Category Archives: 05 städtebau / urban

18Mar/17

138 flüchtlingsunterkunft @ flüchtlingsbautenatlas

im soeben erschienenen
Flüchtlingsbautenatlas Making Heimat. Germany, Arrival Country
isbn 978-3-7757-4282-5
herausgegeben von peter cachola schmal, anna scheuermann und oliver elser bei hatje cantz wird auch eine unserer flüchtlingsunterkünfte vorgestellt, was uns ausserordentlich zu freud’ und ehr’ gereicht.

[photo: alescha birkenholz, münchen; buch: hatje cantz]

19Feb/17

138 flüchtlingsunterkunft @ DOM


lore mühlbauer 
und yasser shretah haben bei dom-publishers ein 
312 seitiges handbuch zum thema flüchtlingsbauten herausgegeben: architektur der zuflucht: von der notunterkunft zum kostengünstigen wohnungsbau
.
feat.: unsere unterkunft in der max pröbstl strasse, münchen.

das gereicht uns unbedingt zur freude, erscheinen wird das werk mitte märz, dann mehr…

isbn 978-3-86922-532-6
[photo: alescha birkenholz; buch: dom]

… jetzt mehr: ein .pdf der darstellung unseres projektes auf den seiten 228 bis 233 diesen handbuches finden sie hier

[375kB] 

11Feb/17

138 flüchtlingsunterkunft @ DAM

MAKING HEIMAT – Germany, Arrival Country
Die Ausstellung »Making Heimat. Germany, Arrival Country«, die das DAM für den Deutschen Pavillon auf der 15. Internationalen Architekturausstellung 2016 – La Biennale di Venezia realisierte, wird mit aktualisierten und erweiterten Themenfeldern sowie der Dokumentation und Rezension des Deutschen Pavillons in Venedig auf zwei Geschossen im DAM präsentiert. Die Ausstellung reagiert darauf, dass im Jahr 2015 die deutschen Grenzen für rund eine Million Flüchtlinge offen gehalten wurden und fordert dazu auf, über Deutschland als offenes Einwanderungsland nachzudenken. [quelle: DAM]

ausstellung 04. märz bis 10. september 2017

[photo: alescha birkenholz, münchen; logo: DAM]

20Mar/16

138 flüchtlingsunterkunft @ freitag

»das kommunikative konzept scheint aufzugehen.« schreibt lisa rüffer in ihrem schönen text über unsere flüchtlingsunterkunft in daglfing als exponat von »making heimat« im deutschen pavillon der architekturbiennale in venedig.
das und wie sie das schreibt, im aktuellen freitag 11/16 gfreut mich gar sehr.
wahrscheinlich schon wieder so wie ein kind.

138_freitag

download als pdf hier

 

11Mar/16

138 flüchtlingsunterkunft @ br2

ist diese leichtbauhalle für die 150 menschen wirklich heimat, oder ist es einfach das beste was in der situation möglich ist?

heut früh in der kulturWelt auf bayern2 berichtete gabriele knetsch im rahmen ihres beitrags über MAKING HEIMAT – deutschland auf der architekturbiennale auch über die flüchtlingsunterkunft max pröbstl strasse.

… was hier nachzuhören wäre

11Mar/16

138 flüchtlingsunterkunft @ biennale venezia

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it is with very the very greatest pleasure that i can announce my flüchtlingsunterkunft to be exhibited at this years
15th mostra internazionale di architettura
in the german pavillon
as part of MAKING HEIMAT. GERMANY, ARRIVAL COUNTRY

scroll down for info @ makingheimat.de/#fluechtlingsunterkuenfte to learn more about the project

stay tuned for more information…

 

13Dec/15

138 wandT

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über das trennwandsystem welches ich für flüchtlingsunterkünfte in leichtbauhallen mit dem baureferat der landeshauptstadt münchen entwickelt habe wird später ebenso mehr zu berichten sein wie über die flüchtlingsunterkünfte selber …
stay tuned! js

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[photos © judith buss, münchen]

17Oct/15

pojangmacha @ MDFF 2015

mdff2015

it is with greatest pleasure, that we can announce, our korean typologies production of a teilzeitraum film:  포장마차 / pojangmacha to be screened as italian premiere at the milano design film festival! the screening is about to take place sunday 18. october 2015 @ 17:30 at anteo spazio cinema, via milazzo, 9, milan/Italia

23Mar/15

131 urbanes naturnetz münchen

URBANES NATURNETZ München
Das Urbane NaturNetz München verbindet bestehende Parks und Grünzüge der einzelnen Stadtbezirke miteinander. Fuß- und Radwege schaffen Verbindungen, die auch aus der Stadt hinaus in die freie Landschaft und in die Stadt hinein führen.
Ziel:
Die Aufenthaltsqualität auf diesen grünen Verbindungsachsen soll nachhaltig verbessert werden. Kommunikation soll entestehen, sich hinsetzen, eine Pause machen, kulturelle Anregungen bekommen. Nahmobilität wird gefördert. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad in den nächsten Park kommen und weiter in den nächsten Park.

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BEZIRKS NATURNETZ Sendling-Westpark
PLANUNGSIDEE
Neben dem übergeordneten Urbanen NaturNetz München (UNaNe) wurde für alle Bezirke ein Bezirks Naturnetz erarbeitet und vertieft die Grünbezüge, wichtige attraktive Radweg Beziehungen und Platzräume mit ihren Qualitäten aber auch mit Schwachpunkten und ihrem Verbesserungspotential aufgezeigt.

Die einzelnen Bezirke der LHM sind zum Teil ein Netz sehr unterschiedlicher ’Teilstädte’, mit ganz eigenem Charakter, mit eigener Baustrukutur, Identität und Dichte. Sehr individuelle Qualitäten, an zum Teil alten Ortskernen, Grünen Oasen und Bändern sind integraler Bestandteil der aus 25 Bezirken ’zusammen gesetzten’ Stadt.

Das BEZIRKS NATURNETZ will die individuelle Identität und Qualität aber auch Potentiale und Chancen der ganz unterschiedlichen Orte mit den Bürgern und Politikern in Sitzungen und Workshops herausarbeiten. Gleichzeitig sollen aber auch Probleme und Hindernisse benannt werden und in den Zusammmenhang der Gesamtstadt und mit ihrem URBANEN NATURNETZ gestellt werden.

