11Sep/14

i-wish @ milano design film festival

 

 

iwish_milano_a

 

it is with supergreat pleasure, that we can report
i-wish
to have been selected for the second edition of
MILANO DESIGN FILM FESTIVAL

10. oct @ 18:30 hrs in sala 400
12. oct @ 15:45 hrs in sala 50

09. – 12. october 2014
Anteo spazioCinema
via Milazzo 9
20121 Milan
Italy

> iwish @ mdff

A big department store selling building-shaped wishes.
Here the perfect house is real, visible, tangible, accessible, simple to be imagined, and available for purchase. We are in Daegu Gwangyeoksi, the fourth largest town in South Korea with 2.5 million citizens. A smiling and polite hostess shows a scale miniature of the building and explains that it offers three different apartment types (70, 79, 96 square meters) and it can host 839 families. Moreover, when you enter the different rooms you can daydream so that you won’t have any doubt about the future architectural structure. Mainly visited by women, I-Wish is a place beyond reality where, however, you wear slippers as if you were already at your own home.
Un grande magazzino che vende desideri a forma di edificio.
La casa perfetta qui è a portata di mano, visibile, tangibile, accessibile, facile da immaginare, acquistabile. Ci troviamo a Daegu Gwangyeoksi, per estensione, la quarta città del Sud Corea con una popolazione di oltre due milioni e mezzo di persone. Una hostess sorridente e compita mostra una maquette in scala e spiega che in quel grande complesso possono vivere 839 famiglie in appartamenti acquistabili in tre tipologie: 70, 79, 96 mq. È inoltre possibile sognare a occhi aperti entrando all’interno dei diversi spazi in modo da non avere alcun dubbio circa la loro futura composizione architettonica. Principalmente frequentato da donne, I wish è un luogo che va oltre la realtà, all’interno del quale però si calzano ciabatte, proprio come si fosse già a casa propria.
[text: http://www.milanodesignfilmfestival.com/i-wish/]

02Sep/14

i-wish @ istanbul archfilmfest

we are more than happy to be able to announce that i-wish [arzu ederim] was selected to be shown at the 8th edition of İstanbul Uluslararası Mimarlık ve Kent Filmleri Festivali / istanbul international architecture and urban films festival!

iwish_istanbul_a

archfilmfest.org takes place in several locations in istanbul/tr from the 13th til the 18th of october 2014:

13th oct @ 14:00 hrs [Mimarlar Odası Orhan Şahinler 1] (together with the fantastic DLRG movie)
14th oct @ 16:00 hrs [Galata Derneği]
15th oct @ 14:00 hrs [Galata Derneği] (also with DLRG)
15th oct @ 18:00 hrs [Avusturya Hastanesi]
16th oct @ 16:00 hrs [Nazım Hikmet Kültür Merkezi 2]
17th oct @ 16:00 hrs [Mimarlar Odası Orhan Şahinler 1]

for more informations please go the webpage of the festival.

13Aug/14

daeguhanok wins AAFF

we feel highly honored that our little documentary daeguhanok was selected »best film« at
AAFF 2014 [architect africa film festival] in collaboration with
DIFF [durban international film festival] at
UIA2014 durban [XXV international union of architects world congress]

126_aaff_map

AAFF is organised by the architects collective of south africa
the7th edition subject was
»voices |in|visible : revealing temporal interactions with place«

watch daeguhanok here

14Jul/14

130 askren manor

Aus Alt mach Neu – Transformation statt Abbruch

Städtebau & Identität
Die einprägsame städtebauliche Figur der Wohnsiedlung Askren Manor erinnert an weltbekannte Siedlungsentwicklungen der Architektur und des Städtebaus der Moderne in den 20er und 50er Jahren.
Die räumliche Qualitäten, die Askren Manor einbeschrieben sind und an Siedlungen von Ernst May in Frankfurt (z.B. Römerstadt) erinnern, konnten bisher durch die fehlende Anbindung an die Umgebung, die autogerechte innere Erschließung, die gleichartigen Wohntypologien und die sterile Gestaltung der Details nicht zum Tragen kommen.

