for purchase. We are in Daegu Gwangyeoksi, the fourth largest town in South Korea with 2.5 million citizens. A smiling and polite hostess shows a scale miniature of the building and explains that it offers three different apartment types (70, 79, 96 square meters) and it can host 839 families. Moreover, when you enter the different rooms you can daydream so that you won’t have any doubt about the future architectural structure. Mainly visited by women, I-Wish is a place beyond reality where, however, you wear slippers as if you were already at your own home.
Un grande magazzino che vende desideri a forma di edificio.
La casa perfetta qui è a portata di mano, visibile, tangibile, accessibile, facile da immaginare, acquistabile. Ci troviamo a Daegu Gwangyeoksi, per estensione, la quarta città del Sud Corea con una popolazione di oltre due milioni e mezzo di persone. Una hostess sorridente e compita mostra una maquette in scala e spiega che in quel grande complesso possono vivere 839 famiglie in appartamenti acquistabili in tre tipologie: 70, 79, 96 mq. È inoltre possibile sognare a occhi aperti entrando all’interno dei diversi spazi in modo da non avere alcun dubbio circa la loro futura composizione architettonica. Principalmente frequentato da donne, I wish è un luogo che va oltre la realtà, all’interno del quale però si calzano ciabatte, proprio come si fosse già a casa propria.
[text: http://www.milanodesignfilmfestival.com/i-wish/]

08Apr/14

CU 02 REcoventry

der warm-up für einen semesterentwurf an der CSAD welcher sich mit der umnutzung des stattlichen (840 sitze & 70mm projektion) aber arg kurzlebigen (* 24.05.1973, † 21.04.1988) innenstadtkinos »ABC« (associated british cinemas, cannon cinemas) mit erstaunlicher vorgeschichte beschäftigt (das »ABC« ist im ersatzbau für des 1971 geschlossenen und abgetragenen »Empire Theatre« untergebracht; filmprojektionen seit 1901(!))

we will inseminate the heart of coventry’s erstwhile consumer paradise with marks&topshopselfridges…’ worst nightmare: a place to re-enable former consumers to become prosumers, producing and consuming. a place to repair things or have ‘em repaired, re-assembled, re-fitted, re-invented.
[>>mehr dazu auf REcoventry]

es entstand, dieses »reduce, reuse, recycle« noch mal deutlich erweiternd, eine anzahl von stegreif-filmen zum thema repair: recoventry

the warm-up for a design-studio at CSAD dealing with the reuse of the grand (840 seats & 70mm projection) but pretty shortlived (* 24.05.1973, † 21.04.1988) downtown cinema »ABC« (associated british cinemas, cannon cinemas) with stunning history (»ABC« is situated in the replacement building of the »Empire Theatre« being knocked down in 1971 ; movie screenings since 1901(!)):
we will inseminate the heart of coventry’s erstwhile consumer paradise with marks&topshopselfridges…’ worst nightmare: a place to re-enable former consumers to become prosumers, producing and consuming. a place to repair things or have ‘em repaired, re-assembled, re-fitted, re-invented.
[>>more at REcoventry]

extending this »reduce, reuse, recycle« significantly, it emerged a number of impromptu-clips, based on the theme repair: recoventry

11Nov/13

119 schtreiftisch

ein schreibtisch der aus holz sein sollte wenn auch ohne skandinavisch-bautzenische anmutung. robust, pflegeleicht und rotweinflaschenringe verzeihend aber versiegelt/plastiniert sowieso nicht: ein schtreiftisch also.

der frische schtreiftisch an seinem entstehungsort [schreinerei peter lechner]

biegen vs. stoßen: die runde ecke

durchgestreift: the inner beauty

05Okt/13

109 KoreanTypologies @ Koreanisches Kulturzentrum

»Den rapiden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Wandel, den Südkorea in den zurückliegenden Jahrzehnten durchlaufen hat, betrachten Jan Schabert & Martina Günther aus architektonischem Blickwinkel. Die typischen südkoreanischen Häusertypen Han-Ok, Yang-Ok und Apat – in der westlichen Welt weitgehend unbekannt – werden dem Betrachter mittels Fotografien, Plänen und Modellen vorgestellt und ermöglichen eine Annäherung an die Entwicklung Südkoreas
[koreanisches kulturzentrum]