Ein weiteres Ziel ist, das unvermutet hohe Erholungspotential zusammen mit dem kulturellen Potential der Stadt zusammen noch besser aufzuzeigen und über den Bezirk hinaus für Einzelne oder Erholung suchenden Familien innerhalb der Stadt mit dem Fahrrad leicht und sicher erlebbar zu machen.
Gleichzeitig soll der Blick für die individuelle Qualität der einzelnen Orte geschärft werden und wo nötig die Verbesserungspotentiale der Wegestruktur und ihrer Gestaltung aufgezeigt werden.

Ziel:
Ich habe Lust mich in meinem Stadtviertel zuFuß und mit dem Fahrrad zu bewegen, mich in meinem Stadtviertel aufzuhalten.

131_plan
Projektverlauf:
2014.10.14 Urbanes Wohnen stellt das Urbane Naturnetz einer Sondersitzung dem BA7 vor.
2014.11.25 Urbanes Wohnen stellt einen Antrag auf Zuwendung aus den Mitteln des BA7 (550,-euro)
2015.01.21 UW stellt Antrage im Haushaltsausschuss des BA7 vor
2015.01.14 BA 7 stimmt dem Antrag zu
2015.01.27 UW: Abstimmung Grobkonzept Ampelplan mit Verkehrsausschuss des BA7
2015.03.31 Übergabe Broschüre Ampelplan an BA7

download brochure (6mb)

131_broch_thumb

Grüne Achsen BA7
Martina Günther Dipl.-Ing. (Univ.) Architektin, Stadtplanerin, günther & schabert architekten stadtplaner
Projektleitung: Manfred Drum Dipl.-Ing. Architekt
Grafik: © Urbanes Wohnen e.V. – Leonhard Büttner; günther & schabert
Geodaten-Grundlagen: © Landeshauptstadt München – Kommunalreferat / Vermessungsamt
Urbanes Wohnen e.V., Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München • www.urbanes-wohnen.de

 

11Sep/14

i-wish @ milano design film festival

 

 

iwish_milano_a

 

it is with supergreat pleasure, that we can report
i-wish
to have been selected for the second edition of
MILANO DESIGN FILM FESTIVAL

10. oct @ 18:30 hrs in sala 400
12. oct @ 15:45 hrs in sala 50

09. – 12. october 2014
Anteo spazioCinema
via Milazzo 9
20121 Milan
Italy

> iwish @ mdff

A big department store selling building-shaped wishes.
Here the perfect house is real, visible, tangible, accessible, simple to be imagined, and available for purchase. We are in Daegu Gwangyeoksi, the fourth largest town in South Korea with 2.5 million citizens. A smiling and polite hostess shows a scale miniature of the building and explains that it offers three different apartment types (70, 79, 96 square meters) and it can host 839 families. Moreover, when you enter the different rooms you can daydream so that you won’t have any doubt about the future architectural structure. Mainly visited by women, I-Wish is a place beyond reality where, however, you wear slippers as if you were already at your own home.
Un grande magazzino che vende desideri a forma di edificio.
La casa perfetta qui è a portata di mano, visibile, tangibile, accessibile, facile da immaginare, acquistabile. Ci troviamo a Daegu Gwangyeoksi, per estensione, la quarta città del Sud Corea con una popolazione di oltre due milioni e mezzo di persone. Una hostess sorridente e compita mostra una maquette in scala e spiega che in quel grande complesso possono vivere 839 famiglie in appartamenti acquistabili in tre tipologie: 70, 79, 96 mq. È inoltre possibile sognare a occhi aperti entrando all’interno dei diversi spazi in modo da non avere alcun dubbio circa la loro futura composizione architettonica. Principalmente frequentato da donne, I wish è un luogo che va oltre la realtà, all’interno del quale però si calzano ciabatte, proprio come si fosse già a casa propria.
[text: http://www.milanodesignfilmfestival.com/i-wish/]

02Sep/14

i-wish @ istanbul archfilmfest

we are more than happy to be able to announce that i-wish [arzu ederim] was selected to be shown at the 8th edition of İstanbul Uluslararası Mimarlık ve Kent Filmleri Festivali / istanbul international architecture and urban films festival!

iwish_istanbul_a

archfilmfest.org takes place in several locations in istanbul/tr from the 13th til the 18th of october 2014:

13th oct @ 14:00 hrs [Mimarlar Odası Orhan Şahinler 1] (together with the fantastic DLRG movie)
14th oct @ 16:00 hrs [Galata Derneği]
15th oct @ 14:00 hrs [Galata Derneği] (also with DLRG)
15th oct @ 18:00 hrs [Avusturya Hastanesi]
16th oct @ 16:00 hrs [Nazım Hikmet Kültür Merkezi 2]
17th oct @ 16:00 hrs [Mimarlar Odası Orhan Şahinler 1]

for more informations please go the webpage of the festival.

13Aug/14

daeguhanok wins AAFF

we feel highly honored that our little documentary daeguhanok was selected »best film« at
AAFF 2014 [architect africa film festival] in collaboration with
DIFF [durban international film festival] at
UIA2014 durban [XXV international union of architects world congress]

126_aaff_map

AAFF is organised by the architects collective of south africa
the7th edition subject was
»voices |in|visible : revealing temporal interactions with place«

watch daeguhanok here

14Jul/14

130 askren manor

Aus Alt mach Neu – Transformation statt Abbruch

Städtebau & Identität
Die einprägsame städtebauliche Figur der Wohnsiedlung Askren Manor erinnert an weltbekannte Siedlungsentwicklungen der Architektur und des Städtebaus der Moderne in den 20er und 50er Jahren.
Die räumliche Qualitäten, die Askren Manor einbeschrieben sind und an Siedlungen von Ernst May in Frankfurt (z.B. Römerstadt) erinnern, konnten bisher durch die fehlende Anbindung an die Umgebung, die autogerechte innere Erschließung, die gleichartigen Wohntypologien und die sterile Gestaltung der Details nicht zum Tragen kommen.

transformative evolution, progressive transformation, kontinuierliche adaption, …
_erkennen der vorhandenen Werte (90% der Grundlagen für ein modernes, attraktives, gemischtes Wohnquartier sind bereits vorhanden)
_arbeiten mit den Gegebenheiten des Ortes
_gezielte, punktuelle Eingriffe, die sich jedoch maßgeblich positiv auf die gesamte Anlage auswirken

Maßnahmen
Die Grundstruktur der Siedlung, die linear ausgerichteten, Ost-West orientierten Wohnhäuser bleiben als identitätsbildender Körper in ihrem städtebaulichem Grundriss für das neue Quartier erhalten, ca 30% der Wohnzeilen werden durch neue gebaute Typologien, Reihenhäuser und freistehende Einfamilienhäuser (Wohneigentum) ersetzt.