transformative evolution, progressive transformation, kontinuierliche adaption, …
_erkennen der vorhandenen Werte (90% der Grundlagen für ein modernes, attraktives, gemischtes Wohnquartier sind bereits vorhanden)
_arbeiten mit den Gegebenheiten des Ortes
_gezielte, punktuelle Eingriffe, die sich jedoch maßgeblich positiv auf die gesamte Anlage auswirken

Maßnahmen
Die Grundstruktur der Siedlung, die linear ausgerichteten, Ost-West orientierten Wohnhäuser bleiben als identitätsbildender Körper in ihrem städtebaulichem Grundriss für das neue Quartier erhalten, ca 30% der Wohnzeilen werden durch neue gebaute Typologien, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser (Wohneigentum) ersetzt.


Der Bestand (ca. 70%) wird in verschiedenen Transformationsstadien umgebaut: vom einfachen Anbau einer Schallschutzmaßnahme, verglaste Loggia, Aufzug etc. bis zum herausschneiden von Gebäudeteilen aus dem Bestand (à la Gordon Matta Clark), um eine Einfamilienhaus mit umgebenden Garten zu erreichen. Die Bestandshäuser die eine Umwandlung von der Wohnzeile zum Einfamilienhaus/ Stadthaus erfahren, haben eine großzügige Wohnfläche (bis zu 300 m²) und doppelgeschoßige Räume. Die räumliche Großzügigkeit und das individuelle Erscheinungsbild der so umgebauten Häuser gibt Freiheit und Großzügigkeit.

Umbau Geschosswohnung 12 x 18 WE 256 WE

Umbau Reihenhaus : 6 x 6 WE 42 WE

 

Umbau Einfamilienhaus : 3 x 4 WE 12 WE

Neubau Einfamilienhaus : 5 x 6 WE 30 WE

Neubau Reihenhaus : 5 x 12 WE 60 WE

Durch punktuellen Abbruch entsteht eine zusammenhängende Freiraum/Platz/Park Spange in Nord-Süd Richtung. Die Schülerinnen und Schüler können autofrei, im Grünen zu dem südlich anschließenden Schulgürtel gelangen. Im Süden und Westen erweitern großzügige Parks das Quartier. Sie schaffen eine Anbindung an die Landschaft und an die Grünzugverbindung mit Schulen zur Innenstadt. Die Erschließung für Fahrzeuge erfolgt nun in Ost-West-Ausrichtung. Die neuen Straßen binden das Quartier nach Osten hin in den Stadtkörper ein und schaffen Adressen und Verbindungen des ehemals geschlossenen Areals. Ein neuer Boulevard am John-F.-Kennedy Ring bildet eine Verknüpfungszone aus. Die Freiräume zwischen den Zeilen sind frei von Durchgangsverkehr und erhalten in einer Ausprägung unterschiedlicher Freiraumtypen als Gärten, Anger, Höfe nun eine hohe Aufenthaltsqualität. Jeder Bauabschnitt erhält eine Kindertagesstätte, das Quartier erhält einen Bürgertreff. Großzügige doppelgeschossige »Ladenwohnungen« in den umgebauten Bestandhäusern ermöglichen eine vielfache freiberufliche Nutzung: Büros, Ateliers, Yogagruppen, ruhiges Gewerbe. In der aktuellen Ausstellung »»Schweinfurter Wohngeschichten« beweist die Stadt, daß sie vielfältige Erfahrungen mit Bauen im Bestand hat, und unser Ansatz, »Aus alt mach neu« ganz in der mutigen Bautradition der Stadt Schweinfurt liegt. Der Baumbestand kann weitestgehend erhalten werden und wird partiell ergänzt.