eine ausstellung im koreanischen kulturzentrum vom 05. bis 28. oktober 2013

220px-Korean_cultural_center
Koreanisches Kulturzentrum

Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

08Jul/13

123 3×1750 mm @ room 2207

of course, this »learning« is not only happening from this person whom you might want to call teacher or professor: you learn from everyone, from everything.
of course, learning about space is predominantly happening by absorbing, feeling, analysing spaces; plus perhaps a little introduction hereunto. should you agree so far, then it sure will be self-evident, that a space-teaching purposed space could by no means be undermined with that polygreyish softcornered corporate office outfit visual pollution.

room 2207 was transformed from this corporate office into a flexible multipurpose space:
three elements, conjointly sharing 1750 mm as their length to keep things simple.

flat bars
steel bars as habitat for neodym-magnets, are adopting the level of the door-sill; carnauba-waxed surface.

sideboards
low mdf-sideboards are hosting documents, stationery, printer, fon, …
the back is half-open to allow them to distribute data & voltage from the matched wall-sockets.

tables
ultra-thin (8mm) & sharply cut trespa boards on a custom-welded base. rubber-caps provide a smooth gravity-only connection to desktop and terrazzo floor.

tables & sideboards have left the academic environment in july 2013 and were more than happy to have found a new home in  seok, kang-hee’s office of ATF architects in jung-gu, downtown daegu.

26Feb/13

122 winterglashaus

similar to cloud 8b we wanted to minsulate our [single-glazed] office, for working purposes on this occasion, and again: who wants to destroy/replace them beauties of windows, who wants to insulate the entire envelope of a building?

like many of our relatives in the mammal-division, shriveling-up in the cold season is the strategy we used here too: an off-the-rack flat-pack greenhouse becomes abused as a warming cell.
by letting it swallow the seriously dimensioned radiator you can easily achieve a 10 to 24°C in under 100 seconds!

09Feb/13

120 elisabAth

universal design [here: bathroom/tub] for elisabeth: does it have to be one of them ridiculously over-prized systems, whose prizes refer exclusively to the max the health insurances are willing to pay when it comes to de-barrierifying sanitary units?
positively not!
we developed an a) easy fittable/customizable, b) low impact, c) low cost strategy, lending the easy-to-shape eps/xps topped with fiber-re-inforced resin strategy from the surfboard-industry, its surface analoguely waxed for perfect grip.
we added a spray-protecting translucent sheet of plastic held by a bend stainless tube that additionaly serves for holding-on purposes without looking too much like we are in serious geriatry here. it can hold towels too.
the, now exposed, lower part of the wall formerly covered by the bathtub is waterprotected with the means of flat-roof-construction: roofing membrane pressed to the prefabricated shower-unit and just pressed to the wall when on site.
job done in a day.

[not build due to non-approval by the landlord]

or we try the simple, but smart version:

15Nov/12

116 cloud 8b

the truth is: it’s pretty cosy and warm inside them clouds. once inside, you will not miss anything from the outside world. they make you feel at home, they focus your thoughts. the comfort they provide is not only thermal, clouds break and soften the light in a smooth and wondeful way, they slightly pitch the accoustics, …

in contrast to what you might think: cloud-construction is far away from being rocket science. no need to be some god to build one of them. or more…

clouds are usually made from one 50m-roll of [post-consumer] sticky tape and 35m² of [fully recyclable] ldpe bubble wrap. they are soft, flexible. they glow in the dark and shine in the day…

everybody should have his/her own cloud!
even tough the unemployment rate in the external thermal insulation composite system [wdvs] industry will skyrocket – right through one of our comfy clouds!

