Tag Archives: tum

09Aug/17

138 flüchtlingsunterkunft @ architekturmuseum

does permanence matter? fragt das architekturmuseum der technischen universität münchen und findet u.a. in der flüchtlingsunterkunft in der max-pröbstl-straße einen beleg für die sinnfälligkeit von endlich gedachten architektonischen konzepten.

wie dauerhaft muss stadtplanung angelegt sein? vom oktoberfest in münchen über das weltweit grösste pilgerfest kumbh mela in indien und das burning man-festival in nevada bis hin zu vielen anderen großereignissen zeigt sich, dass flexible bauliche strukturen weltweit eingesetzt werden, um zum teil sehr große menschenmengen kurz- oder auch mittelfristig zu versorgen. [quelle: architekturmuseum]

die ausstellung ephemeral urbanism geht vom 14. september 2017 – 18. märz 2018, was dann schon einem satten viertel der standzeit der leichtbauhallen in der max-pröbstl-straße entspricht und deren ende noch überdauern wird.
does it matter?
and i think of times we were together as time went on it seemed forever [here today, gone tomorrow; the ramones; 1977]

how long-term should urban planning be? munich’s oktoberfest, the festival of kumbh mela in india (the largest pilgrimage in the world), the burning man festival in nevada, and scores of other major events demonstrate that flexible architectural structures are perennially deployed around the globe to provide temporary or medium-term shelter and amenities, often to enormous crowds. such temporary structures fulfil a range of functional tasks and are used in religious and cultural festivals or can take the shape of military camps, refugee camps, or even temporary mining towns. the exhibition has been conceived based on a long-term study by rahul mehrotra at harvard university’s graduate school of design and felipe vera of the centro de ecologia paisaje y urbanismo in santiago. the show traces a global phenomenon that has become increasingly topical given today’s current climate of mass migration streams. [quelle: architekturmuseum]

18Oct/06

064 10 jahre geschlechterdifferenz

10 Jahre
Geschlechterdifferenz in Architektur und Städtebau
Ein Lehrauftrag an der Fakultät für Architektur der TUM

Ein vielfältiger, spannender, excellenter Lehrauftrag
21 Architektinnen, Ingenieurinnen, Stadtplanerinnen und Kunsthistorikerinnen aus Deutschland, Mexiko, Österreich und der Schweiz veranstalteten in nunmehr 20 Semestern Seminare mit insgesamt ca. 300 Studierenden. Sieben Fakultätsfrauenbeauftragte wählten die Dozentinnen aus, koordinierten, organisierten und kollaborierten.
Künstlerinnenhäuser, Stadtskulptur, urban delight, Befreiung vom Wohnen, Stadtplan der Emotionen, Räume als Spiegel der Gesellschaft, ein Zimmer für sich allein, Küche oder Schlafzimmer, alles Titelstichworte der Geschlechterdifferenz.

Ein komplex vernetzter, mobiler Lehrauftrag
Jeder Lehrauftrag ist aus organisatorischen Gründen an einem Lehrstuhl angelagert. Den Lehrauftrag »Geschlechterdifferenz in Architektur und Städtebau« haben wir am Lehrstuhl der jeweils amtierenden Fakultätsfrauenbeauftragten angelagert. Ein bewegtes Leben war somit vorprogrammiert. Wechselte die Fakultätsfrauenbeauftragte, so wechselte der Lehrauftrag zu ihr.

Ein fördernder, vorbildlicher Lehrauftrag
Über die Vielfalt der Themen und Personen entstand eine Diskussion und eine Vorstellung von dem, was Genderaspekte in der Architektur sein könnten. Wichtig war für uns, nah an der Architektur und nah an entwerferischen Themen zu bleiben. Die Studierenden profitieren von dem breiten Spektrum an Seminarthemen. Die hochqualifizierten Dozentinnen schaffen motivierende Vorbilder für Studentinnen. Architektinnen die eine Hochschulkarriere anstreben, können sich mit dem Lehrdeputat notwendige Qualifikationen im Bereich der Lehre erwerben. Dann kann vielleicht die vom Gleichstellungsplan geforderte Anpassung der Zahl der Professorinnen (15%) an die der Studentinnen (60%) erfolgen.

