Category Archives: 04 aussenraum / exterior

18Mar/17

138 flüchtlingsunterkunft @ flüchtlingsbautenatlas

im soeben erschienenen
Flüchtlingsbautenatlas Making Heimat. Germany, Arrival Country
isbn 978-3-7757-4282-5
herausgegeben von peter cachola schmal, anna scheuermann und oliver elser bei hatje cantz wird auch eine unserer flüchtlingsunterkünfte vorgestellt, was uns ausserordentlich zu freud’ und ehr’ gereicht.

[photo: alescha birkenholz, münchen; buch: hatje cantz]

19Feb/17

138 flüchtlingsunterkunft @ DOM


lore mühlbauer 
und yasser shretah haben bei dom-publishers ein 
312 seitiges handbuch zum thema flüchtlingsbauten herausgegeben: architektur der zuflucht: von der notunterkunft zum kostengünstigen wohnungsbau
.
feat.: unsere unterkunft in der max pröbstl strasse, münchen.

das gereicht uns unbedingt zur freude, erscheinen wird das werk mitte märz, dann mehr…

isbn 978-3-86922-532-6
[photo: alescha birkenholz; buch: dom]

… jetzt mehr: ein .pdf der darstellung unseres projektes auf den seiten 228 bis 233 diesen handbuches finden sie hier

[375kB] 

11Feb/17

138 flüchtlingsunterkunft @ DAM

MAKING HEIMAT – Germany, Arrival Country
Die Ausstellung »Making Heimat. Germany, Arrival Country«, die das DAM für den Deutschen Pavillon auf der 15. Internationalen Architekturausstellung 2016 – La Biennale di Venezia realisierte, wird mit aktualisierten und erweiterten Themenfeldern sowie der Dokumentation und Rezension des Deutschen Pavillons in Venedig auf zwei Geschossen im DAM präsentiert. Die Ausstellung reagiert darauf, dass im Jahr 2015 die deutschen Grenzen für rund eine Million Flüchtlinge offen gehalten wurden und fordert dazu auf, über Deutschland als offenes Einwanderungsland nachzudenken. [quelle: DAM]

ausstellung 04. märz bis 10. september 2017

[photo: alescha birkenholz, münchen; logo: DAM]

15Jan/17

053 baywahalle wiederbesucht @ BR

zehn jahre später, kam der bayerische rundfunk nochmal nach niederarnbach, gucken ob und wie sich unser »traumhaus« in der zeit so entwickelt hat.

nabrevisited

den film von carina bauer strahlt das bayerische fernsehen am sonntag dem 19. februar 2017 um 15:15 uhr aus.
oder hernach in der mediathek

wir sind gespannt!

11Mar/16

138 flüchtlingsunterkunft @ br2

ist diese leichtbauhalle für die 150 menschen wirklich heimat, oder ist es einfach das beste was in der situation möglich ist?

heut früh in der kulturWelt auf bayern2 berichtete gabriele knetsch im rahmen ihres beitrags über MAKING HEIMAT – deutschland auf der architekturbiennale auch über die flüchtlingsunterkunft max pröbstl strasse.

… was hier nachzuhören wäre

11Mar/16

138 flüchtlingsunterkunft @ biennale venezia

138_makingheimat_1

it is with very the very greatest pleasure that i can announce my flüchtlingsunterkunft to be exhibited at this years
15th mostra internazionale di architettura
in the german pavillon
as part of MAKING HEIMAT. GERMANY, ARRIVAL COUNTRY

scroll down for info @ makingheimat.de/#fluechtlingsunterkuenfte to learn more about the project

stay tuned for more information…

 

17Oct/15

pojangmacha @ MDFF 2015

mdff2015

it is with greatest pleasure, that we can announce, our korean typologies production of a teilzeitraum film:  포장마차 / pojangmacha to be screened as italian premiere at the milano design film festival! the screening is about to take place sunday 18. october 2015 @ 17:30 at anteo spazio cinema, via milazzo, 9, milan/Italia

10Jul/15

139 포장마차 :: pojangmacha

포장마차 pojangmacha
a korean typologies production
a teilzeitraum film
jan schabert, 2015

setting the standard when it comes to a superefficient use of urban space:
the double life of an »empty« lot in downtown daegu’s 53-1 bukseong-ro



is coming soon… stay tuned!