Der Bestand (ca. 70%) wird in verschiedenen Transformationsstadien umgebaut: vom einfachen Anbau einer Schallschutzmaßnahme, verglaste Loggia, Aufzug etc. bis zum herausschneiden von Gebäudeteilen aus dem Bestand (à la Gordon Matta Clark), um eine Einfamilienhaus mit umgebenden Garten zu erreichen. Die Bestandshäuser die eine Umwandlung von der Wohnzeile zum Einfamilienhaus/ Stadthaus erfahren, haben eine großzügige Wohnfläche (bis zu 300 m²) und doppelgeschoßige Räume. Die räumliche Großzügigkeit und das individuelle Erscheinungsbild der so umgebauten Häuser gibt Freiheit und Großzügigkeit.

Umbau Geschosswohnung 12 x 18 WE 256 WE

Umbau Reihenhaus : 6 x 6 WE 42 WE

 

Umbau Einfamilienhaus : 3 x 4 WE 12 WE

Neubau Einfamilienhaus : 5 x 6 WE 30 WE

Neubau Reihenhaus : 5 x 12 WE 60 WE

Durch punktuellen Abbruch entsteht eine zusammenhängende Freiraum/Platz/Park Spange in Nord-Süd Richtung. Die Schülerinnen und Schüler können autofrei, im Grünen zu dem südlich anschließenden Schulgürtel gelangen. Im Süden und Westen erweitern großzügige Parks das Quartier. Sie schaffen eine Anbindung an die Landschaft und an die Grünzugverbindung mit Schulen zur Innenstadt. Die Erschließung für Fahrzeuge erfolgt nun in Ost-West-Ausrichtung. Die neuen Straßen binden das Quartier nach Osten hin in den Stadtkörper ein und schaffen Adressen und Verbindungen des ehemals geschlossenen Areals. Ein neuer Boulevard am John-F.-Kennedy Ring bildet eine Verknüpfungszone aus. Die Freiräume zwischen den Zeilen sind frei von Durchgangsverkehr und erhalten in einer Ausprägung unterschiedlicher Freiraumtypen als Gärten, Anger, Höfe nun eine hohe Aufenthaltsqualität. Jeder Bauabschnitt erhält eine Kindertagesstätte, das Quartier erhält einen Bürgertreff. Großzügige doppelgeschossige »Ladenwohnungen« in den umgebauten Bestandhäusern ermöglichen eine vielfache freiberufliche Nutzung: Büros, Ateliers, Yogagruppen, ruhiges Gewerbe. In der aktuellen Ausstellung »»Schweinfurter Wohngeschichten« beweist die Stadt, daß sie vielfältige Erfahrungen mit Bauen im Bestand hat, und unser Ansatz, »Aus alt mach neu« ganz in der mutigen Bautradition der Stadt Schweinfurt liegt. Der Baumbestand kann weitestgehend erhalten werden und wird partiell ergänzt.

Ein neues Schwimmbad für Schweinfurt
Punktuelle, idetitätsbildende Maßnahmen / Neubau
Wir schlagen vor als »Kopf« und »Flagship« der neuen Siedlung, ein Schwimmbad mit architektonisch skulpturalem Charakter zu errichten. Die Öffnung der Kasernen und der Wohnsiedlungen amerikanischer Familien ist für Schweinfurt ein Meilenstein im beginnenden Jahrtausend. Die neue »Schwimm-Arena-Schweinfurt« mit 10m-Sprungturm und Erlebnis-Wasserrutsche, sollte nicht nur ein Signal und Geschenk für die Schweinfurter Bürgerinnen und Bürger, sondern auch überregionales Symbol und Zeichen für Öffnung und Veränderung sein. In der Hülle/Fassade des Schwimmbades befinden sich kleine Läden (z.B. Nagelstudio, Bistro, Cafe, Kiosk…). Auf dem Dach ist Wohnen möglich. Die Entwicklung und Umwandlung des Areals könnte von Norden nach Süden in drei Bauabschnitten erfolgen.

Energie
Durch den Erhalt von über 70% der Bausubstanz ergibt sich eine überaus positive Energiebilanz, berücksichtigt man die »Graue Energie« und die damit verbundene Einsparung von Ressourcen. Wir wenden das »Cradle to Cradle« – Prinzip an, das nicht erst seit der Architekturbiennale »Reuse / Reduce / Recycle« in Venedig 2012 Eingang in Wirtschaftlichkeitsberechnungen gefunden hat. Allein die Entsorung der ca. 2.000 to Baustoffe allein einer Wohnzeile (ca 1.000 m³) wären 75 Lkw Ladungen. Weiterhin kann die Energiebilanz durch konservative Maßnahmen, Photovoltaik, passiv-solare Energieeinträge etc. verbessert werden.

konversion askren manor
städtebaulicher ideenwettbewerb

auszug aus der wettbewerbsausschreibung:

Die Stadt Schweinfurt am Main ist die drittgrößte Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken und Oberzentrum der Region Main-Rhön. Als traditioneller und heute internationaler Industriestandort stehen den ca. 53.000 Einwohnern etwa genauso viele Arbeitsplätze gegenüber.
Entstehung des Militärstandorts Schweinfurt
Ab dem Jahr 1934 wurde in Schweinfurt mit der Errichtung militärischer Anlagen begonnen. Aus dieser Zeit sind ein Fliegerhorst (heute Conn Barracks) und eine Panzerkaserne (heute Ledward Barracks) erhalten.
Amerikanische Militärpräsenz
Mit dem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg und der Besatzung durch die amerikanischen Streitkräfte entwickelten sich neue Strukturen. Im Jahr 1953 wurde für militärische Familien die Wohnsiedlung Askren Manor errichtet.
1954 wurden mit der Heeresstraße die außerhalb gelegenen Übungsplätze angebunden. Ab 1987 wurden die Wohnsiedlung Yorktown Village inklusive dem angrenzenden Kessler Field errichtet.
Konversion
Die jahrzehntelange Tradition als Militärstandort geht nun mit dem Abzug der US-Streitkräfte im Herbst 2014 zu Ende. Zur Garnison gehörten zuletzt ca. 11.000 Personen (Soldaten, Angestellte, Familienangehörige und Veteranen). Die militärischen Liegenschaften werden jetzt vom Bund (BImA) übernommen und anschließend einer Vermarktung zugeführt.
Wohnen in der Stadt Schweinfurt
Aufgrund der engen Gebietsgrenze der kreisfreien Stadt konzentriert sich der Wohnungsmarkt im Wesentlichen auf die Innenentwicklung bereits bebauter Gebiete. Entsprechend eingeschränkt ist das Angebot für Wohnraum.
Die frei werdende Fläche der Askren Manor ist somit aufgrund ihrer Lage und Größe eine Herausforderung und Entwicklungschance zur Deckung der bestehenden Wohnungsnachfrage, insbesondere für junge Familien und Berufspendler. Eine direkte Marktintegrierung der vorhandenen ca. 700 Wohneinheiten im jetzigen Bestand führt nicht zur gewünschten Durchmischung. Daher ist beabsichtigt, das Quartier von der BImA zu erwerben und hier ein neues lebendiges Wohnquartier zu entwickeln.
Lage im Stadtgebiet
Das ca. 28 Hektar große Quartier befindet sich am westlichen Siedlungsrand der Stadt Schweinfurt, ca. 3 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Das Gelände ist ohne nennenswerte topografische Erhebungen.
Struktur, Typologie und Nutzung
Das trapezförmige Quartier wird von dreigeschossigen Wohnzeilen in linearer Nord-Süd-Anordnung geprägt. Die Wohnzeilen haben jeweils 2 bzw. 3 Treppenhäuser, die 4 bzw. 6 Geschosswohnungen / Ebene erschließen. Im Süden befindet sich eine kleinere, zweigeschossige Doppel-hausbebauung für privilegiertes Wohnen.
Leitbild
Ziel ist die Entwicklung eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadt-quartiers, das der Nachfrage unterschiedlicher Zielgruppen gerecht wird. Dies sind bevorzugt junge Familien und Berufspendler, ergänzt durch eine altersstrukturell und sozial gemischte Bewohnerschaft (z.B. betreutes Wohnen, Boardinghäuser, studentisches Wohnen etc.)

mit:
bauchplan
florian otto
nicol vitali, thomas meyer, jun li

03Jul/14

132 central square plovdiv

The competition site is Central Square – the largest open public space in the city of Plovdiv.
Plovdiv is the second-largest city in Bulgaria. It is situated 146 km southeast of the capital city of Sofia. It blends the relaxed atmosphere of a provincial town with the busy daily grind of a contemporary major center. Plovdiv is an old city of thousands of years of history. Its significant cultural-historical heritage encompasses the Antiquity, the Ottoman period and the Bulgarian Revival, the after-Liberation period of the Third Bulgarian State, the Socialist period. Ample and valuable material evidence has been preserved from each of these periods. The landmarks however are far from coexisting in an organic body, even more so given the current rhythm of city life.
What Plovdiv needs is a contemporary public space which should neither turn its back on history, nor lose its touch with the present. The international architectural design competition for Central Square in Plovdiv has been announced in an effort to find a solution to the problem in open architectural competition.
AIM
Central Square is a tough place ridden with issues. Most of the historical and architectural layers the city is famous for intersect right here – archaeological excavations, a socialist Party House, a Modernist and later renovated post office, а park from the late 19th century and a number of transport conflicts.
The aim of the competition goes beyond renovation. The challenge is to provide a strategy for harmonizing all these layers into an actively functioning, attractive and distinctly contemporary space.
The international competition for Central Square is also part of the strategy of the Municipality of Plovdiv towards a successful bid for European Capital of Culture in 2019.
[excerpted from the brief]

 

plovdiv’s 4-dimensional urban living-room
the multiple layers of history of this piazza are uncovered and strengthened, connected with the presence and combed with social and functional requirements.
an overlayed brassen floorpattern brings the history to the surface. furthermore it is supporting urban shopping in glavnata and it’s neighbourhood against e-commerce & suburban hypermarkets.

a continuous process
depicting the beauty of aging and the chances of repair, of care. praising the city as a living organism. broken floorelements will be replaced in a ongoing process, missing ones will be filled in. locally sourced basalt on the inside of the forum, artificial elements around it.

the elements

purpose-cast Brass/Tombak floor slabs make the footprint of the Forum become readable

»open lounges« combining robinia pseudoacacia as shade-giving tree on polyfunctional decks of the same wood

parking-pallette; floating asphalt, underlit; mutating into a stage on occasions…

Stripped to their construction and equipped with precise stairs/ramps, the underpasses become quiet background to archaelogy

 

> the competition @ plovdivsquare.com
> our submission @ plovdivsquare.com
> our submission as pdf

in collaboration with Maria Popova, Victoria Georgieva and Georgi Popov

05Oct/13

109 KoreanTypologies @ Koreanisches Kulturzentrum

»Den rapiden gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Wandel, den Südkorea in den zurückliegenden Jahrzehnten durchlaufen hat, betrachten Jan Schabert & Martina Günther aus architektonischem Blickwinkel. Die typischen südkoreanischen Häusertypen Han-Ok, Yang-Ok und Apat – in der westlichen Welt weitgehend unbekannt – werden dem Betrachter mittels Fotografien, Plänen und Modellen vorgestellt und ermöglichen eine Annäherung an die Entwicklung Südkoreas
[koreanisches kulturzentrum]

eine ausstellung im koreanischen kulturzentrum vom 05. bis 28. oktober 2013

220px-Korean_cultural_center
Koreanisches Kulturzentrum

Kulturabteilung der Botschaft der Republik Korea
Leipziger Platz 3
10117 Berlin

06Sep/13

@ arquiteturas

»From September 26th to 29th, Cinema City Alvalade, receives the first edition of
Arquiteturas Film Festival Lisbon,
an event that celebrates the encounter between cinema and architecture.«

we are more than happy that two of our recent archtiectural movies,
sewoonsanga – utopia of a monster
[d: jan schabert, seong-hoon heo, jae-young kim, sang-ryeol kim, hyeong-gyu seong, wenwen tao, 2011]

as well as
i-wish
[d: jan schabert; 2013]

will be shown on this festival.