Ein neues Schwimmbad für Schweinfurt
Punktuelle, idetitätsbildende Maßnahmen / Neubau
Wir schlagen vor als »Kopf« und »Flagship« der neuen Siedlung, ein Schwimmbad mit architektonisch skulpturalem Charakter zu errichten. Die Öffnung der Kasernen und der Wohnsiedlungen amerikanischer Familien ist für Schweinfurt ein Meilenstein im beginnenden Jahrtausend. Die neue »Schwimm-Arena-Schweinfurt« mit 10m-Sprungturm und Erlebnis-Wasserrutsche, sollte nicht nur ein Signal und Geschenk für die Schweinfurter Bürgerinnen und Bürger, sondern auch überregionales Symbol und Zeichen für Öffnung und Veränderung sein. In der Hülle/Fassade des Schwimmbades befinden sich kleine Läden (z.B. Nagelstudio, Bistro, Cafe, Kiosk…). Auf dem Dach ist Wohnen möglich. Die Entwicklung und Umwandlung des Areals könnte von Norden nach Süden in drei Bauabschnitten erfolgen.

Energie
Durch den Erhalt von über 70% der Bausubstanz ergibt sich eine überaus positive Energiebilanz, berücksichtigt man die »Graue Energie« und die damit verbundene Einsparung von Ressourcen. Wir wenden das »Cradle to Cradle« – Prinzip an, das nicht erst seit der Architekturbiennale »Reuse / Reduce / Recycle« in Venedig 2012 Eingang in Wirtschaftlichkeitsberechnungen gefunden hat. Allein die Entsorung der ca. 2.000 to Baustoffe allein einer Wohnzeile (ca 1.000 m³) wären 75 Lkw Ladungen. Weiterhin kann die Energiebilanz durch konservative Maßnahmen, Photovoltaik, passiv-solare Energieeinträge etc. verbessert werden.

konversion askren manor
städtebaulicher ideenwettbewerb

auszug aus der wettbewerbsausschreibung:

Die Stadt Schweinfurt am Main ist die drittgrößte Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken und Oberzentrum der Region Main-Rhön. Als traditioneller und heute internationaler Industriestandort stehen den ca. 53.000 Einwohnern etwa genauso viele Arbeitsplätze gegenüber.
Entstehung des Militärstandorts Schweinfurt
Ab dem Jahr 1934 wurde in Schweinfurt mit der Errichtung militärischer Anlagen begonnen. Aus dieser Zeit sind ein Fliegerhorst (heute Conn Barracks) und eine Panzerkaserne (heute Ledward Barracks) erhalten.
Amerikanische Militärpräsenz
Mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und der Besatzung durch die amerikanischen Streitkräfte entwickelten sich neue Strukturen. Im Jahr 1953 wurde für militärische Familien die Wohnsiedlung Askren Manor errichtet.
1954 wurden mit der Heeresstraße die außerhalb gelegenen Übungsplätze angebunden. Ab 1987 wurden die Wohnsiedlung Yorktown Village inklusive dem angrenzenden Kessler Field errichtet.
Konversion
Die jahrzehntelange Tradition als Militärstandort geht nun mit dem Abzug der US-Streitkräfte im Herbst 2014 zu Ende. Zur Garnison gehörten zuletzt ca. 11.000 Personen (Soldaten, Angestellte, Familienangehörige und Veteranen). Die militärischen Liegenschaften werden jetzt vom Bund (BImA) übernommen und anschließend einer Vermarktung zugeführt.
Wohnen in der Stadt Schweinfurt
Aufgrund der engen Gebietsgrenze der kreisfreien Stadt konzentriert sich der Wohnungsmarkt im Wesentlichen auf die Innenentwicklung bereits bebauter Gebiete. Entsprechend eingeschränkt ist das Angebot für Wohnraum.
Die frei werdende Fläche der Askren Manor ist somit aufgrund ihrer Lage und Größe eine Herausforderung und Entwicklungschance zur Deckung der bestehenden Wohnungsnachfrage, insbesondere für junge Familien und Berufspendler. Eine direkte Marktintegrierung der vorhandenen ca. 700 Wohneinheiten im jetzigen Bestand führt nicht zur gewünschten Durchmischung. Daher ist beabsichtigt, das Quartier von der BImA zu erwerben und hier ein neues lebendiges Wohnquartier zu entwickeln.
Lage im Stadtgebiet
Das ca. 28 Hektar große Quartier befindet sich am westlichen Siedlungsrand der Stadt Schweinfurt, ca. 3 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Gelände ist ohne nennenswerte topografische Erhebungen.
Struktur, Typologie und Nutzung
Das trapezförmige Quartier wird von dreigeschossigen Wohnzeilen in linearer Nord-Süd-Anordnung geprägt. Die Wohnzeilen haben jeweils 2 bzw. 3 Treppenhäuser, die 4 bzw. 6 Geschosswohnungen / Ebene erschließen. Im Süden befindet sich eine kleinere, zweigeschossige Doppel-hausbebauung für privilegiertes Wohnen.
Leitbild
Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt-quartiers, das der Nachfrage unterschiedlicher Zielgruppen gerecht wird. Dies sind bevorzugt junge Familien und Berufspendler, ergänzt durch eine altersstrukturell und sozial gemischte Bewohnerschaft (z.B. betreutes Wohnen, Boardinghäuser, studentisches Wohnen etc.)