13Okt/12

exhibition: dacb

from the 10th to the 16th of october 2012 we are showing a selection of our work at daegu architectural culture biennale in daegu, including a double-folded 12 m long panorama of our transformation of a »baywa-hall« plus several models.

whilst german urbanism is represented by our colleagues from astoc and their hafencity hamburg, we are covering in the architectural part of this »international korea-germany architectural exchange exhibition« focussing on re-development.

panorama of the baywa-hall: moni ribbe
presentation models: frieder grüne
exhibition design: nn
photos: günther & schabert
many thanks to: seok, kang-hee & his team

download infosheet [pdf]

 

 

download roundshot [pdf]

02Sep/12

계대 07 apa2

This design-studio module is focussing on the (re-)development of a piece of urban tissue with the objective to create a predominantly residential though poly-functional sustainable urban module.
THE korean residential typology, the »apat« will be scrutinized for its qualities and performances. The research into its defects in catering for 21st century requirements, needs and desires will result into proposals for physical, energetical, sociological and demographical adaption, with a focus on spatial qualities: the apa²!

photo: naver map

The site of this project is yong-nam-woo-bang-town 1-cha, the home of 836 appartments.
[find out more at koreantypologies.net]

area 29.745 m²
built-up area/bebaute fläche 6.402 m²
coverage ratio/GRZ 21% / 0,21
gross floor area/BGF 94.924 m²
FAR (floor area ratio)/GFZ 250% / 2,5

How could the appartment-buildings [101, 102, 103, 105] as well as their surroundings, shops, underground-parking, outdoor-space, … be transformed into a prototypical urban module that is adapted (and could further adapt) to the demographic, social, energetic, spatial, transportational, economical, … changes in the requirement-profile? In order to act ecologically and economically responsible, you are expected to keep as much of the existing structures as possible/arguable and improve the ensemble by adding & substracting, restructuring and -programming, connecting and re-connecting.

Develop strategies, how to re-connect the residents of the appat to the land around them, the currently non-communicative and anonymous space between the buildings as well as between buildings and streets.

Develop integrative and symbiotic concepts for the appartment-blocks, …

… paying special attention to the ground-floor-zone and its use, …

… the entrance situation, the transition between the outside and the inside, …

… the currently completely neglected potential of the 5th facade of the building, …

… and with strong emphasis on the improvement of spatial qualities of the residential units.

You are expected to develop a range of integrative concepts, spanning from the scale of 1:10.000 down to 1:50.

intro a: billenium

… The cubicle was slightly More than four and a half square metres in floor area, half a square metre over the statutory maximum for a single person, the carpenters having taken advantage, illegally, of a recess beside a nearby chimney breast. Consequently Ward had been able to fit a small straight-backed chair into the interval between the bed and the door, so that only one person at a time needed to sit on the bed—in most single cubicles host and guest had to sit side by side on the bed, conversing over their shoulders and changing places periodically to avoid neck-strain…
[from »Billennium« by J. G. Ballard 1962]

 


choi soo-jeong, kim bo-ram
lee kyu-seub, lee da-bin
lee eun-cheon, park hye/won

intro b: tilt

starting the work on the apartment buidling: what could we do in them, in case we turn’em 90° on the side:



feng ming-hyeon, koo na-hyeon
moon su-jin, yoon hae

interim: apa2


kang byeong-gon, jo seung-wook; kim eun-ah, lee da-bin

seo bo-seong, feng ming-hyeon; moon soo-jin, lee kyu-seub

koo na-hyon, kim bo-ram; choi soo-jeong, lee eun-seom

kim da-eun, yoon hae; jan schabert, anne kleinlein, kim ju-yean at the crit

final

 site plan

concept section

detail
all: moon soo-jin, lee kyu-seub

concept scribble

floorplan

movie
all: koo na-hyon, kim bo-ram

apa2 was an architectural studio for and by 3rd year architecture students at the department of architecture at keimyung university daegu/korea.
the studio was held by
jan schabert prof. dipl.-ing. (univ.) architect
kim hyo-jin prof.
kim ju-yean prof.
with guest crits by
martina günther prof. dipl-ing.
anne kleinlein dipl.-ing.

download your digital copy [3,4mb] of the documentation here:

30Aug/12

089 professorenhäuser: evolution

ernst maria langs professorenhäuser in der studentenstadt münchen: a.d. 2009 auf eis gelegt [vgl.beitrag von 2009], aber knapp drei jahre später wieder aufgetaut. die aufgabe nun: die drei einfamilienhäuser sollen zu apartments für studierende umstrukturiert werden: apartments für einzelne studierende und/oder studierende mit kindern. d.h. eltern-kind-apartments (2,5 we) oder apartments für jeweils einen erwachsenen mit kind (1,5 we).