>> program [download]


photo: Do You Mean Architecture

… our first edition went really well, we had 1150 people watching films … [Sofia Mourato]

03Dec/12

118 KoreanTypologies @ MaximiliansForum

Die einzigartigen südkoreanischen Wohnhaustypologien, Han-ok, Yang-ok und Apat, sind in Deutschland und der westlichen Welt weitgehend unbekannt. Anhand von Modellen, Plänen und Photographien werden die Häuser aus dem fernen Osten nach München transportiert. An ihnen lässt sich versuchen die gesellschaftliche, soziale, politische und kulturelle entwicklung südkoreas abzubilden und lesbar zu machen. The unique south-korean housing-typologies or Han-ok, Yang-ok and Apat are almost completely unknown in Germany and the western world. They are brought from the far east to München in the format of models, drawings and photographies, to be discussed, attempted to comprehend, to learn from them … 대한민국의 독특한 주거형태인 한옥,양옥 그리고 아파트는 독일을 비롯한 서양에 전혀 알려지지 않았다. 우리는 그것들의 사진과 모델들 그리고 도면을 동쪽 저 먼곳에서 뮌헨으로 일정한 포맷에 담아왔다. 그 문화를 이해하는것을 시도하면서 논의되고, 그것으로부터 배울수 있었으면 한다. for more information go to >> koreantypologies.net


[photo: günther&schabert]

Ausstellung/Symposium vom 14.01.2013 bis 27.01.2013 von günther & schabert im MaximiliansForum, dem städtischen Kunstraum für angewandte Kunst in der Unterführung Maximilianstraße/ Altstadtring; Eintritt frei. An exhibition/symposium from  14.01.2013 until 27.01.2013 by günther & schabert at MaximiliansForum, the  municipal space for applied art in the underground crossing of Maximilianstraße/ Altstadtring. U/S Marienplatz · U4/U6 Lehel · T19 Kammerspiele; free admission

Die Münchner Architekten und Förderpreisträger der Landeshauptstadt München Martina Günther und Jan Schabert lehren, forschen und leben seit 2010 in Südkorea, ohne ihren Lebensmittelpunkt in München jemals aufgegeben zu haben. Es war somit nur eine Frage der Zeit, bis das Pendeln zwischen hier und dort, zwischen München und der fernöstlichen Welt, zu einem Austausch zwischen den Kulturen, zu einem Architekturvergleich, ja letztendlich zu einem Knowledge-Transfer führen würde. Zeitgleich zur Bau 2013 zeigen sie das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm „kroean typologies“, das durchaus als reflektive Erweiterung dieser Systemschlacht zu betrachten ist.

한옥 Han-Ok – traditionelles koreanisches Holzhaus

Das Han-Ok findet sich in Stadt und Land in ganz Korea. Das modulare Prinzip bestehend aus Raum, Freiraum, Dach und Mauer lässt vielfältige Kombinationen zu, die auf die Umgebung reagieren. Dach, Mauer, Tor. Sehr rätselhaft das Ensemble. Je dichter, je urbaner der Kontext, desto höher scheint die Mauer zu sein, Privatheit gewährend. Diese Umschließung, hat man sie erst einmal durchquert, betritt man das Haus oder den Hof und dann liegt alles offen da. Ein Holzhaus, etwas in die Luft gehoben und ein kleiner Innenhof der eigentlich ein Raum im Freien ist. Das Dach, wie großer Regen- und Sonnenschirm, Dämmung, Kühlung, Regenschutz und vieles mehr. Ist es nur ein Dach auf Stützen umstanden von einer Mauer? Die leichten Schiebeflächen, Türen, Fenster im Inneren, bringen einen sich dauernd veränderbaren Zustand hervor. Offen, ganz offen, nur wenig offen. Der Luftzug- im Sommer unerlässlich. Die Schönheit, aus der Funktion und Konstruktion und vielleicht aus noch mehr heraus entstanden, prägt die kleinen Holzhäuser. Die Geometrie und Proportion der Dächer, die Dachziegel, die Farben, das finden wir dann in ganz Korea. Das Prinzip ist gleich, die Typologie ablesbar. Ähnlich, aber nie gleich.
On-Dol und Ma-Ru sind prägende Elemente des Hauses.
Han-Ok – traditional Korean wooden house
The „Han-Ok“ can be found everywhere in Korea, in the cities and the countryside. It is built using a modular principle and consists of room, free zone, roof and wall and allows diverse combinations according to the surrounding area. Roof, wall, gate – a mysterious ensemble. The greater the urban density, the higher the wall seems to be, thus allowing privacy. Once passed the surrounding wall you enter the inner courtyard and everything lies open in front of you. A wooden house, slightly raised up and a little inner courtyard which is like an outside room. The roof like a big umbrella or a sunshade – it is insulation, cooling, rain protection and many other things at the same time. Or is it just a roof on supporting pillars surrounded by a wall? The light sliding surfaces, doors, windows in the inside of the house create a continously changing interior, open, completely open, slightly open. The draught – essential in summer. The beauty – created by the function, construction and probably by even more things, characterizes the little wooden houses. The geometry and the proportion of the roofs , the tiles, the colours, these are things which are found throughout Korea. The principle is always the same, the typology always readable. Similar but never the same.
On-Dol and Ma-Roo are defining elements of the house.

온돌 On-Dol – der Fußboden als Kachelofen

Die Beheizung der traditionellen koreanischen Holzhäuser erfolgt über die Fußbodenfläche. Das Sitzen und Schlafen auf dem geheizten Fußboden ist eine wunderbare und effektive Art, sich in den kalten Wintermonaten warm zu halten. 
Das Prinzip „On-Dol“ ist ähnlich einem horizontalen Kachelofen oder einer Hypokaustenheizung, die die ganze Fußbodenfläche von unten erwärmt. Rauchgaskanäle im Boden transportieren die warme Luft mäandermäßig spazieren und nehmen ihr die Wärme ab. Das Prinzip der Fußbodenheizung ist in Korea auch aktuell die bevorzugte Art der Raumheizung. Heizkörper (Radiatoren etc.) sucht man hier vergeblich.
On-Dol – the floor like a tiled stove
The traditional Korean wooden house uses underfloor heating. Sitting and sleeping on a heated floor is a wonderful and effective way of being warm during the cold winter months. On-Dol works similar like a horizontal tiled stove or like a „hypokausten“ heating which heats the complete surface of the floor from beneath. The warm air is transported through flue gas channels under the floor. The underfloor heating is the principle method of heating houses in Korea. Radiators are looked for in vain.

