Tag Archives: exhibition

11Feb/17

138 flüchtlingsunterkunft @ DAM

MAKING HEIMAT – Germany, Arrival Country
Die Ausstellung »Making Heimat. Germany, Arrival Country«, die das DAM für den Deutschen Pavillon auf der 15. Internationalen Architekturausstellung 2016 – La Biennale di Venezia realisierte, wird mit aktualisierten und erweiterten Themenfeldern sowie der Dokumentation und Rezension des Deutschen Pavillons in Venedig auf zwei Geschossen im DAM präsentiert. Die Ausstellung reagiert darauf, dass im Jahr 2015 die deutschen Grenzen für rund eine Million Flüchtlinge offen gehalten wurden und fordert dazu auf, über Deutschland als offenes Einwanderungsland nachzudenken. [quelle: DAM]

ausstellung 04. märz bis 10. september 2017

[photo: alescha birkenholz, münchen; logo: DAM]

01Jun/16

138 flüchtlingsunterkunft @ berlin award 2016

die senatsverwaltung für stadtentwicklung und umwelt berlin war auf der suche nach innovativen projekten zur unterbringung geflüchteter. die ausstellung ausgewählter suchergebnisse wird am 15. juni um 18:00 uhr von senatsbaudirektorin regula lüscher eröffnet, es soll dann auch preise bzw urkunden geben.

baward_intro

da unsere unterkunft auf der einladung auftaucht tragen wir uns mit der hoffentlich berechtigten hoffnung, das wir dann da auch ausgestellt sein werden… daumen drücken!

 

ba_map

flughafen tempelhof
alte zollgarage
columbiadamm 10
gebäude D2
12101 berlin

16. juni bis 28. juni 2016 :: 13:00 uhr bis 19:00 uhr :: eintritt frei

05Oct/13

109 KoreanTypologies @ Koreanisches Kulturzentrum

»Den rapiden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Wandel, den Südkorea in den zurückliegenden Jahrzehnten durchlaufen hat, betrachten Jan Schabert & Martina Günther aus architektonischem Blickwinkel. Die typischen südkoreanischen Häusertypen Han-Ok, Yang-Ok und Apat – in der westlichen Welt weitgehend unbekannt – werden dem Betrachter mittels Fotografien, Plänen und Modellen vorgestellt und ermöglichen eine Annäherung an die Entwicklung Südkoreas
[koreanisches kulturzentrum]

eine ausstellung im koreanischen kulturzentrum vom 05. bis 28. oktober 2013

220px-Korean_cultural_center
Koreanisches Kulturzentrum

Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

30May/13

open atelier

Offene Ateliers 2013
Städtisches Atelierhaus Baumstraße

Eröffnung
Freitag, 21.06.2013, 18:00
Begrüßung: Stadtrat Marian Offman, in Vertretung des Oberbürgermeisters
Einführung: Anna Wondrak, M.A. Kunsthistorikerin und Kuratorin
ab 21 Uhr live Kleingeld Orchestra und DJ Tovarasu Tim

Offene Ateliers
Freitag 21.06.2013, 18:00–22:00
Samstag 22.06.2013, 14:00–20:00
Sonntag 23.06.2013, 14:00–20:00

 

22Oct/12

daegu han-ok: a last [picture] show

a downtown daegu han-ok bound for demolition within a fortnight from now has its last moments of fame as location for an intimate exhibition of plans & models of –still-alive– neighbouring conspecifics: 5 urban han-oks drawn and built to scale by 20 students in the module architectural design basics at the department of architectural engineering of keimyung university, initiated and organized by martina günther.

daegu, seo-seomg-ro 14-gil / 33-7
monday 2012.10.22 – 2012.10.29

opening with presentation
monday 2012.10.22, 02.45 pm

the exhibition would not have been possible without the great support of
_kwon, sang-gu & team, jungu communitty design centre, daegu
_lim, young-hee

 

Das Interview führte Claudia Guter, BÜRO FÜR GESPRÄCHSKULTUR München

Interview mit der Münchner Architektin, Martina Günther, die zwei Jahre lang als Professorin an der katholischen Keimyung-Universität in Daegu, einer Millionenstadt in Südkorea, Architektur unterrichtet hat. Im Juli kehrte sie nach München zurück, immer noch gefangen von ihren Eindrücken aus dem Land, das sich in den letzten Jahrzehnten rasant zu einem selbstbewussten Tigerstaat entwickelt hat.
Wenn man hierzulande von Südkorea hört oder liest, geht es meist um den Konflikt mit dem Norden. Als Reiseland oder gar als Arbeitsort ist Südkorea bislang noch wenig entdeckt.