10Jun/15

137 machbarkeitsstudie jugendfreizeitzentren

machbarkeit_logo

der landeshauptstadt münchen baureferat (hochbau) hat uns mit einer machbarkeitsstudie für vier münchner freizeitzentren aus den 60ern beauftragt: sanierung, ergänzung oder (maximierter) ersatz?

stay tuned…

03Jul/14

132 central square plovdiv

The competition site is Central Square – the largest open public space in the city of Plovdiv.
Plovdiv is the second-largest city in Bulgaria. It is situated 146 km southeast of the capital city of Sofia. It blends the relaxed atmosphere of a provincial town with the busy daily grind of a contemporary major center. Plovdiv is an old city of thousands of years of history. Its significant cultural-historical heritage encompasses the Antiquity, the Ottoman period and the Bulgarian Revival, the after-Liberation period of the Third Bulgarian State, the Socialist period. Ample and valuable material evidence has been preserved from each of these periods. The landmarks however are far from coexisting in an organic body, even more so given the current rhythm of city life.
What Plovdiv needs is a contemporary public space which should neither turn its back on history, nor lose its touch with the present. The international architectural design competition for Central Square in Plovdiv has been announced in an effort to find a solution to the problem in open architectural competition.
AIM
Central Square is a tough place ridden with issues. Most of the historical and architectural layers the city is famous for intersect right here – archaeological excavations, a socialist Party House, a Modernist and later renovated post office, а park from the late 19th century and a number of transport conflicts.
The aim of the competition goes beyond renovation. The challenge is to provide a strategy for harmonizing all these layers into an actively functioning, attractive and distinctly contemporary space.
The international competition for Central Square is also part of the strategy of the Municipality of Plovdiv towards a successful bid for European Capital of Culture in 2019.
[excerpted from the brief]

 

plovdiv’s 4-dimensional urban living-room
the multiple layers of history of this piazza are uncovered and strengthened, connected with the presence and combed with social and functional requirements.
an overlayed brassen floorpattern brings the history to the surface. furthermore it is supporting urban shopping in glavnata and it’s neighbourhood against e-commerce & suburban hypermarkets.

a continuous process
depicting the beauty of aging and the chances of repair, of care. praising the city as a living organism. broken floorelements will be replaced in a ongoing process, missing ones will be filled in. locally sourced basalt on the inside of the forum, artificial elements around it.

the elements

purpose-cast Brass/Tombak floor slabs make the footprint of the Forum become readable

»open lounges« combining robinia pseudoacacia as shade-giving tree on polyfunctional decks of the same wood

parking-pallette; floating asphalt, underlit; mutating into a stage on occasions…

Stripped to their construction and equipped with precise stairs/ramps, the underpasses become quiet background to archaelogy

 

> the competition @ plovdivsquare.com
> our submission @ plovdivsquare.com
> our submission as pdf

in collaboration with Maria Popova, Victoria Georgieva and Georgi Popov

01Dec/12

117 7 schafe + 7 wölfe

7 schafe + 7 wölfe
die schafe [paarhufer] machens uns hier vor, wie man ein knappes insuläres stück freiraum, dies rasenstück, diesen grünstreifen kurz mal nutzt bevor du weiterziehst deines weges. die wölfe, ihrerseits auch herdentriebig, folgen ihren paarhufigen anverwandten; oder umgekehrt; so genau weiss man das nicht. aber die schafe und wölfe folgen sich in straßen und an sog. plätze in/an denen wo du noch nie wen draussen rumlungern gesehen hast: sie rasten an genau den zwischenräumen wo sonst allenfalls zerzüchtetes dackel- & pudelzeugs desabends noch mal kurz hingeführt werden. und laden dich dort, destags und desnachts ein. dich als teil einer eben gerade nicht kategorisierbaren sorte von nutzern/innen des öffentlichen raums: nicht der coole gärtnerplatzler, nicht der endfertige hauptbahnhofler.

oder sie laden ebendie gerade doch ein. und wenn, dann am liebsten gleich beide. du setzt dich da rein und kannst den paarhufern zugucken und zuhören. zudenken auch. warum es immer nur diese lärmenden und fossile brennstoffe zu schadgasen wandelnden rasenbearbeitungsmaschinen gibt und wo der eingeschweisste lammbraten von neulich denn so hergekommen haben möge. die zeitung blättern, noch ne halbe aufmachen, das teil zur sonne drehn oder zum verschärften knutschen von einer allzu direkten einsehbarkeit wegdrehn. dann, die voll durchgelattete ausgediente lkw-plane als persenning runterlassen und eine nuit sauvage dort erleben. oder einfach nur weils ach so schifft die leber den rausch im trockenen rausfiltern lassen. um irgendwann von den fast vergessenen stimmen der paarhufer geweckt zu werden…

7 schafe aus fleisch, wolle & blut [richtige tiere halt]
zzgl. ein [richtiger] schäfer
und zaun

7 wölfe aus brettschichtholz
mit persenning aus lkw-plane
auf lenkrollen
mit [elektronischem] herdentrieb
und positionsortbarkeit
gemeinsam entwickelt und gefertigt mit
pfennigparade o.ä.
mit dabei sind auch futtertröge für schaf
[ergänzungsfuttermittel] und wolf [sz/az/tz/merkur/..]

ort
irgendwo an den orten mit den steilsten gefällen bzgl. der wirtschaftskraft der benutzer des öffentlichen raums. da, wo es gar nich klar ist ob du, mit deiner halben und ‘ner kippe, als cooler publicspacecowboy oder als trinkender looser gesehen wirst. diese in deiner wahrnehmung irgendwie allenfalls funktionalen unorte, transiträume und restplätze. dieser orte sieben, zwischen denen weitergezogen wird [vgl. 2] weidend und düngend.