마루 Ma-Ru – natürliche Kühle, in Holz

Zwischenraum zwischen zwei Räumen, Innen und Außen zugleich und doch das große Dach über dem Kopf. Auf dem Holzboden zu sitzen ist wunderbar, fast wie in einem großen Möbel fühlt man sich, das dunkle Holz um einen rum. Im heiß-feuchten Sommer ein leichter Luftzug – und da das Haus leicht aufgeständert ist, kann die Luft auch unter dem Ma-Ru durchziehen. Der Blick in den kleinen Innenhof. Nach Süden geöffnet wird hier in den kalten Wintern der kleinste Strahl Sonne eingefangen.
Ma-Roo – the natural coolness of wood
Space between two rooms, inside and outside at the same time and still under the big roof over your head. It is marvelous to sit on the wooden floor. It feels like sitting in a big piece of furniture, surrounded by dark wood. A light draught in hot and humid summer days – and as the house is slightly raised off the ground the air can travel through under the Ma-Roo. Looking into the little inner courtyard which is South-facing. In cold winter days even the smallest ray of sunshine gets caught.

양옥 Yang-Ok oder Villa – »western-style«
Dem Han-Ok folgt das Yang-Ok. Flachdach und Außentreppe prägen diese koreanische Wohnhaustypologie.
Nach dem Koreakrieg löste die bis zu dreigeschossige Stahlbetonkonstruktion mit Klinkerfassade die Holz-/Lehmkonstruktion des Han-Ok ab. Eine höhere Dichte erlaubend, prägt diese Wohnform Stadt und Land. 
Mehrere einzelne addierte oder integrierte Treppenläufe ermöglichen einen ausschließlich externen Zugang zu allen Etagen.
Das Dach, mal grün, mal blau versiegelt, wird weitgehend zum Wäsche-Trocknen, Lagern, urban-farming usw. verwendet, glasierte Ziegel-Riemchen verzieren die Fassaden dieses an divergierenden Kontext gut anpassungsfähigen Typus, vom eingeschossigen stand-alone in einsam-ländlichen Szenen bis hin zu dicht gepackten Zwei- bis Dreigeschossern in Ballungszentren; eine hohe horizontale Dichte als Garantie für kommunale und soziale Kontakte, Identifikation und Interaktion unter seinen Bewohnern.
Yang-Ok or Villa – »western-style«
The Han-Ok is followed by the Yang-Ok which stands out by its flat roof and its outdoor staircase.
After the Korean War the Yang-Ok replaced the Han-Ok. The Yang-Ok-style building consists of up to three storeys, it uses steel reinforced concrete whereas the former Han-Ok was a wooden and clay constructed building with a clinker facade. The Yang-Ok allows higher urban density and characterizes city and countryside living. All floors permit exclusively external access by several individually added or integrated flights of stairs. The roof, which can be blue or green sealed, is mainly used: for drying clothes, storage space, urban farming etc. The facade is decorated by glazed tile-straps. The „Yang-Ok“ type building can easily adopt to diverging contexts, from a single-storeyed stand-alone in a remote countryside scene to a densely packed two- to three-storeyed building in conurbation areas. A high horizontal density as warranty for municipal and social contacts, allowing identification and interaction between its inhabitants.

아파트 Apat

Der erste Prototyp des property-developments Apat landete 1962 in Mapo, Seoul: Mitnichten mit offenen Armen begrüßt, mussten gesundheitliche Verträglichkeit und Sicherheit des gestapelten Wohnens zunächst im Tierversuch probiert und demonstriert werden, bevor nahezu allein mit ubiquitären Abgüssen dieses Stahlbetontypus der enorme Wohnraumbedarf für eine dramatische wirtschaftliche und demographische Entwicklung befriedigt werden konnte. Apat wurde binnen eines halben Jahrhunderts zum favorisierten Wohnmodell von drei Vierteln der koreanischen Bevölkerung.
Der Großteil der 19-geschossigen Apartment-Blocks basiert auf zwei Wohnungstypen, einer 79m²- und einer 109m²-Einheit. „Von 1993 an vollzog sich der Wandel der Wohnkultur rasend schnell. Die neuen Apartmentkomplexe setzten die Räume dicht an dicht, stapelten sie ebenso dicht übereinander und bewirkten gleichzeitig eine Trennung zwischen Wohnraum und urbanem Raum.“ (aus Bauwelt 36/2008: „Seoul – City of the Bang“, Kwangsoo Kim)
Apat
The first prototype of the property-development Apat was constructed in Mapo, Seoul in 1962: By no means welcomed with open arms, this kind of stacked living had to be tested and proven on animals for health compatibility and security. After that the enormous housing needs for a dramatically growing economic and demographic devolpment could be satisfied almost solely with ubiquitous casts of the steel reinforced concrete building style of the Apat. Within half a century the „Apat“ became the preferred living model for three quarters of the Korean population. The majority of the 19-storey apartment blocks consists of two types of flats, a 79 m2-unit and a 109 m2-unit. „From 1993 onwards the change of the living style went on rapidly. The new apartment complexes put together the rooms as tightly as they were stacked on top of each other and at the same time caused a separation of living space and urban space.“ (Bauwelt 36/2008: „Seoul – City of the Bang“, Kwangsoo Kim).

konzept · concept · 생각


[photos: kulturreferat]

44 mal 14 meter ausstellungsraum, unter der maximiliansstraße, da wo sie den altstadtring kreuzt: eine zugige fußgängerunterführung im nicht gerade für kommode temperaturen bekannten januar, zu bespielen mit ausstellung und einer ein-wöchigen vortragsreihe.


[früher planstand, noch ohne modell-begleitende projektionen]


[realisierter planstand, die überlagerung der 1:1 grundrisse ist gut zu erkennen]

die ausstellung besteht aus insgesamt 5 elementen:
a modelle 1:100
b grundrisse 1:1
c drei dia-projektionen
d ein paar film-monitore
e ein zelt

a modelle 1:100
die drei wohntypologien werden im maßstab 1:100 auf einer fläche von 3,16 x 3,16 m, also jeweils 10 ha als schwarzplan sowie partiell als modell dargestellt, modelle welche aus maßstabsgerechten, auf das veranstaltungsprogramm gedruckten schnittmustern zu bauen sind.

b grundrisse 1:1
die outlines der konstruktionen sind, einander überlagernd und so ihre kongruenz wie divergenz auslesbar machend, dem boden in form von klebemarkierung aufgetragen.

c dia-projektionen
ergänzend zu den abstrakten darstellungen zeigen, einer jeden typologie zugeordnet, folgen photographischer aufnahmen zustand, nutzen und anmutung.

d film-monitore
ein 1qm grosser hund ist die sich, zu öffnungszeiten in die ecke und after hours zum schaufenster, bewegende basis für ein paar röhrenmonitoren: der grosse für filme von kim juree die auflösung der typologie yang-ok behandelnd, der kleine für eine dokumentation über sewoon-sanga, seouls bedrohte metabolisitische megastructure.

e zelt
und ein zelt musste her, für die vorträge, so etwas wie ein koreanisches pojang-macha/포장마차.