mit:
bauchplan
florian otto
nicol vitali, thomas meyer, jun li

03Jul/14

132 central square plovdiv

The competition site is Central Square – the largest open public space in the city of Plovdiv.
Plovdiv is the second-largest city in Bulgaria. It is situated 146 km southeast of the capital city of Sofia. It blends the relaxed atmosphere of a provincial town with the busy daily grind of a contemporary major center. Plovdiv is an old city of thousands of years of history. Its significant cultural-historical heritage encompasses the Antiquity, the Ottoman period and the Bulgarian Revival, the after-Liberation period of the Third Bulgarian State, the Socialist period. Ample and valuable material evidence has been preserved from each of these periods. The landmarks however are far from coexisting in an organic body, even more so given the current rhythm of city life.
What Plovdiv needs is a contemporary public space which should neither turn its back on history, nor lose its touch with the present. The international architectural design competition for Central Square in Plovdiv has been announced in an effort to find a solution to the problem in open architectural competition.
AIM
Central Square is a tough place ridden with issues. Most of the historical and architectural layers the city is famous for intersect right here – archaeological excavations, a socialist Party House, a Modernist and later renovated post office, а park from the late 19th century and a number of transport conflicts.
The aim of the competition goes beyond renovation. The challenge is to provide a strategy for harmonizing all these layers into an actively functioning, attractive and distinctly contemporary space.
The international competition for Central Square is also part of the strategy of the Municipality of Plovdiv towards a successful bid for European Capital of Culture in 2019.
[excerpted from the brief]

 

plovdiv’s 4-dimensional urban living-room
the multiple layers of history of this piazza are uncovered and strengthened, connected with the presence and combed with social and functional requirements.
an overlayed brassen floorpattern brings the history to the surface. furthermore it is supporting urban shopping in glavnata and it’s neighbourhood against e-commerce & suburban hypermarkets.

a continuous process
depicting the beauty of aging and the chances of repair, of care. praising the city as a living organism. broken floorelements will be replaced in a ongoing process, missing ones will be filled in. locally sourced basalt on the inside of the forum, artificial elements around it.

the elements

purpose-cast Brass/Tombak floor slabs make the footprint of the Forum become readable

»open lounges« combining robinia pseudoacacia as shade-giving tree on polyfunctional decks of the same wood

parking-pallette; floating asphalt, underlit; mutating into a stage on occasions…