Der Stadtrat hat im Dezember 2009 das Startsignal für das aktuelle Konzept „Freie Kunst im öffentlichen Raum“ gegeben. Nach den erfolgreich durchgeführten Projektreihen der vergangenen drei Jahre wird nun für das Jahr 2013 wieder ein öffentlicher Kunstwettbewerb ausgelobt. Projektanträge bis zu maximal € 10.000 (brutto) pro Einzelantrag können eingereicht werden. Für das Jahr 2013 stehen insgesamt € 50.000 zur Verfügung. Ziel ist es, durch temporäre Kunstinterventionen gewohnte Sichtweisen auf den öffentlichen Stadtraum kritisch zu hinterfragen und räumliche Kapazitäten und Qualitäten auszuloten. Künstlerische Erkundungen können dabei das Bewusstsein für öffentliches Leben in urbanen Räumen schärfen. Hinter der Themenstellung verbirgt sich der Anspruch, neue Zugänge im Umgang mit bekannten Münchner Orten – Plätzen – Räumen zu eröffnen. Dies können gesellschaftliche Räume an der Schnittstelle zum virtuellen Raum, sowie reale Plätze und Orte im Stadtgefüge sein. So stellt z.B. das Kunstareal München (Museums- und Galerienareal zwischen Königsplatz – Brienner Str. – Barer Str. – Theresienstr. – Luisenstr.) aktuell eine spannende Herausforderung auch für temporäre Kunstinstallationen dar.
wettbewerb kunst im öffentlichen raum: erkundungen: orte – plätze – räume

02Sep/12

계대 07 apa2

This design-studio module is focussing on the (re-)development of a piece of urban tissue with the objective to create a predominantly residential though poly-functional sustainable urban module.
THE korean residential typology, the »apat« will be scrutinized for its qualities and performances. The research into its defects in catering for 21st century requirements, needs and desires will result into proposals for physical, energetical, sociological and demographical adaption, with a focus on spatial qualities: the apa²!

photo: naver map

The site of this project is yong-nam-woo-bang-town 1-cha, the home of 836 appartments.
[find out more at koreantypologies.net]

area 29.745 m²
built-up area/bebaute fläche 6.402 m²
coverage ratio/GRZ 21% / 0,21
gross floor area/BGF 94.924 m²
FAR (floor area ratio)/GFZ 250% / 2,5

How could the appartment-buildings [101, 102, 103, 105] as well as their surroundings, shops, underground-parking, outdoor-space, … be transformed into a prototypical urban module that is adapted (and could further adapt) to the demographic, social, energetic, spatial, transportational, economical, … changes in the requirement-profile? In order to act ecologically and economically responsible, you are expected to keep as much of the existing structures as possible/arguable and improve the ensemble by adding & substracting, restructuring and -programming, connecting and re-connecting.

Develop strategies, how to re-connect the residents of the appat to the land around them, the currently non-communicative and anonymous space between the buildings as well as between buildings and streets.

Develop integrative and symbiotic concepts for the appartment-blocks, …

… paying special attention to the ground-floor-zone and its use, …

… the entrance situation, the transition between the outside and the inside, …

… the currently completely neglected potential of the 5th facade of the building, …

… and with strong emphasis on the improvement of spatial qualities of the residential units.

You are expected to develop a range of integrative concepts, spanning from the scale of 1:10.000 down to 1:50.

intro a: billenium

… The cubicle was slightly More than four and a half square metres in floor area, half a square metre over the statutory maximum for a single person, the carpenters having taken advantage, illegally, of a recess beside a nearby chimney breast. Consequently Ward had been able to fit a small straight-backed chair into the interval between the bed and the door, so that only one person at a time needed to sit on the bed—in most single cubicles host and guest had to sit side by side on the bed, conversing over their shoulders and changing places periodically to avoid neck-strain…
[from »Billennium« by J. G. Ballard 1962]

 


choi soo-jeong, kim bo-ram
lee kyu-seub, lee da-bin
lee eun-cheon, park hye/won

intro b: tilt

starting the work on the apartment buidling: what could we do in them, in case we turn’em 90° on the side:



feng ming-hyeon, koo na-hyeon
moon su-jin, yoon hae

interim: apa2


kang byeong-gon, jo seung-wook; kim eun-ah, lee da-bin

seo bo-seong, feng ming-hyeon; moon soo-jin, lee kyu-seub

koo na-hyon, kim bo-ram; choi soo-jeong, lee eun-seom

kim da-eun, yoon hae; jan schabert, anne kleinlein, kim ju-yean at the crit

final

 site plan

concept section

detail
all: moon soo-jin, lee kyu-seub

concept scribble

floorplan

movie
all: koo na-hyon, kim bo-ram

apa2 was an architectural studio for and by 3rd year architecture students at the department of architecture at keimyung university daegu/korea.
the studio was held by
jan schabert prof. dipl.-ing. (univ.) architect
kim hyo-jin prof.
kim ju-yean prof.
with guest crits by
martina günther prof. dipl-ing.
anne kleinlein dipl.-ing.