1.    Frau Günther, was hat sie gereizt, ausgerechnet in Südkorea eine Professorenstelle auf Zeit anzunehmen?
Um ehrlich zu sein, stand zunächst die Aussicht auf ein festes Gehalt im Vordergrund. Als freiberufliche Architektin führe ich seit 1999 ein Architekturbüro in München. Beim Bauen kann ich eigene Ideen realisieren. Daneben habe ich aber schon immer Architektur gelehrt und auch geforscht. Diese Art der Berufstätigkeit ist zwar anregend und wunderbar, hat sich aber finanziell nicht mehr getragen.
Als mein Sohn dann 2011 sein Fachabitur in der Tasche hatte, konnte ich dieses Ende der mütterlichen Betreuungsphase nutzen, um einen Lehrauftrag im Ausland anzunehmen. Es ist eher zufällig Daegu im Süden von Korea geworden.

2.    Was waren anfangs die größten Herausforderungen für Sie, um sich in Südkorea zurechtzufinden?
Herausfordernd war vor allem die Verständigung. Englisch ist in Korea nicht sehr verbreitet. Ich sprach zunächst kein Wort Koreanisch und habe mir erst im Laufe der zwei Jahre ein paar Brocken angeeignet. Wenn man die Nachbarn kennen lernen möchte oder mit dem Hausmeister verhandeln muss, merkt man erst, wie schwierig das ohne gemeinsame Sprache ist.
Auch das Uni-Leben ist anders organisiert, als ich es von Deutschland kenne. Informationen werden oft auf informellem Weg, beim Mittag- oder Abendessen oder über den Flurfunk, ausgetauscht. So wurde ich das ein oder andere Mal von Events überrascht, von denen ich schlicht nichts mitbekommen hatte. Ohne Sprache und Netzwerk ist man erst einmal ziemlich verloren.

3.    Wie fühlten Sie sich persönlich als ausländische Professorin an der Universität aufgenommen?
Mir wurden sehr viele Sympathien entgegengebracht. Die Stimmung war überaus freundlich, höflich und herzlich. Das hat die gemeinsame Arbeit angenehm gemacht und über die ersten Hürden hinweggeholfen. Viele meiner ausländischen Kolleginnen und Kollegen empfinden dies ebenso. Und viele verlängern ihre Verträge Jahr um Jahr, weil ihnen die Studierenden ans Herz gewachsen sind.

4.    Welche Architektur-Trends sind denn in Südkorea gerade aktuell?
Wenn man unter Trend so eine Art Mode versteht, dann gilt für Repräsentationsbauten hauptsächlich Westimport. Ein Beispiel ist das neue Museum für Design, Dongdaemun Design Plaza&Park in Seoul. Es wird von der britischen Star-Architektin Zaha Hadid realisiert. Aber auch Städte wie Busan und Daegu engagieren oft international tätige Star-Architekten, um herausragende oder Stadtbild prägende Gebäude zu schaffen. Diese Art von branding kennen wir in europäischen Städten. In Korea, und auch in China, ist das jetzt auch sehr angesagt.

10. Und wie wohnt die typische koreanische Familie?
Die wohnt momentan noch in einem der 20-, 30- oder auch 40-stöckigen Apartmenthochhäuser, die in Südkorea circa 60 % der Bevölkerung beherbergen. Doch immer mehr junge Leute wünschen sich, ebenso wie in Deutschland, ein Häuschen auf dem Land. Am besten mit einem für Korea eher untypischen Satteldach. Das wird in Korea gerade große Mode. Ich habe diese sehr spannende koreanische Alltagsarchitektur während meines Aufenthalts für mich entdeckt und beschäftige mich nach wie vor intensiv damit.

5.    Konnten Sie bleibende berufliche Kontakte knüpfen, oder gibt es gar schon spruchreife Zukunftsprojekte?
Ja, durchaus. Im Oktober zeige ich die Ausstellung korean typologies im Koreanischen Kulturinstitut in Berlin. Dabei geht es um koreanische Wohnhaustypen. Konzipiert habe ich die Ausstellung zusammen mit meinem Architekturpartner und Universitätskollegen aus Südkorea für das Maximiliansforum in München, wo sie im Januar diesen Jahres schon zu sehen war und auf große Resonanz stieß.
Ein Traum wäre es, eines der traditionellen koreanischen Häuser instand zu setzen. Die verfallen in den Städten nämlich zuhauf, weil sich momentan keiner für den Erhalt interessiert.

6.    Und wie realistisch ist dieser Traum?
Schau mer mal. In den zwei Jahren stieß meine fachliche Meinung bei Ausstellungen und Konferenzen auf großes Interesse. Insbesondere mein Fachwissen aus Deutschland, was Sanierung, Umbau etc. angeht, war gefragt. Schon möglich, dass es klappt. Und wenn es soweit ist, dann wird es schnell gehen: Die Koreaner planen heute und bauen morgen. Da werde ich zusehen müssen, dass ich rasch einen Flug bekomme.