Stripped to their construction and equipped with precise stairs/ramps, the underpasses become quiet background to archaelogy

 

> the competition @ plovdivsquare.com
> our submission @ plovdivsquare.com
> our submission as pdf

in collaboration with Maria Popova, Victoria Georgieva and Georgi Popov

11Jun/14

115 MAGiAZINg @ Architektouren

unser MAGiAZINg ist zu den Architektouren 2014 eingeladen,
einer bayernweiten, baukulturellen leistungsschau, kuratiert und organisert von unser ständevertretung.

das hölzerne zweiflügelige tor wird sich am 29. juni 2014 um 16:00 uhr für geneigte besucher/innen öffnen.
freizeitheim in der perlacher straße 103, obergiesing

our MAGiAZINg is invited to the Architektouren 2014,
a bavaria-wide exhibition of selected contemporary architectural works, curated and organized by our bavarian chamber of architects.

the wooden double-leafed gate will open for the intrested public june 28th @ 4:00 p.m.
youth facility, perlacher straße 103, obergiesing


[mehr über das /more about the MAGiAZINg hier/here…]

04Jun/14

open atelier 2014

vom 27. bis 29. juni 2014 ist unser atelier in der baumstrasse wieder mal den geneigten besucher/inne/n geöffnet.

eröffnung
freitag, 27.06.2014
18 uhr begrüßung:
dr. constanze söllner-schaar, stadträtin der lh münchen, i.v. ob
21 uhr live: tuna trio & plattenlegen mit alois + gottfried

offene ateliers:
fr. 27.06.2014, 18 – 22 uhr
sa. 28.06.2014, 12 – 20 uhr
so. 29.06.2014, 14 – 20 uhr

das MAGiAZINg im schnitt im massstab 1:1

 

10Apr/14

129 moulton deluxe

Bicycle thinking can never be the same again. and there can be no more nonsense about permanent and definitive forms… schreibt reyner banham 1960 im aufsatz grid on two farthings im new statesman und macht die stagflation der gestaltung an der zu geringen hinterfragungstiefe fest: es ginge nur noch um systematic refinement of a basic structure that was beyond question.

was sir alex moulton (1920–2012) da gemacht hat, ist ein sog. fully, beidachsig gefedert, reduzierter roll-und luftwiderstand, bequemer durchstieg, integrierter tragegriff  im schwerpunkt, gepäckraum,…: kein fortschreiben des unseren lycra-helden armstrong bis zabel vom radsportverband vorgeschriebene rollenden untersatzes, sondern ein radikaler ansatz, wo veränderte rahmenbedingungen eine grundsätzliche neubetrachtung zulassen, wo eine mögliche oder gebotene umverteilung bzw. aufsplittung von funktionen eine integriert gedachte, optimierte form nach sich zieht.
die dann sogar, folgen wir banham weiter, unter zuhilfenahme eines kleinen details, auch gleich gesellschaftliche auswirkungen hat: There is another and more intriguing sense in which the mini-bike brings on a minor cultural revolution. and this by way of a clever piece of equipment that does come with the machine. A simple ring of polythene on the chain-wheel effectively keeps clothes away from oil. and thus liberates the rider from that badge of social shame: trouser clips. You can ride the Moulton in a business suit and most of us minibike pioneers usually do.

unser fuhrpark ist jüngst um dieses 1964er moulton deluxe gewachsen, a commuter for coventry:
die moulton preservation society hat dem 50 jahre jungen veloziped die konstruktionsbedingt hochbelastete weil kragmomentbeaufschlagte hinterradgabel verstärkt, wir haben die benutzeroberfläche für hand und hintern ersetzt, den würdevoll patinierten rest zerlegt, gereinigt, gefettet, geölt & den british racing green originallack hartgewachst. a resurrection.

und gleiten nun, als neuauflage der von banham beschworenen pioniere und ebenfalls im business suit auf dem f-frame durch die gegend. und erleben wie dies nicht wenigen passantengesichtern ein kurzes lächeln einhaucht.
glide on!