download your digital copy [3,4mb] of the documentation here:

30Aug/12

089 professorenhäuser: evolution

ernst maria langs professorenhäuser in der studentenstadt münchen: a.d. 2009 auf eis gelegt [vgl.beitrag von 2009], aber knapp drei jahre später wieder aufgetaut. die aufgabe nun: die drei einfamilienhäuser sollen zu apartments für studierende umstrukturiert werden: apartments für einzelne studierende und/oder studierende mit kindern. d.h. eltern-kind-apartments (2,5 we) oder apartments für jeweils einen erwachsenen mit kind (1,5 we).

anhand einiger varianten zeichnen wir im folgenden den verlauf des entwurfsprozesses nach:

a [20.05.2012]:

inside-out [externe erschliessung]


in jedem haus wird es zukünftig 5 apartments mit individualräumen, eigenen sanitärzellen und kleinküchen geben. jede einheit hat einen eigenen direkten zugang vom außenraum. (referenz: studentenviertel olympisches dorf; wohnwürfel, studentenstadt freimann) die vorhandene innere erschließung wird zugunsten einer individuellen außenerschließung aufgegeben.

skizze: schnitt mit neuen sanitärräumen im vormaligen treppenhaus

der freiwerdende treppenraum nimmt die neu zu erstellenden sanitärzellen auf und wird zur nutzfläche.


eingangs-/obergeschoss: bestand und vorschlag

garten-/untergeschoss: bestand und vorschlag

der eigene eingang bietet im gegensatz zum gemeinsamen treppenhaus einen hohen grad an freiheit. die direkte erschließung über den aussenraum aktiviert und belebt diese unternutzten flächen und stärkt kommunikation und gemeinschaftsgefühl unter den bewohner/innen.

b [30.05.2012]:

küchenbox, küchenspange, offene küche

küchenbox

konzeptskizze, eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

wir versorgen die wohneinheiten mit je einer hochkompakten, -installierten und -wirtschaftlichen dienenden funktionskiste: neben schlafen, kochen, körperpflege nimmt sie auch die hls-technik nahezu allumfänglich auf. mittig in die hausachsen geschoben, teilen diese kisten die von ihnen bedienten räume zu gleichen größen. an gemeinschaftsflächen offerieren wir den gleichberechtigt erreichbaren und gut einsehbaren gemeinschaftsraum im eingangsbereich.

arbeitsmodell, maßstab 1:20

küchenspange

eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

wir ordnen alle installationsintensiven räume in einer klaren spange an, nebeneinander & übereinander.

offene küche

konzeptskizze, eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

wir stricken das bestehende treppenhaus in richtung süden noch ein wenig weiter, entschäerfen den psychoesquen hinabstieg in den vermeintlichen keller, öffnen kleine soziale grüppchen, zu zweit oder dritt in einer küche, alle zusammen dann erst im eingangsgeschossigen gemeinschaftsraum. optionale intrusion von nasszellen in die offene küche, optional selektive zugangskontrolle zu den offenen küche.

offene küche: perspektive vom standort eingang in richtung süden

c [24.06.2012]:

supermax



eingangs/obergeschoss, garten/untergeschoss

supermax minds the gap
in der ca 900 mm tiefen kollektorfassade, in der abweichung von genehmigter baulinie und gebauter realität erfreuen sich sanitärzellen einfachster instalation & revision und deren nutzer eines taghellen natuerlich belüfteten raumes der körperkultur.
supermax mehr netto als brutto
8½ [in worten: acht ein-halb] wohneinheiten kommen in supermax unter. 4 mutter-kind einheiten sowie eine mutter-vater-kind kombination. und das bei wohl unschlagbaren 19,2 m2 je wohneinheit!
supermax zeigts dem wdvs
[wasch]raumhaltige fassade statt polystyrolschaumstoffgebappe. reversibel, demontierbar, kreislauffähig.
supermax hat gute freunde
nassräume, wie sie rudolf schindler sich immer gewünscht hat, wie kazuo seijima und ryue nishizawa sie an ihren kitagata apartments auch schon vorgeführt haben oder wie werner sobek sie nicht müde wird einzufordern, hinter einer fassade wie sie anne lacaton und jean-philippe vassal zur freude gereichen würde.

 

… to be continued!

21Dec/11

108 daegu tobacco studios

»Raw space for art!« that is what we suggest to the city council of daegu and the daegu fine arts association, who invited us to an international symposium, about the transformation of the 60.000 qm tabacco-factory »kt&g« into a cultural area. The massive building, near daegu station and near the historical city center, which is  a monumental witness of the korean industrial age and empty for several years, could be a corner-stone for the revitalisation of the whole area. > map


It could be a really symbiotic process, a »long-term interaction between different biological species« to start  using the building as factory for creative & cultural industries >from industrial production to cultural production. The building will survive, the artists will have space for their experimental art production and the neighbours will have vital partner, which effect on the urban space and the quality of the city.

allowing tobacco studios as well as its neighbourhood to develop in a symbiotic process to strengthen not only its identity as a space for art-production, but also the identity of colourful daegu.

coming to daegu 4 months ago, i was totally lost in this city. i had the impression, i will never be able to orientate in this city.  only the green hills seemed to me something  like an orientation mark., maybe one of the most characterizing points, that korean cities don’t seem to have no monumets, no palaces, churches, industrial complexes, …, no landmarks for orientation. we stubled onto this building in september, and for me it was the first building in daegu with real identity. a building like a monument, a massive landmark on the edge of the historical city of impressingly big scale, witness of  korean industrial age, of the enormous economic growing of this country. i can read in this building some part of koreas history, without knowing the language, without studying books.