 

 

13Oct/12

exhibition: dacb

from the 10th to the 16th of october 2012 we are showing a selection of our work at daegu architectural culture biennale in daegu, including a double-folded 12 m long panorama of our transformation of a »baywa-hall« plus several models.

whilst german urbanism is represented by our colleagues from astoc and their hafencity hamburg, we are covering in the architectural part of this »international korea-germany architectural exchange exhibition« focussing on re-development.

panorama of the baywa-hall: moni ribbe
presentation models: frieder grüne
exhibition design: nn
photos: günther & schabert
many thanks to: seok, kang-hee & his team

download infosheet [pdf]

 

 

download roundshot [pdf]

04Dec/11

계대 05 Camp Walker @ Design Daegu

the results of the integrated architectural design studio, redeveloping a U.S.army-base in daegu/korea, focussing on housing and on the boundaries to a locked-away part of urban tissue is presented at design daegu, attracting daegu’s vice mayors intrest.
integrated studio with prof. lim wei siang freddie [landscape] prof. dr. raffaele pernice [urbanism] prof. steve skorski [interior].

11Apr/11

drawing in the post-digital age

Drawing has become a major and arguably parallel mode of expression for many of today’s progressive architects.

Presented at WUHO in Los Angeles—the epicenter of innovative drawing technologies from aerospace to automotive to animation—the exhibition 2D3D-2 will examine the status of architectural drawing in the post-digital age

… featuring some of our work!

WUHO

Woodbury University

School of Architecture

Hollywood Gallery

6518 Hollywood Blvd.

Los Angeles, CA 90028

April 14 − May 1, 2011

10Oct/09

071 brick @ dutch design week

ceramics & architecture · klokgebouw, eindhoven/NL · 17.–25.10 2009

The exhibition ’Ceramics & Architecture’ shows how exciting ceramics in architecture can be. The international exhibition is the conclusion of a five-year project of the Europees Keramisch Werkcentrum (.ekwc/European Ceramic Work Centre). A knowledge and international work place in the field of ceramics, .ekwc offers artists and designers an inspiring environment. With the exhibition, .ekwc aims to connect design, architecture, and visual art and raise these disciplines to a higher international level. In work periods of three months, architects, artists and designers from home and abroad have been able to experiment with all kinds of ceramics. This has led to surprising and interesting projects and collaborations ranging from artists who delivered an architectural project to architects who engaged in visual arts. A must for any lover of architecture, art, and design! [excptd from the catalogue]

22Aug/09

095 insupoo exhibition

product presentation in queens arcade, cardiff/wales in august 2009

the one-week exhibition in cardiffs queens arcade closed on this saturday after being visited by hundreds of visitors, though insupoo could only be shown  in two small samples.  finished with a variety of surface-treatments [tung-oil, carnauba-wax, silicate] the optic, haptic, thermal and oleofactoric properties of insupoo could be put into practise for the first time in wales/uk.


the enormous intrest in this new material received very good feedback which proofed its market potential.

[the exhibition is curated by elys john, cardiff]

20Mar/07

071 brick – the exhibition

BRICK – the exhibition

On 24 May 2007, the exhibition ‘Brick’ will open at the Groot Handelsgebouw in Rotterdam during the manifestation Rotterdam 2007, City of Architecture. The exhibition will highlight the results of the Brick project that was carried out over a three-year period at the European Ceramic Workcentre. The architecture project Brick was aimed at product innovation. The .ekwc wanted to stimulate the technical and artistic development of the manufacture and application of brick as a construction material. Architects, designers and artists from both the Netherlands and abroad have been working on the development of a new type of brick since 2005. The .ekwc expects to be able to use this to provide a new stimulus to the application of brick and subsequently the ‘brick appearance’ of the Netherlands. The underlying goal is that the centre wishes to demonstrate that input from various disciplines (architecture, art and design) can provide an additional impetus to the desired development.


Schabert initially alluded to a number of new functions for brick architecture, like a through moss growth cooled wall or the possibility of tubeless transport of heat. Eventually he applied himself to the development of a simple climate technological product; a brick that is capable of absorbing solar energy from the outside and consequently rendering it to the inner wall. Hereby the interior heating, which remains necessary, functions as a secondary ‘heating’ and a considerable saving of energy is gained. On the exact functioning Schabert does not wish to elaborate for the time being. A patent procedure is ongoing. Besides, the prototypes still have to be tested. Schabert is however hopeful and positive about the application of his product. [from the exhibition catalogue: brick-the book, 2007]

Brick: the exhibition
25 May – 1 July 2007
Opening 24 May 2007
Groot Handelsgebouw (Conradstraat 40-48)
Rotterdam – The Netherlands