 

08Apr/14

CU 02 REcoventry

der warm-up für einen semesterentwurf an der CSAD welcher sich mit der umnutzung des stattlichen (840 sitze & 70mm projektion) aber arg kurzlebigen (* 24.05.1973, † 21.04.1988) innenstadtkinos »ABC« (associated british cinemas, cannon cinemas) mit erstaunlicher vorgeschichte beschäftigt (das »ABC« ist im ersatzbau für des 1971 geschlossenen und abgetragenen »Empire Theatre« untergebracht; filmprojektionen seit 1901(!))

we will inseminate the heart of coventry’s erstwhile consumer paradise with marks&topshopselfridges…’ worst nightmare: a place to re-enable former consumers to become prosumers, producing and consuming. a place to repair things or have ‘em repaired, re-assembled, re-fitted, re-invented.
[>>mehr dazu auf REcoventry]

es entstand, dieses »reduce, reuse, recycle« noch mal deutlich erweiternd, eine anzahl von stegreif-filmen zum thema repair: recoventry

the warm-up for a design-studio at CSAD dealing with the reuse of the grand (840 seats & 70mm projection) but pretty shortlived (* 24.05.1973, † 21.04.1988) downtown cinema »ABC« (associated british cinemas, cannon cinemas) with stunning history (»ABC« is situated in the replacement building of the »Empire Theatre« being knocked down in 1971 ; movie screenings since 1901(!)):
we will inseminate the heart of coventry’s erstwhile consumer paradise with marks&topshopselfridges…’ worst nightmare: a place to re-enable former consumers to become prosumers, producing and consuming. a place to repair things or have ‘em repaired, re-assembled, re-fitted, re-invented.
[>>more at REcoventry]

extending this »reduce, reuse, recycle« significantly, it emerged a number of impromptu-clips, based on the theme repair: recoventry

05Apr/14

richtlinie für planungswettbewerbe

die richtlinie für planungswettbewerbe

die einst reiche auswahl von offenen, d.h. nicht zulassungsbeschränkten / konditionsbedingten, wettbewerben wurde seit zeiten unserer bürogründung (1999) kontinuierlich durch verfahren für deren teilnahme umfangreiche referenzen bezüglich jahresumsatz, planungsaufgabe und -umfang entsprechenden realisierungen etc. zur voraussetzung gemacht werden, nahezu ausnahmslos verdrängt.
die novelle der richtlinie für planungswettbewerbe 2013 (RPW 2013) wurde in Zusammenarbeit mit der Bundesarchitekten- und Bundesingenieurkammer (1) vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur entwickelt und gegenüber der 5 jahre alten, sich in der anwendung bewährt (1) habenden vorgängerversion (RPW 2008) lediglich in einigen punkten geändert:
Inhaltlich stand (…) ein erleichterter Zugang für kleine und junge Büros im Fokus der Überarbeitung. (1)

ebenso bescheiden wie kompromisslos garantiert die novelle den zugang von kleinen und jungen büros zu planungswettbewerben ebenso unmissverständlich wie verbindlich:
hiess es noch in der RPW 2008 wachsweich:
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger sollen angemessen beteiligt werden. (2)
so schreibt die novelle dank der einflussnahme unserer ständevertretung nunmehr bald schon nötigend vor:
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger sollen durch geeignete Zugangsbedingungen angemessen beteiligt werden. (3)

beteiligte

das ministerium
das
Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau
wurde 1998 (mit dem Bundesministerium für Verkehr) zum
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
zusammengelegt, 2005 umbenannt in
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
die prämissenentwicklung in seiner benennung fortschreibend firmiert das ministerium seit ende 2013 als
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

die architektenkammer
Aufgabe der Architektenkammer ist es, die Baukultur, die Baukunst, das Bauwesen,
(…) zu fördern. (4) als auch die beruflichen Belange der Gesamtheit ihrer Mitglieder sowie das Ansehen des Berufsstandes zu wahren. Sie trägt dazu bei, das Bewusstsein für die Bedeutung unserer gestalteten Umwelt und die Verantwortung jedes einzelnen zu wecken. (5)