 

presented at
international forum on transforming old tobacco factory to cultural area
2011.12.21
daegu gyeong-buk design center
daegu, republic of korea

01Feb/09

089 professorenhäuser

studentenstadt münchen
die größte studentische wohnanlage deutschlands wurde von den Architekten ernst maria lang und sepp pogadl nach einem gewonnen wettbewerb realisiert. mit der städtebaulichen typologie trug man der nähe zum englischen garten und der lage an der isarhangkante mit der idee des durchfließenden landschaftsraumes rechnung. im landschaftsraum der isar gelegen war eine befreiung von den bestimmungen der landschaftsschutzverordnung nötig. die anlage sollte nach dem vorbild der cité universitaire in paris auch die idee einer internationalen stadt wiederspiegeln.

die studentenstadt, deren träger das studentenwerk münchen ist, war ursprünglich für 5.000 studierende vorgesehen. heute leben ca. 2.500 menschen in 14 häusern. in mehren bauphasen wurde die studentenstadt von 1961 bis 1977 errichtet. die »altstadt« befindet sich auf der tiefer gelegenen landschaftsterrasse, die »neustadt« auf der etwa 2,50 m höher gelegen topografie.
die studentenstadt war nicht nur in ihrer städtebaulichen ausformulierung von der ideen einer »modernen« stadt geprägt. auch das akademische zusammenleben sollte neue wege beschreiten. das zusammenleben der studierenden in wohngruppen und hausgemeinschaften, die anlage eines zentralen platzes mit gemeinschaftlichen funktionen und auch die unterbringung von professoren und ihren familien inmitten des studentischen wohnens waren konzeptionelle ideen, den universitäts-/campusgedanken auf das wohnen zu übertragen: die professoren sollten ansprechbar sein, ein öffentlicher anteil im wohnhaus, das arbeitszimmer mit bibliothek, zeugt davon.

die terrasse ist der studentenstadt einziger punkt, an dem der durch die isar-hangkante entstandenen höhensprung von gut 2 m deutlich herausgearbeitet ist; in der namensgerecht sonst recht flachen münchner schotterebene ist ein solcher höhensprung schon bemerkenswert. die ursprüngliche wegeführung gab den professoren-/atelier-häusern eine privatheit in mitten des durchfließenden grünraumes. der gekappte durchweg hinterläßt eine terrasse, welche abgekoppelt von der ursprünglichen idee des belebten treffpunktes allenfalls noch privat genutzt wird.


[links: derzeitige situation; rechts: vorschlag g&s]

das potenzial des öffentlichen raumes, des durchfließenden, besiedelten parkes ist unserer meinung nach nicht in vollem umfang genutzt: ortsbezogene themen die da lauten könnten »wohnen im park«, akzentuierung der hangkante« oder »übergang zum englischen garten und zur isar« warten noch auf eine klärende (wieder-)bespielung

aufgabe

modernisierung, umbau und anpassung der 3 professoren-häuser an die nutzung als zeitlich begrenztes professoren/familienwohnen. neuberufene professorinnen und professoren, die aus anderen ländern/städten kommen werden künftig die möglichkeit haben, mit ihren familien die häuser zu beziehen, um von einem familiengerechten wohnsitz aus ihre hochschularbeit aufnehmen zu können und sich eine dauerhafte wohnsituation zu schaffen. die bestehenden häuser sind mit ihrer attraktiven lage am englischen garten, nahe der u-bahn und mit ihrem großzügigen räumlichen angebot dazu überaus geeignet. das studentwerk hat derzeit keinerlei angebot für professoren und deren familien. nach 40 jahren ist eine räumliche adaption sicher genauso nötig, wie die beseitigung baulicher, bauphysikalischer, haustechnischer und energetischer defizite.


[baulicher bestand mit defiziten]

ziel
unser ziel ist es, die vorhandenen potentiale der gebäude freizulegen, den bestand klärend zu erhalten, aber auch neu zu interpretieren. die teilweise überformten ursprünglichen städtebaulichen, räumlichen, architektonischen ideen respektieren, ihre lesbarkeit nicht weiter zerstören, sie vielmehr präzisierend einer heutigen nutzung anpassen. im sinne einer kreativen und kritischen denkmalpflege, auch wenn die häuser nicht unter denkmalschutz stehen.
hohe flexibilität mit ausklinkbaren und schaltbaren einheiten für eine weitere generationen. das haus muss in seiner rolle als aneigenbares mietobjekt in ausstattung und benutzbarkeit schlicht und robust sein; berücksichtigung von barrierefreier nutzung des hauses.