anhand einiger varianten zeichnen wir im folgenden den verlauf des entwurfsprozesses nach:

a [20.05.2012]:

inside-out [externe erschliessung]


in jedem haus wird es zukünftig 5 apartments mit individualräumen, eigenen sanitärzellen und kleinküchen geben. jede einheit hat einen eigenen direkten zugang vom außenraum. (referenz: studentenviertel olympisches dorf; wohnwürfel, studentenstadt freimann) die vorhandene innere erschließung wird zugunsten einer individuellen außenerschließung aufgegeben.

skizze: schnitt mit neuen sanitärräumen im vormaligen treppenhaus

der freiwerdende treppenraum nimmt die neu zu erstellenden sanitärzellen auf und wird zur nutzfläche.


eingangs-/obergeschoss: bestand und vorschlag

garten-/untergeschoss: bestand und vorschlag

der eigene eingang bietet im gegensatz zum gemeinsamen treppenhaus einen hohen grad an freiheit. die direkte erschließung über den aussenraum aktiviert und belebt diese unternutzten flächen und stärkt kommunikation und gemeinschaftsgefühl unter den bewohner/innen.

b [30.05.2012]:

küchenbox, küchenspange, offene küche

küchenbox

konzeptskizze, eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

wir versorgen die wohneinheiten mit je einer hochkompakten, -installierten und -wirtschaftlichen dienenden funktionskiste: neben schlafen, kochen, körperpflege nimmt sie auch die hls-technik nahezu allumfänglich auf. mittig in die hausachsen geschoben, teilen diese kisten die von ihnen bedienten räume zu gleichen größen. an gemeinschaftsflächen offerieren wir den gleichberechtigt erreichbaren und gut einsehbaren gemeinschaftsraum im eingangsbereich.

arbeitsmodell, maßstab 1:20

küchenspange

eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

wir ordnen alle installationsintensiven räume in einer klaren spange an, nebeneinander & übereinander.

offene küche

konzeptskizze, eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

wir stricken das bestehende treppenhaus in richtung süden noch ein wenig weiter, entschäerfen den psychoesquen hinabstieg in den vermeintlichen keller, öffnen kleine soziale grüppchen, zu zweit oder dritt in einer küche, alle zusammen dann erst im eingangsgeschossigen gemeinschaftsraum. optionale intrusion von nasszellen in die offene küche, optional selektive zugangskontrolle zu den offenen küche.

offene küche: perspektive vom standort eingang in richtung süden

c [24.06.2012]:

supermax



eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

supermax minds the gap
in der ca 900 mm tiefen kollektorfassade, in der abweichung von genehmigter baulinie und gebauter realität erfreuen sich sanitärzellen einfachster instalation & revision und deren nutzer eines taghellen natuerlich belüfteten raumes der körperkultur.
supermax mehr netto als brutto
8½ [in worten: acht ein-halb] wohneinheiten kommen in supermax unter. 4 mutter-kind einheiten sowie eine mutter-vater-kind kombination. und das bei wohl unschlagbaren 19,2 m2 je wohneinheit!
supermax zeigts dem wdvs
[wasch]raumhaltige fassade statt polystyrolschaumstoffgebappe. reversibel, demontierbar, kreislauffähig.
supermax hat gute freunde
nassräume, wie sie rudolf schindler sich immer gewünscht hat, wie kazuo seijima und ryue nishizawa sie an ihren kitagata apartments auch schon vorgeführt haben oder wie werner sobek sie nicht müde wird einzufordern, hinter einer fassade wie sie anne lacaton und jean-philippe vassal zur freude gereichen würde.

 

… to be continued!