(1) http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/B/richtlinien-fuer-planungswettbewerbe.html (05.04.2014)

(2) http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/neue-wettbewerbsordnung-rpw-2008.pdf [§1 Grundsätze, Art.5 Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfängerseite, S. 5] (05.04.2014)

(3) http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Anlage/BauenUndWohnen/Bauen/rpw-2013.pdf [§1 Grundsätze,Art.5 Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger, S. 4] (05.04.2014)

(4) http://www.byak.de/media//Info_fuer_Mitglieder/Recht/Gesetze_und_Verordnungen/Baukammerngesetz.pdf
[Gesetz über die Bayerische Architektenkammer und die Bayerische Ingenieurekammer-Bau (Baukammerngesetz – BauKaG)
vom 9. Mai 2007 (GVBl S. 308) zuletzt geändert durch Gesetz vom 11. Dezember 2012 (GVBl S. 633); Vierter Teil, Bayerische Architektenkammer, Bayerische Ingenieurekammer-Bau; Art. 13 Aufgaben der Kammern, S.12] (05.04.2014)

(5) http://www.byak.de/start/architektur (05.04.2014)

15Dec/13

i-wish @ BÉF 2014

i-wish is invited to the the 6th edition of the budapest architecture film days to take place in toldi cinema, budapest, hungary from the 6th until the 9th of march 2014.

the screening will take place on the 9th of March at 19:00 hrs embedded in
Man and his city, a program of selected shorts.

[photo: filmnapok]

 

filmnapok on facebook
i-wish in imdb

11Nov/13

119 schtreiftisch

ein schreibtisch der aus holz sein sollte wenn auch ohne skandinavisch-bautzenische anmutung. robust, pflegeleicht und rotweinflaschenringe verzeihend aber versiegelt/plastiniert sowieso nicht: ein schtreiftisch also.

der frische schtreiftisch an seinem entstehungsort [schreinerei peter lechner]

biegen vs. stoßen: die runde ecke

durchgestreift: the inner beauty

27Oct/13

071 ±brick @ smartcityexpo

The world’s population is growing and concentrating in cities. This is a process that started with the industrial revolution two hundred years ago and is still on-going in an intense way. A 2011 UN report on human settlements estimates that 70% of the world’s population will be living in cities by 2050. In this context, cities need to develop an economic and environmentally sustainable growth in order to improve the quality of life for all. Cities will have a major role dealing with the fundamental challenges of the 21st century: climate change and other environmental threats; high consumption of non-renewable resources; economic development; growing populations; and ageing infrastructures.
In this context, the Smart City Expo World Congress is the meeting point for companies, public administration, entrepreneurs and research centres to show, learn, share, network and gather inspiration to support today’s development of future cities.
Energy
Cities are a major contributor to CO2 emissions in Europe and America. Forthcoming challenges include improving efficiencies in energy consumption and transport, increasing production from distributed and renewable sources, developing a new ways of grids energy management, boosting energy production on an urban scale, or reducing the energy needs and its environmental impact.
[from the call for papers, smart city world expo congress 2013]

we are happy to anounce that we are invited to present and discuss the ±brick on this occasion,
at the smart city expo world congress 2013 in barcelona.