[photo: günther&schabert]

umsetzung · implementation · 이행

a modelle 1:100

[photos: günther&schabert]

[film: günther&schabert]


[film: günther&schabert]


[photo: alescha birkenholz]

b grundrisse 1:1

[film: günther&schabert]


[photo: günther&schabert]

c dia-projektionen

[photos: alescha birkenholz]

d film-monitore

[photos: alescha birkenholz]

e zelt


[photos: alescha birkenholz]

 

programm · program · 과정표

Montag, 14. Januar 2013 · 월요일 2013년01월14일
korean typologies
Grußwort
Dr. Elisabeth Hartung [Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Leitung MaximiliansForum]
Prof. Uwe Kiessler [Kiessler & Partner Architekten GmbH, München]

»Das MaximiliansForum ist der städtische Kunstraum für die angewandten Künste wie Schmuck, Design, Mode, Architektur und für interdisziplinäre Kunst- und Kulturprojekte. Unter Federführung des Kulturreferats der Landeshauptstadt werden hier Ausstellungen und Veranstaltungen gezeigt, die in innovativen kulturellen Formaten wie Präsentationen, Diskussionsrunden, Konferenzen, Performances gesellschafts- und kulturrelevante Fragen an der Schnittstelle zwischen den angewandten und freien Künsten stellen.
Auch in diesem Jahr profiliert sich der Raum wieder als Forum für die angewandten Künste und als bedeutender Ort innerhalb der interdisziplinär geprägten Kunstlandschaft Münchens. Wir freuen uns sehr, dass Martina Günther und Jan Schabert das Jahresprogramm, das einen Schwerpunkt auf die kulturelle Relevanz von Architektur, Schmuck, Mode und Design legt, mit „korean typologies“ eröffnen. Die beiden Architekten und Stadtplaner haben seit der Gründung ihres Büros günther & schabert vor 14 Jahren mehr als 100 Projekte bearbeitet und erhielten 2005 für ihre Arbeit den Förderpreis Architektur der Landeshauptstadt München. Obwohl ihr Lebensmittelpunkt hier in München liegt, reisen sie regelmäßig in andere Städte und Länder für Lehre und Forschung. So war es auch ein sechsmonatiger Forschungsaufenthalt Jan Schaberts in Korea in 2010, der zu einem neuen Lebensabschnitt für günther & schabert wurde und zu Professuren der beiden für Entwurf und Konstruktion, Lehre und Forschung an der Keimyung Unversität in Daegu führte.
Das aus dem kulturellen Austausch zwischen München und Südkorea entstandene Projekt „korean typologies“ ist eine persönliche Sammlung südkoreanischer Wohnhausarchitektur und der Versuch einer Kategorisierung dieser Sammlung. In der Ausstellung sind als Kategorien vor allem die drei Wohnhaustypologien Han-Ok, Yang-Ok und Apat wiederzufinden, die sich zunächst durch ihre Grüße unterscheiden. Auf ihrer Suche nach Typologien suchten günther & schabert vor allem nach übertragbaren Prinzipien, die eine kulturelle, soziale, ökonomische und ökologische Architekturperspektive ermöglichen. Die daraus hervorgehende Sammlung versteht sich nicht als vollständiger Katalog, sondern als Prozess. Es geht dabei um Alltagsarchitektur, Wohnarchitektur und vielleicht um die Abwesenheit von „Icon-Architektur“. Sie stellen konkrete, existierende Stadtausschnitte Daegus, der mit 2,5 Mio. Einwohnern drittgrößten Metropolregion Südkoreas, vor, in denen sie gelebt und gearbeitet haben, die sie von innen und außen kennenlernen durften. Die Vorstellung in Modellen, Plänen folgt den architektonischen Mitteln der Maßstäblichkeit. Die Maßstäbe der Modelle wurden so gewählt, dass man gleichzeitig einen Eindruck von der Stadtstruktur, vom Haus und von den Proportionen des öffentlichen Raumes/Zwischenraumes bekommt.
Die Ausstellung, die zeitgleich zur BAU 2013 stattfindet, wird von vielseitigen Veranstaltungen begleitet. Von heute bis Sonntag – mit nur einem Ruhetag am Donnerstag – treffen sich jeden Abend um 19 Uhr deutsche und koreanische Experten aus den Bereichen Architektur und Kultur in „korean typologies“ und diskutieren über relevante kulturelle Themen. …«
[Grußwort Kulturreferat]


[photos: wolf schabert]

Dienstag, 15. Januar 2013· 화요일 2013년01월15일
korean climates
»Yeosu EXPO Pavillon«
Stefan Holst [Transsolar Energietechnik GmbH, München]
»Klima als Herausforderung für Bauplaner – Bauen und Planen in Korea«
Christoph Mitterer [Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, München]
Sumee Park [Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, München]
Moderation: Frank Kaltenbach, Architekt, Redakteur



[photos: alescha birkenholz]

Mittwoch, 16. Januar 2013· 수요일 2013년01월16일
korean realities
»Green Spreading for Existing Building«
Dr.-Ing. Keonho Lee [Korea Institute of Construction Technology (KICT)]
»not rhetoric but dialectic«

Youngjoon Choi, Jihyun Woo, Sukjin Hong [OFFICE ARCHITEKTON, Daegu/Republik Korea]
In a flood of design, many buildings were made by formal compositions with rhetoric. Besides, reality is behind the facades were based on sound commercial logic. On the basis of the ideas learning from anonymous buildings in Bukseong-ro, we try to expose the material, reality and typology by simply stripping desires away on the facade. In this project we try to make certain qualities in the ordinary, and compositions without rhetoric through the context.
»Koexistenz von Tradition und Modernität in Korea«

Sewoong Lee [Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München]


[photo: wolf schabert]

Freitag, 18. Januar 2013· 금요일 2013년01월18일
korean sounds

»korean/urban soundscapes«
BassBoost & Kleingeldorchester
Lange Nacht der Architektur



[photos: alescha birkenholz]

Samstag, 19. Januar 2013· 토요일 2013년01월19일
korean observations

Prof. Linn Song [Hochschule Rosenheim]
Prof. Martina Günther [günther & schabert architekten, München]
Jan Schabert [günther & schabert architekten, München]


[photo: wolf schabert]

Sonntag, 20. Januar 2013· 일요일 2013년01월20일
korean positions
Pecha-Kucha; Studierende und Absolventen TUM, HM, HRos, AdbK et al.