[variante: »aufgeräumt«]

[variante: »umgeräumt«]

integrierte lösungen gerade im bereich der energieeffizienz: wir wollen keine addierten technischen apparaturen, sondern eine intelligente lösung, die auf die vorhandene problemstellung reagiert: der problematik der wärmebrücken begegnen wir im entwurflichen ansatz, mit einer einhüllung des gesamten hauses, nicht durch bautechnische einzelmassnahmen wie betonschneiden und isokörbe. der dämmenden hülle wird dann auch noch gleich die aufgabe des einsammelns solar-thermischer energie zu teil.

zugang & fahrradparkieren

die thermischen problemzonen der professorenhäuser, die auskragenden betonbauteile des zugangsbereiches werden in ihrer schwierigen bekleidbarkeit mit wärmedämmung nicht eng eingepackt sondern grosszügig eingehaust. der nun trockene vorraum mit zwischenklima gibt raum zum fahrradlagern & -reparieren, zum blumenüberwintern, zum basteln, zum wertstoffsammeln, zum holzspalten und -lagern.

hinauf & hinab
die richtungsneutralität wird zugunsten einer wertenden differenziert dimensionierten vertikalen erschliessung aufgegeben: eine breite massive treppe welche ein paar stufen die isar-hangkante hinab zum eher öffentlichen wohnen führt und eine sportlich-schlanke holzstiege zu den privatzimmern.

wohnen & garten
unter beibehaltung der architektursprache des bestandes bleibt die eg-fassade eingezogen, die og-ansicht in bandform obwohl die einstmaligen kühlrippen balkon und die sich freilaufenden schotten nunmher mit einer belüftbaren, transluzenten haut thermisch bekleidet sind. die bekleidung respektiert das bestehende gebäude, läßt es durchscheinen, signalisiert aber auch eine neue zeit und macht sich auch und nebenbei um solare energieeinträge verdient. das wohnzimmer ist nunmehr raumhoch verglast, öffnet sich maximal zum garten, der sonne entgegen. das obergeschoss erweitert sich um den balkon.

umbau für studentische wohnnutzung (alternative planung):

[variante: »studentisches wohnen«]

die privatzimmer der studentinnen und studenten sind mit »magazinwänden« voneinander separiert. anstelle von leichten trennwänden zzgl. mobiliar vereinigen diese anforderungsprofilgerecht lagermöbel, installationswand, akkustische & optische trennung. die voll aufgeglaste & öffenbare südfassade ist mit justierbarem aussenliegendem sonnenschutz vor übermässigem solaren energieeintrag protegierbar. die »innere fassade« zwischen privaten zimmern und gemeinschaftsflächen ist in transluzentem werkstoff ausgeführt. dies ist nicht nur der belichtung und durchleuchtung der gemeinschaftsflächen zuträglich sondern erleichtert und initiiert viel mehr mit ihrer kommunikationsfläche den kurzen aber umso knackigeren lebensabschnitt in einer offenen wohngemeischaft.

die gemeinschaftliche wohnküche bespielt den wohl stärksten raum der professorenhäuser: das vormalige atelier. das wunderbare potential diesen ein-einhalb-geschossigen raumes, die zonierung von grosser offenheit bis zu starkem rückzug bleibt erleb- und bespielbar, wird sogar noch mit dem öffnen des fensters zu einer fenstertür einerseits und privatisierenden einbauten andererseits radikalisiert. ein prolongierbarer »tisch-on-demand« gibt lonern, frühstückspaaren, haussitzungen und gelagen ihren jeweils angemessenen/erforderlichen platz.

flächen und raum-inhalte [je haus] nach DIN 277
[nach umbau (incl. windfang und wärmedämmung, +25 cm)]

WE    1
WF wohnfläche    140 m2
BF bebaute fläche    145 m2
BGF bruttogrundfläche    290 m2
BRI bruttorauminhalt    860 m3

mit
brigitte götschl [kostenplanung]

18Oct/08

087 grüne achse schwabing

the city is the sculpture: green-axis schwabing, munich, together with green axis team »urbanes wohnen«: space and place for art along the green axis there; it is linking an enfilage of parks. neighbourhood engagement should co-generate this green ribbon, with a wide spectrum of small-scale urban spaces and places, intensified by art and art-projects

green axis, münchen/d

with
manfred drum, urbanes wohnen eg

18Mar/07

074 landmark wales

two monuments for wales:
the first on the outskrits of the coal-mining-town: merthyr tydfil. now dismantled and left alone, nothing much left to remind you of its past. the latter right on the border to its beloved neighbour england, something between a national animal and a fence

merthyr junction, merthyr tydfil
was there a mining past to merthyr? tell me about it. remind me where i am coming from. tell me story. tell me tale. how black was my valley?