28Feb/12

112 atelier trouvé markuskirche

Zwischen Himmel und Erde und doch im Treppenhaus der Markuskirche in München

Die westliche Treppe zur Orgelempore führt von ihrem obersten Podest über 14 Kragstufen noch ein bisschen weiter zu einem verborgenem Raum der überraschend im Luftraum des Treppenhauses hängt.
Raum im Raum. Eingeschlossener Luftraum, genutzter Restraum, unter die Decke geklebter Spielraum. Seine Dimensionen sind beinahe die eines Kubus mit einer Kantenlänge von vielleicht vier Metern. Die vollständige Öffnung des Raumes nach Westen mit einer schlichten, weißen Stahl-Glasfassade, seine weißen Wände und haptischen Oberflächen, alles deutet daraufhin, daß es sich um ein Atelier handelt, das der Architekt damals in den 50ern, vielleicht im Gespräch mit dem Kantor geboren haben könnte.
Glasfassade hinter Glasfassade. Türe, Wand, Decke, Boden. Ein besonderer Ort: einfach und doch in die komplexe Raumstruktur der Markuskirche eingehängt. Viel Licht, viel Freiheit, viel Ruhe, viel Schweben. Dieses Schweben und abgelöst sein, die Möglichkeit dort allein, aber doch dabei sein zu können, stellen seine für mich beispiellosen Qualitäten dar. Schon länger nutzen gut gefüllte Regale und Musikinstrumente den Raum,
diesen White Cube, diesen mental space, dieses atelier trouvé, diese Skulptur, diesen Raum für Kunst.

[martina günther, publiziert in: 50 neue räume; mit texten von afra dopfer, jutta höcht-stöhr, hans-georg küppers, elisabeth merk, peter pinnau, et al.; redaktion: horst konietzny]
21Dez/11

108 daegu tobacco studios

»Raw space for art!« that is what we suggest to the city council of daegu and the daegu fine arts association, who invited us to an international symposium, about the transformation of the 60.000 qm tabacco-factory »kt&g« into a cultural area. The massive building, near daegu station and near the historical city center, which is  a monumental witness of the korean industrial age and empty for several years, could be a corner-stone for the revitalisation of the whole area. > map


It could be a really symbiotic process, a »long-term interaction between different biological species« to start  using the building as factory for creative & cultural industries >from industrial production to cultural production. The building will survive, the artists will have space for their experimental art production and the neighbours will have vital partner, which effect on the urban space and the quality of the city.

allowing tobacco studios as well as its neighbourhood to develop in a symbiotic process to strengthen not only its identity as a space for art-production, but also the identity of colourful daegu.

coming to daegu 4 months ago, i was totally lost in this city. i had the impression, i will never be able to orientate in this city.  only the green hills seemed to me something  like an orientation mark., maybe one of the most characterizing points, that korean cities don’t seem to have no monumets, no palaces, churches, industrial complexes, …, no landmarks for orientation. we stubled onto this building in september, and for me it was the first building in daegu with real identity. a building like a monument, a massive landmark on the edge of the historical city of impressingly big scale, witness of  korean industrial age, of the enormous economic growing of this country. i can read in this building some part of koreas history, without knowing the language, without studying books.

 

presented at
international forum on transforming old tobacco factory to cultural area
2011.12.21
daegu gyeong-buk design center
daegu, republic of korea

15Jan/11

101 büromöbel »meral«

meike und ralf, beide geografen und vielseitig in der bürgerbeteiligung engagiert, haben uns beauftragt, ein büromöbel für ihren kompakten arbeitsplatz zu entwickeln. enstanden sind zwei unterschiedliche seiten mit gemeinsamen wurzeln. the demanded furniture-unit for the compact twin-office was separated into two individual characters: the volumes of the fat, deep, oiled, black (storage-)boxes and the double-sided-linoleum-coated flying slabs.

zuerst als einteilige, gleiche regalkörper angedacht, hat sich schnell eine asymmetrie eingestellt.


auch hat sich der obere teil vom unteren teil gelöst. die boxen aus schwazem mdf, das gölt und gewachst ist, stehen mit ihren vollauszügen fest auf dem fischgrät des altbaus.


nach oben hin machen sich die gedanken frei. auf tischlerplatten aufgezogen sind zwei verschiedenfarbige desktop beläge (salsa und cornflower). meike hat blau nach oben gelegt, somit sieht am rot von unten, ralf umgekehrt.


45° gefast kann man den sandwich-aufbau gut sehen.