[photos: günther&schabert]

durchgehend einsehbar:
»Yang-Ok« von 김주리
»Sewoon-Sanga« von 김상렬, 김재영, 도문문, 성형규, 얀샤버트, 허성훈

Konzept / Organisation / Programmierung / Realisierung Prof. Martina Günther / Jan Schabert Dank / Thanks Tina Dörge, Antonia Fenn, Daniela Grosch, Claudia Guter, Birgit Günther, Paul Günther, Stefan Günther, Nausikaa Hacker, Lisa Hörstmann, Youjin Ji, Frank Kaltenbach, Juree Kim, Hyun-Jeong Kim, Sangu Kwon, Younghee Lim, Benjamin Mathias, John Pattrick, Stefan Reich, Aïda Andrés Rodrigálvarez, Frank Schabert, Ursula Schabert, Wolfrid Schabert, Friederike Schulz, Elisabeth Segerer, Kanghee Seok, Stephanie Uebel, Chö Chö Wai, Bettina Zagel

unterstützt von funding by

Kulturreferat der Landeshauptstadt München


BISA Research Fund

Die Lange Nacht der Architektur 2013

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Presse / Press Coverage

detail
[14.01.2013]

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Wohn(t)räume
Koreanische Bautypologie im Maximilians-Forum

»… Ein Traum für die Besucher des Eröffnungsabends wurde am Ende das aufgestellte Zelt. Nicht nur,weil es dort koreanische Spezialitäten gab, sondern vor allem, weil es beheizt war. In Korea werden derartige Zelte oft für spontane, oft auch illegale Veranstaltungen im öffentlichenRaum genutzt. Im städtischen Maximilians-Forum war alles legal. Und am Ende nicht nur gedanklich erwärmend.«
[Evelyn Vogel, Mittwoch, 16. Januar 2013, Süddeutsche Zeitung]


[post-its an der fassade, anonym]


[kommentar an einer programmtafel, anonym]

02Sep/12

계대 07 apa2

This design-studio module is focussing on the (re-)development of a piece of urban tissue with the objective to create a predominantly residential though poly-functional sustainable urban module.
THE korean residential typology, the »apat« will be scrutinized for its qualities and performances. The research into its defects in catering for 21st century requirements, needs and desires will result into proposals for physical, energetical, sociological and demographical adaption, with a focus on spatial qualities: the apa²!

photo: naver map

The site of this project is yong-nam-woo-bang-town 1-cha, the home of 836 appartments.
[find out more at koreantypologies.net]

area 29.745 m²
built-up area/bebaute fläche 6.402 m²
coverage ratio/GRZ 21% / 0,21
gross floor area/BGF 94.924 m²
FAR (floor area ratio)/GFZ 250% / 2,5

How could the appartment-buildings [101, 102, 103, 105] as well as their surroundings, shops, underground-parking, outdoor-space, … be transformed into a prototypical urban module that is adapted (and could further adapt) to the demographic, social, energetic, spatial, transportational, economical, … changes in the requirement-profile? In order to act ecologically and economically responsible, you are expected to keep as much of the existing structures as possible/arguable and improve the ensemble by adding & substracting, restructuring and -programming, connecting and re-connecting.

Develop strategies, how to re-connect the residents of the appat to the land around them, the currently non-communicative and anonymous space between the buildings as well as between buildings and streets.

Develop integrative and symbiotic concepts for the appartment-blocks, …

… paying special attention to the ground-floor-zone and its use, …

… the entrance situation, the transition between the outside and the inside, …

… the currently completely neglected potential of the 5th facade of the building, …

… and with strong emphasis on the improvement of spatial qualities of the residential units.

You are expected to develop a range of integrative concepts, spanning from the scale of 1:10.000 down to 1:50.

intro a: billenium

… The cubicle was slightly More than four and a half square metres in floor area, half a square metre over the statutory maximum for a single person, the carpenters having taken advantage, illegally, of a recess beside a nearby chimney breast. Consequently Ward had been able to fit a small straight-backed chair into the interval between the bed and the door, so that only one person at a time needed to sit on the bed—in most single cubicles host and guest had to sit side by side on the bed, conversing over their shoulders and changing places periodically to avoid neck-strain…
[from »Billennium« by J. G. Ballard 1962]

 


choi soo-jeong, kim bo-ram
lee kyu-seub, lee da-bin
lee eun-cheon, park hye/won

intro b: tilt

starting the work on the apartment buidling: what could we do in them, in case we turn’em 90° on the side:



feng ming-hyeon, koo na-hyeon
moon su-jin, yoon hae

interim: apa2


kang byeong-gon, jo seung-wook; kim eun-ah, lee da-bin

seo bo-seong, feng ming-hyeon; moon soo-jin, lee kyu-seub

koo na-hyon, kim bo-ram; choi soo-jeong, lee eun-seom

kim da-eun, yoon hae; jan schabert, anne kleinlein, kim ju-yean at the crit

final

 site plan

concept section

detail
all: moon soo-jin, lee kyu-seub

concept scribble

floorplan

movie
all: koo na-hyon, kim bo-ram

apa2 was an architectural studio for and by 3rd year architecture students at the department of architecture at keimyung university daegu/korea.
the studio was held by
jan schabert prof. dipl.-ing. (univ.) architect
kim hyo-jin prof.
kim ju-yean prof.
with guest crits by
martina günther prof. dipl-ing.
anne kleinlein dipl.-ing.

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01Mar/12

113 haus der zukunft

ein zweistufiger offenener wettbewerb für ein haus der zukunft für die brd,
aber nach dem zweiten fünftel der ersten stufe schien uns die veranstaltung einer intimen fachexkursion zu vann molyvanns kampuchea für die bessere zukunftsaussicht…

mehr zu vann molyvann:
> the vann molyvann project [bill greaves]
> city of water [shelby elizabeth doyle]