the roundabout is around what merthyr was about. mining. a sloped exvacation ±10 meters deep. matte black minerals. absorbing light and curiosity. reflecting heritage and memory

monmouth, border to england
…you see that?
do i see what, darling?
them strange red pins comin’ down that hill there…
i see ‘em, darling, i see ‘em…
ya what are these …think we have to stop?

no, darling, certailnly not.
maybe we’re getting into wales soon…
…see, i’ve told you: wales, and no need t…
…wales, wales, i am not asking you about wales! what is that thing?
to me… i don’t know… maybe some kind of a fence…
… a fence? a fence for what?
well, having said th..
… a fence. how ridicoulous is that,…


later that drive
…you see that?
do i see what, darling?
…you blind? that enormous red thing comin’ out of the woods there, that reptile, that dra…

23 to 37 red painted timber pins, drilled concrete foundation, light machinery only one m50/a40 traverse, glassfiber, prefabricated, concrete foundation

18Mar/06

061 tsunami memorial bygdøy

the untameable nature, its uncalculable, unpredictable, interventions: unpredictable it floats in the flood, uncalculable it submarines during ebbs, it comes and goes, making a void into the ocean, softening, taming the surface:

a inflating/flooding rubber-pneu, elasticly anchored to the ground, controlled by nature, by tidals, by waves, by sun, by temperature, by wind, by sound; ±5 m diameter, ±20 m offshore

tsunami disaster dec 26th 2004 memorial site bygdøy peninsula, oslo, norway

[Open, International Competition for Project Ideas; Memorial site in Norway for the victims of the tsunami disaster Dec 26th 2004; The National Foundation for Art in Public Buildings, Norway, (Utsmykkingsfondet for offentlige bygg) hereby invites artists working within the fields of visual art, arts and craft, architecture, landscaping and other visual expressions designers, to participate in an open, international competition for project ideas. In the wake of the tsunami disaster in South East Asia on 26th December 2004, the Norwegian Government has put The National Foundation for Art in Public Buildings in charge of a memorial site in Norway to honour the victims. The Foundation has appointed a Committee, whose task is to plan the project and put it into effect. The Memorial Site is to be open and inclusive to all people – independent of nationality or religion. The purpose of the site is to be a space for mourning and contemplation for those who have experienced dramatic events in their lives. The memorial site is to be an art/architectural project. It will be located somewhere on the Western shoreline of the Bygdøy peninsular in Oslo, Norway, and it is to be visible from both land and sea. This area, with its beach and its varied topography, is used all year round for outdoor activities. There will be no nameplate at the memorial site. source: Utsmykkingsfondet for offentlige bygg, Oslo, Norway]

01Dec/05

059 werkbundsiedlung

Stadtbaustein Werkbundsiedlung
Exemplarisch, vielleicht mit Vorbildfunktion.
Aber nicht stolz auf sich bezogen sondern das urbane Netz weiterspinnend, belebend, entfachend. Ein richtig guter Nachbar eben, Defizite lindernd, behebend. Potenziale aufdeckend.

Auf dem Weg von der Münchener Innenstadt gen olympischem Park, mithelfend das zwischen Schwabing und Neuhausen es nicht nur eine Ansammlung von Häusern hat.

Ort
Ein umzäuntes und abeschlossenes Areal mit präzisen aber autistisch scheinenden Nachbarn und kaum überwindlichen Verkehrsadern von seiner Umgebung isoliert. Öffnen wir dann uns doch zuerst einmal gen Westen, wo Kunst, Handwerk und städtische Einrichtungen sich zu einer höchst urbanen Mischung vereinigt haben. Und dann viceversae, den Westen auch zu uns:

Dieses Kunstquartier ist als kreatives Umfeld zu erhalten. Das ist doch was Stadt ist. Mit replazierenden WohnHochhäusern kann es urban nachverdichtet werden. Obstbäume zu beschneiden lohnt sich, auch zwischen durch nachpflanzen ist gut.

4/4 Viertel
Das Ganze ist manchmal mehr als die Summe seiner Teile.
Ein neues Quartier (lat. quartus) entsteht, ein neues Viertel, vier viertel, vier Viertel, viele Viertel, Stadt ist vielfältig, vielviertlig. Kleinteilig, aneigenbar, situationsgerecht: ein Hof im Hof, ein abgewinkelter Schutzarm, die StadtWaldHäuser und die Kristalle, erschlossen von, verbunden über die grosse Wiese, dem zentralen öffentlichen Raum.

[photo: monika ribbe, münchen]

öffentlicher Raum
Räume, Plätze, die ein Zusammentreffen ermöglichen hat es mehrschichtig, mehrmassstäblich: unter den Quartieren, innerhalb der Nachbarschaften, wie innerhalb der Häuser und innerhalb der Wohnungen: draussen Holzhackplatz, Autowaschplatz, Reperaturschuppen, Freiküchen, Grillplatz, Feuerstellen, Pool, Tiere (Bienen, Hühner), Wasserpumpe… und drinnen Ateliers und Werkstätten für alle! Wir legen einen erweiterten Atelierbegriff zu Grunde, der allen Menschen Räume eröffnet, Räume um tätig zu werden. Ateliers zum Fahrradreparieren, Kochen, Singen, Zusammentreffen. Ateliers zum (re)generieren statt zum Konsumieren, Ateliers, die eigene Potenziale uns finden lassen.