19.–21. november 2013 @ fira barcelona

here’s the 6 minute talk:

[excerpted from smart city world expo youtube-channel]

25Oct/13

115 MAGiAZINg: hände

eine eher zufällige momentaufnahme der belegschaft/crew des »103er«, eines städtischen freizeitheims, in der obergeisinger perlacher straße gelegen, am 25. oktober 2013.
aleyna, armin, batukan, belmin, burak, daniel, denis, dennis, erdem, francesco, giovanni, lukas, naser, nihade, oguzhan, piranavan, roman und sergio, die waren alle da. nach der schule und bevor dann daheim was los ist. oder zwischen der schule, das aktualisierte schulsystem erlaubt ja die tollsten scenarios, kurz mal pause und dann noch mal nachmittags kurz dies oder das.
aber die waren da, an diesem freitag im späten herbst und haben ein abbild als dreidimensionales tag hinterlassen, als etwas, was als gruppe vielleicht in 20 oder 30 jahren das MAGiaZINg immer noch zusammenhält. die handabgüsse von alenya und den anderen werden sich dann eine dicke, matte schützende oxidschicht zugelegt haben, während sich von dieser hier einmal zufällig zusammengewürfelt wordenen truppe die/der eine sich auf in die weite welt gemacht haben wird der/die andere/r aber immer in obergiesing geblieben sein wird, die/der eine nix geworden ist von dem man jedoch sagt das er/sie was geworden sei oder eben andersrum.

[mehr über das MAGiAZINg hier…]

05Oct/13

109 KoreanTypologies @ Koreanisches Kulturzentrum

»Den rapiden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Wandel, den Südkorea in den zurückliegenden Jahrzehnten durchlaufen hat, betrachten Jan Schabert & Martina Günther aus architektonischem Blickwinkel. Die typischen südkoreanischen Häusertypen Han-Ok, Yang-Ok und Apat – in der westlichen Welt weitgehend unbekannt – werden dem Betrachter mittels Fotografien, Plänen und Modellen vorgestellt und ermöglichen eine Annäherung an die Entwicklung Südkoreas
[koreanisches kulturzentrum]

eine ausstellung im koreanischen kulturzentrum vom 05. bis 28. oktober 2013

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Koreanisches Kulturzentrum

Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

06Sep/13

@ arquiteturas

»From September 26th to 29th, Cinema City Alvalade, receives the first edition of
Arquiteturas Film Festival Lisbon,
an event that celebrates the encounter between cinema and architecture.«

we are more than happy that two of our recent archtiectural movies,
sewoonsanga – utopia of a monster
[d: jan schabert, seong-hoon heo, jae-young kim, sang-ryeol kim, hyeong-gyu seong, wenwen tao, 2011]

as well as
i-wish
[d: jan schabert; 2013]

will be shown on this festival.

>> program [download]


photo: Do You Mean Architecture

… our first edition went really well, we had 1150 people watching films … [Sofia Mourato]

08Jul/13

123 3×1750 mm @ room 2207

of course, this »learning« is not only happening from this person whom you might want to call teacher or professor: you learn from everyone, from everything.
of course, learning about space is predominantly happening by absorbing, feeling, analysing spaces; plus perhaps a little introduction hereunto. should you agree so far, then it sure will be self-evident, that a space-teaching purposed space could by no means be undermined with that polygreyish softcornered corporate office outfit visual pollution.

room 2207 was transformed from this corporate office into a flexible multipurpose space:
three elements, conjointly sharing 1750 mm as their length to keep things simple.

flat bars
steel bars as habitat for neodym-magnets, are adopting the level of the door-sill; carnauba-waxed surface.

sideboards
low mdf-sideboards are hosting documents, stationery, printer, fon, …
the back is half-open to allow them to distribute data & voltage from the matched wall-sockets.

tables
ultra-thin (8mm) & sharply cut trespa boards on a custom-welded base. rubber-caps provide a smooth gravity-only connection to desktop and terrazzo floor.

tables & sideboards have left the academic environment in july 2013 and were more than happy to have found a new home in  seok, kang-hee’s office of ATF architects in jung-gu, downtown daegu.