Ein selbsterfundener, selbstgemachter Lehrauftrag
Ursprung des heutigen Lehrauftrages ist ein selbstorganisiertes Seminar  von engagierten Studentinnen. Als Gruppe »MODULA« einem Arbeitskreis der Fachschaft Architektur, haben sie sich im Sommersemester 1996 dem Thema »Fraueninteressen in der Planung« gewidmet. Durch die Benotung der extern entstandenen Seminararbeiten durch Prof. Reichenbach-Klinke konnte das selbstorganisierte Seminar als Studienleistung eingebracht werden.
Im Wintersemester 1996/97 habe ich als damalige Frauenbeauftragte der Fakultät Architektur, gemeinsam mit Claudia Düll-Buchecker, der stellvertretenden Frauenbeauftragten den workshop »Architektinnen« initiiert. Ergebnis des workshops war die Etablierung der Studentinneninitiative zu einem Lehrauftrag. Die von uns organisierte Ringvorlesung  „Architektinnen“ war ein weiterer Baustein im Prozess der inhaltlichen Auseinandersetzung um den Lehrauftrag. Im Sommersemester 1997 wurde der Lehrauftrag zum ersten Mal, von Odile Laufner, Architektin und Stadtplanerin aus Stuttgart, angeboten.

Ein zukunftsfähiger und ausbaubarer Lehrauftrag
Die Freiheit in der Wahl der Organisationsstruktur, Themenstellung und Methodik ist weiterhin Anreiz, hochqualifizierte Frauen für das Fach zu gewinnen. Vor 10 Jahren stellte der Fachbereichsrat, nach einer erfolgreich absolvierten Pilotphase des Lehrauftrags, eine weitere Etablierung in eine C3Professur in Aussicht. Dies könnte, nach dem Vorbild der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TUM, die eine  Professorin zum Thema »Gender Studies in den Ingenieurwissenschaften« berufen hat, nun geschehen.

Dipl.- Ing. Univ. Martina Günther, Architektin, Oktober 2006

>>> TUM

18Jun/05

057 kindercampus garching

für den campus der TUM garching ist eine tagesbetreuung für kinder im alter von 0 bis 6 jahren als auch raum für eine ferienbetreuung für schulkinder als beitrag zur gendergerechten hochschule zu planen.

ort als möglicher ort für diese einrichtung ist die freifläche nördlich des walter-schottky-instituts angedacht. eine prüfung des campus auf alternative standorte ist von unserer seite bislang nicht erfolgt, jedoch dringend angeraten.

räume & flächen ein kinderhaus welches eine tagesbetreuung von kindern im alter zwischen 0 und 6 jahren sicherstellen soll hat zur erreichung von alterspezifischen förderungs- und bildungsmöglichkeiten
differernzierte räumlichkeiten und freiflächen zur verfügung zu stellen.

kindercampus sicher und geborgen · offen und neugierig· flächensparend· kostengünstig· ökologisch · barrierefrei · integrativ · masstäblich

situation am übergang von der landschaft der münchener schotterebene zum campus der tum garching stehen naturnähe und ökologischer bezug sicherlich im vordergrund. dieses herausragende potential wollen wir für das gebäude, für dessen kleine und große nutzer und nutzerinnen ausschöpfen.

gutachten, grundlagenermittlung
kindercampus für die kinder der mitarbeiter und mitarbeiterinnen der TUM garching nördlich des walter-schottky-instituts, campus garching · möglicher träger: landesbund für vogelschutz

01May/05

tum kindergartenspielgerätelagerhaus

kindergarten toy-storage-house, 1:1 studentwork, 2nd yr., tum

model of winning scheme [studentname unknown]


the winning team of a student competition detailled and built their design: a wooden crosswall-construction, dressed in multiwallsheets is sitting on a foamglass-gravel-supported concrete slab. tum, münchen, germany, 2005 [2nd year]

[photo: thomas hirschmann, münchen]

»invisible touch« – box, inspired by glass-recycling-container design
[photo: thomas hirschmann, münchen]

[photo: thomas hirschmann, münchen]

the inauguration