Hof im Hof
In den Hof, in dessen üppigen Baumbestand, schreiben wir einen weiteren Hof ein. Auf einem leicht erhöhten rotem Asphaltfeld fassen die leicht angeflügelten Gebäude einen geschützten Inneninnenhof, einen Ort für Begegnungen, Gespräche, … der diese Gebäude bewohnenden, aus aller Welt zusammengewürfelten Studierenden.

Werkbundhochhaus

[photo: monika ribbe, münchen]

Nachverdichtung und pointierende Ergänzung: unterschiedliche Stockwerkshöhen, geschoßweiser Selbstausbau. Das oberste Stockwerk als auch das Dach sind öffentlich. Eh.

Deckarm
Gewerbe im weitesten Sinn entlang der Schweren Reiter Straße. Auch Lärmschutz.

Doch genauso könnte die weiche, sonnige Innenseite zum Wohnen zur Verfügung stehen. Kombi-Büros, in diesem Falle wäre die Kombi Wohnen und Arbeiten. Gut für Work-o-holics, die zwischendrin gerne die Waschmaschine betreuen und auf dem eigenen Balkon Mittagessen wollen.

GemeinschaftsWohnkristalle
Fluider öffentlicher Raum, durch den man vom Wiesenfeld und von der HessParkStraße aus durchsickern kann. Die einzelnen Wohnkristalle haben ihre Freiräume eher in den Häusern. Diese Häusesr sind gut geeignet für gemeinschaftliches Wohnen, für Baugruppen usw, die »ihr« Haus bauen wollen, das durch den Prozeß der Beteiligung eine eigene Form bekommen kann. Die von uns dargestellten Formen sind Platzhalter für die Prozeßhaftigkeit der Entstehung einer freien und persönlichen Form.  Sauna, Werkstatt, Küche, Tischtennisraum haben Platz in den dicken Bäuchen der Häuser. Sonnendeck auf dem Dach inbegriffen. Hier könnte auch der Kindergarten irgendwo im EG untergebracht sein, falls der überhaupt noch gebracht wird, bei soviel Eigeninitiative…

Wiesenfeld
Das Wiesenfeld ist eine große Wiese, wie der Name schon sagt. Wenn frisch gemäht klappts gut mit Fußball, ansonsten träumen wir im hohen Gras. Die offene Wiesenfläche des Wiesenfeldes verbindet sich über ein T mit der HessPARKstraße und läßt auch Radler und Fußgänger durchs Quartier.

HessParkStraße
Kleine Asphaltpfade die sich durch das Pioniergehölz schlängen und im Norden auf eine freie Fläche  treffen. Eingestreut Skaterampen, Feuerstellen, Kletterfelsen. Auch Flächen die nicht definiert sind.

Die Ungestaltetheit, wonach wir uns sehnen, die auch kostengünstig im Unterhalt ist. Das Band wird zusammen mit dem 8000 qm großen Wiesenfeld gelesen. Die HessParkStraße ist neue Mitte zwischen den sich entwickelnden Quartieren zu seine beiden Seiten und Verbindung für Radler und Fußgänger, die aus der Stadt kommen zum Olympiapark wollen.

StadtWaldHäuser
Der vorhandene Baumbestand ist prägend für diesen Teil. Grüne Zimmer werden respektiert und schaffen intimere Wohn- und Freiräume.

Reihenhäuser E+2  bilden eine flache, dichte Struktur. Die Häuser selbst ermöglichen so ziemlich jede Art von  ZusammenLeben, und wenn die Ex-Freundin des ältesten Juniors dann doch noch (mit, trotz oder wegen des Nachwuchses) einziehen mag, dann ist das ohnen grosses Aufhebens möglich. Und die Schwiegermutter auch noch…

[photo: monika ribbe, münchen]

Aus Dickholzschotten in einer strengen Grundstruktur errichtet, können durch die serielle Anordnung der Treppen waghalsigste Puzzle-Familien-Szenarios beherbergt werden, Erschliessungsszenarios erfolgen.

Prozess

entwurfsprozess

Plan

klaus overmeyer, berlin
werkbundsiedlung-wiesenfeld.de

werkbundsiedlung wiesenfeld, competition
a werkbundsiedlung. something old-fashioned seems to resonate in the word »werkbundsiedlung« (werkbund housing development), which, in contrast to the general practice in current german, has no english components and appears somewhat unwieldy as if its history and significance could be discerned in it directly. or should we
say something ‘timeless’ resonates in it because »werk« (»work«), »bund« (»union«) and »siedlung« (»settlement«) designate fundamental aspects of human cohabitation? timeless perhaps because projects such as weißenhof in stuttgart, which still sets standards today, are associated with it? and big names such as le corbusier or mies van der rohe?